02.09.2008 - 18 Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 18
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 02.09.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Andrea Aust
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Bleja verweist in seinem Vortrag auf die
bekannte Problematik bei der Ausweisung neuer Wohnbauflächen durch die
Restriktionen der Bezirksregierung. Dies gelte nicht für die gewerblichen
Bauflächen.
Herr Oberste-Berghaus spricht die schon in der
Vergangenheit gestellte Frage an, ob es nicht sinnvoll sei, Gebiete mit
Straßen, die schon einseitig bebaut seien, auch mit der anderen Straßenseite
einzubeziehen, um hier ein Wohnbebauung möglich zu machen.
Herr Grzeschista hätte gerne eine tabellarische
Auflistung nicht nur der einzelnen vorgeschlagenen, sondern auch der
ausgeschiedenen Flächen. Falls dies auch auf entsprechenden Medien
abgespeichert sei, stelle dies eine sinnvolle und gute Arbeitshilfe für die
Beratungen dar.
Herr Schenten spricht sich dafür aus,
insbesondere diejenigen als Wohnbauflächen festzulegen, die auch günstig mit
Bebauungsplänen auf den Markt zu bringen seien. Ansonsten würde dies wenig für
die weitere Stadtentwicklung nutzen. Auch die Beurteilung, warum der Bereich z.
B. Emst IV aus dem weiteren Verfahren herausgenommen worden sei, wäre
wichtig.
Herr Grothe erinnert daran, dass der
Flächennutzungsplan behördenverbindlich sei, jedoch keine direkten Auswirkungen
auf den Bürger habe. Er plädiere für die Darstellung der Flächen, deren
Umsetzung auch von den jeweiligen Eigentümern gewünscht würde. Somit sei man bei
einer Verwirklichung einigermaßen auf der sicheren Seite. Es mache viel Sinn,
einen Flächennutzungsplan zu verabschieden, dann könnten die entsprechenden
Bebauungspläne auch ohne die Bezirksregierung umgesetzt werden. Er weist noch
zusätzlich darauf hin, dass die beidseitige Bebauung von Straßen mit in die Überprüfung
eingeflossen sei.
Herr Meier spricht sich lobenswert über die von
der Verwaltung in diesem Zusammenhang geleistete Arbeit aus. Er möchte auch den
Vorschlag aufgreifen, evtl. mit den Bezirksvertretungen Ortsbesichtigungen der unterschiedlichen
Flächen durchzuführen.
Dieser Vorschlag wird auch von Herrn Asbeck
befürwortet.
Herr Schädel sagt zu, dass den Fraktionen
genauere Informationen abgespeichert auf elektronischen Medien zur Verfügung
gestellt würden.
Herr Asbeck schließt die heutige Beratung als
Einbringung der Vorlage mit dem Hinweis ab, dass anschließend die
Bezirksvertretungen und dann nochmals dieser Ausschuss beraten würden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
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(wie Dokument)
|
9,9 MB
|
