14.10.2008 - 7 Planungskonzept "Kinderschutz in Hagen"Zweite L...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 14.10.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke stellt den Änderungsantrag zum Planungskonzept Kinderschutz
in Hagen vor, eine entsprechende Tischvorlage wurde im Ausschuss verteilt.
Im Anschluss daran hat Herr Reinke noch Fragen zur Vorlage der
Verwaltung.
Herr Steuber beantwortet die Fragen von Herrn Reinke wie folgt: Die
Beteiligung des Landesjugendamtes an der Planung und die Hilfestellung des LJA
wird über den Zeitraum vielleicht ca. 2000 Euro Kosten. Das Landesjugendamt hat
noch keine Kreisfreie Stadt beim Projekt Kinderschutz betreut, folglich könnten
wir Modellkommune sein. Die AG Schutzauftrag besteht seit 2006/2007 in Hagen.
Diese AG hat eine Koordinierungsfunktion zum Thema Kinderschutz in Hagen.
Herr Steuber führt aus, dass einerseits ein Planungskonzept für den
Kinderschutz erstellt werden soll, andererseits jedoch der Wunsch besteht die
Einrichtung einer Kinderschutzambulanz sofort zu verwirklichen. Er gibt zu
Bedenken, dass hier erstmalig in das operative Planungsgeschäft eingegriffen
würde. Die Einrichtung einer Kinderschutzambulanz ist keine Aufgabe des JHA sondern hierfür
müsste ein Einrichtungsbeschluss her, dass eine neue Einrichtung konzipiert
werden soll. Dass die Mittel zur Einrichtung aus dem Etat Erziehungshilfe
rausgenommen werden sollen sieht er ebenfalls kritisch, da er nicht weiß wie dies
funktionieren soll. Eine Stelle zu kapitalisieren ist auch sehr schwierig, da
zur Zeit nur Stellen wegfallen.
Frau Klos-Eckermann will den Beschlussvorschlag so nicht mittragen. Sie
sieht es sehr skeptisch wenn man diesen Baustein aus dem Gesamtkonzept herausnimmt
und befürchtet man verliert das Gesamtkonzept aus dem Auge bei
Teilverwirklichung. Ihr Vorschlag ist, das Konzept der Verwaltung so zu
beschließen wie vorgeschlagen.
Herr Reinke weist darauf hin, dass im Änderungsantrag unter Ziffer 4 die
finanziellen Mittel für eine Kinderschutzambulanz gemeint sind, die in
Abstimmung mit den freien Trägern und/oder durch Kompensation aus dem
Fachbereich Jugend und Soziales bereit gestellt werden können.
Herr Dücker schlägt vor die Untersuchungen der Jugendhilfeplanung
abzuwartenund den Einrichtungsbeschluss nicht im ersten Quartal 2009 zu fassen
sondern später.
Frau Machatschek plädiert dafür keine inhaltliche Diskussion über
Kinderschutz zu führen, sondern bis zur Novembersitzung zu überlegen was
machbar ist.
Herr Haensel folgt dem Vorschlag von Frau Machatschek.
Herr Steuber schlägt vor, dass wichtige Enscheidungsträger die es in die
Fraktionen tragen können sich mit der Verwaltung an einen Tisch setzen um zu
einer Lösung zu kommen.
Herr Reinke will keinen Beschluss herbeiführen, den viele nicht mittragen
können und plädiert für eine dritte Lesung am 11.11.2008. Die Verwaltung soll
den „Runden Tisch“ dann für Ende November einladen.
Herr Strüwer plädiert auch für eine Beschlussfassung im November um zunächst
einmal wieder interfraktionell beraten zu können.
Anlagen
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(wie Dokument)
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52,8 kB
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