30.10.2008 - 6.12 Integrationskonzept für die Stadt Hagen

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Dücker bedankt sich bei der Verwaltung für die Ergänzungsvorlage und geht auf deren Inhalte ein. Er stellt auf deren letzte Seite ab, die ausweist, dass "keine Folgekosten" zu erwarten sein werden und erklärt, dass die Umsetzung des Konzeptes Folgekosten nach sich ziehen wird. Diese sollten zumindest überschlägig beziffert werden. Aufgrund der Haushaltssituation zwingt ihn diese Tatsache - obwohl er ein Befürworter der Integration ist - sich zu enthalten.

 

Herr Oberbürgermeister Demnitz schlägt vor, dass der Beschlussvorschlag unter 1 um die Ergänzungsvorlage erweitert wird und unter Punkt 7 der Zeitraum mit "nach Ablauf von 2 Jahren zu erstellen" abgefasst wird, zumal sich die Beratung der Vorlage über einen längeren Zeitraum erstreckt hat.

 

Bedenken, so zu verfahren, bestehen nicht.

 

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Beschluss:

 

  1. Der vorliegende Sachstandsbericht einschließlich der Ergänzungsvorlage Nr. 0895/2008 "Integrationskonzept für die Stadt Hagen - hier: Ergänzungsvorlage zur Vorlage 0139/2008 für den Teilbereich Sport" wird zur Kenntnis genommen.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, das Integrationskonzept so wie in der Vorlage beschrieben weiterzuentwickeln
  3. Die bereits laufenden Maßnahmen

·        Koordinierung der Integrationskurse sowie bedarfsgerechte Sprachförderangebote der VHS

·        Sprachförderangebote des Fachbereiches Jugend & Soziales und der RAA im Elementar- und Primarbereich

sollen in den Jahren 2009 / 2010 fortgeführt werden.

Falls künftig eine Finanzierung über die Sparkassenspende nicht mehr möglich sein sollte, wird die Verwaltung beauftragt, andere Finanzierungsmöglichkeiten kostenneutral darzustellen.

  1. Es wird eine Stadtteilintegrationskonferenz zunächst für den Stadtteil Wehringhausen durchgeführt.
  2. Die in Hagen vorhandenen Integrationsangebote werden im städtischen Internetangebot gebündelt dargestellt.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, ressortübergreifend und unter Beteiligung der freien Träger die weiteren Maßnahmen umzusetzen. Zur Evaluation der Integrationsarbeit sind Daten und Indikatoren zu erheben und auszuwerten.
  4. Ein weiterer Sachstandsbericht ist nach 2 Jahren zu erstellen.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 1