27.08.2008 - 4 Programm zur Sanierung der städtischen Gebäudeh...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Kramps berichtet,diese Vorlage habe schon einige Gremien durchlaufen. Sie fragt, ob noch einmal der Vortrag der Verwaltung gewünscht werde. Das ist nicht der Fall.

 

Frau Suda spricht das Gebäude des Kulturzentrums Pelmke an und möchte wissen, welchen Wert diese Gebäude eigentlich noch hat. Möglicherweise könnte Frau Grebe, die anwesend ist, diese Frage beantworten. Normalerweise überlege man sich, ob man doppelt soviel Geld in eine Renovierung investiere, wenn ein Objekte nur noch einen gewissen Wert habe. Sie plädiere dafür, alles noch einmal zu überdenken, wenn es möglicherweise eine Alternative zu diesem Gebäude gebe.

 

Frau Grebe kann diese Frage im Moment nicht genau beantworten, jedenfalls sei der wirtschaftliche Wert des Hauses nicht mehr sehr hoch. Der ideelle Wert sei aber seitens der Politik eben sehr hoch eingeschätzt worden. Es gebe den Vorschlag von Herrn Grothe, zu untersuchen, ob das Ganze in den Schlachthofbereich verlagert werden könnte.

Damit könne man aber der Pelmke letztendlich keinen Gefallen tun, denn diese Variante sei deutlich teurer.

Die Möglichkeit, ein anderes Schulgebäude zu wählen, biete sich tatsächlich frühestens im Jahr 2012. Dies alles habe dazu geführt, dass man nun das Nötige veranlassen wolle, damit der Betrieb im Pelmkezentrum weiterlaufen könne.

 

Frau Suda verweist auf die Zahlen in der Vorlage, wonach insgesamt nach und nach 210.000 € investiert werden sollen. Ihr widerstrebe es, diesem Punkt der Vorlage zuzustimmen, weil dieses Vorgehen nicht ihrem kaufmännischen Denken entspreche.

 

Frau Grebe betont ausdrücklich, es handele sich hier nicht um den Vorschlag der Verwaltung, sondern es sei in der politischen Beratung so entschieden worden und das sei in der Vorlage dokumentiert worden.

 

Herr Meier möchte den ideellen Aspekt in die Bewertung einbringen. Es handele sich um einen etablierten Standort, er sehe zur Zeit auch keine befriedigende Alternative und halte die Investitionen an dieser Stelle für vertretbar.

 

Frau Suda bleibt bei Ihrer Auffassung, die Stadt könne sich gewisse Dinge einfach nicht mehr leisten, dies habe man auch gestern Abend in dem Vortrag im Heyda-Werk hören können.

 

Zum Thema Schlachthof macht Herr Gerbersmann nun klar, diese Alternative funktioniere seiner Meinung nach nun gar nicht. Der Sanierungsbedarf und die Energiekosten seien dort noch höher. Wegen der katastrophalen Situation der Energiekosten dort sei man dringend darauf angewiesen, dieses Gelände einer adäquaten anderen Nutzung, möglichst auch mit Eigentumsübergang, zuzuführen.

 

Frau Grebe gibt zu bedenken, wenn man sage, dieser Standort in Wehringhausen sei nicht mehr für die Pelmke geeignet, werde es voraussichtlich auch keinen anderen geeigneten Standort geben.

 

Herr Fritzsche verweist auf den sozio-kulturellen Aspekt, den die Pelmke erfülle und der lasse sich schlecht in € beziffern. Wenn man sich die Folgen einer Verlagerung der Pelmke für Wehringhausen überlege, hält er die Investitionen für gut angelegt.

 

Herr Jobst möchte zum Thema Hohenhof sprechen. Man habe gesehen, dass Teile der Kosten dort nicht vom Objekt Hohenhof verursacht werden, sondern von einem zweiten Objekt. Dies sei der Pavillon des Theater Firlefanz.

Er fragt, welche Kosten bezogen auf Strom, Heizung und Wasser entstehen, die von Firlefanz auf den Hohenhof übertragen werden.

Außerdem möchte er wissen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die exakten Kosten für den Betrieb Firlefanz aus dem Hohenhof herauszurechnen, damit man die reinen Kosten für den Hohenhof erkennen könne.

 

Frau Kramps bittet, diese Fragen gleich noch einmal im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu stellen, weil es sich um Fragen handele, die nicht im öffentlichen Teil erörtert werden sollten.

 

Herr Jobst ist damit einverstanden.

 

Herr Behm möchte Frau Grebe zum Thema „Forsthäuser“ befragen.

 

Frau Kramps stellt klar, dieses Thema sei nicht Angelegenheit des KWA, wenn überhaupt bittet sie, diese Fragen unter dem TOP „Anfragen“ zu stellen.

 

Herr Dr. Fischer würde gerne anlässlich der Kulturhauptstadt 2010 den Busen der Damen an der vorderen Theaterfassade entmoost sehen. Auch die seitliche Fassade müsse dringend gestrichen werden.

Er plädiert dafür, dass die Verwaltung untersucht, ob es nicht möglich ist, die Fassaden so herzurichten, dass das Theater im Jahr 2010 herzeigbar ist.

Er fügt an, man solle doch zusammen versuchen, die Hagener Maler- und Lackiererinnung dafür zu gewinnen, eine Art Leuchtturm ihrer Arbeit anhand des Theaters vorzuzeigen. Es sei doch einen Versuch wert, dies einmal zu untersuchen.

 

Diesen Appell hält Frau Kramps für eine tolle Sache, sie hofft, dass es auch gelingen möge. Vielleicht könne ja die Presse diesen kleinen Wink aufnehmen.

Die andere Sache sei sicher beim Kämmerer gut aufgehoben.

 

Herr Gerbersmann hat kein Problem damit, diesen Wunsch des KWA aufzugreifen. Er wird die Kreishandwerkerschaft in diesem Sinne anschreiben. Vielleicht könne man wenigstens ein Teilsponsoring erreichen.

Er berichtet, die Gebäudewirtschaft habe versucht, die Fassade des Theaters zu verbessern, leider sei es an den Seitenfassaden nicht mit einem Anstrich getan, dort sei eine Sanierung des Putzes erforderlich.

Ob man die Maßnahme vorziehen könnte, kann er im Moment nicht sagen, wahrscheinlich müsse man eher einen Austausch vornehmen, das hänge aber davon ab, was die GWH an Arbeiten bewältigen könne.

Ob ein solcher Tausch vorgenommen werden kann, müsste Frau Grebe besser beantworten können.

 

Frau Grebe verweist auf die Liste in der Vorlage, aus der man sehen könne, dass bereits eine Million € bei den Fassadenarbeiten abgesetzt worden ist. Man wolle eben versuchen, nicht die ganze Fassade zu erneuern, sondern mit schonenden Maßnahmen das Alte zu erhalten. Es müsse so zusammenpassen, dass die GWH die Arbeiten schaffen kann und dass auch die Kämmerei die Finanzierung bereitstellen könne.

Sie werde noch einmal prüfen, ob man eine andere größere Maßnahme eventuell nach hinten schieben könne und im übernächsten KWA darüber berichten.

 

Frau Kramps findet, dass sich das sehr gut anhört und sie hofft, dass das Theater möglicherweise bald erstrahlt.

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Beschluss:

1.      Der Rat stimmt den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Rat / Haupt- und Finanzausschuss / Verwaltung vom 23.04.2008 zu.

 

2.      Der Rat beschließt die Umsetzung der in der anliegenden Liste zum Programm zur Sanierung  der städtischen Gebäude aufgeführten Maßnahmen

 

-          für das Jahr 2009 in Höhe von 12.402.150,- €,

 

-          für das Jahr 2010 in Höhe von 15.975.000,- €,

 

-          für das Jahr 2011 in Höhe von 11.826.400,- €,

 

 

 

3.              Der Betrag von 48.501.850,- € (8.298.300,- € für das Jahr 2008, 12.402.150,- € für das Jahr 2009, 15.975.000,- € für das Jahr 2010, 11.826.400,- € für das Jahr 2011), gem. beiliegender Liste vom 07.07.08, ist als Rückstellung in die Eröffnungsbilanz einzubuchen.

 

4.              Bei sämtlichen Gebäuden, die für die Erfüllung städtischer Aufgaben nicht notwendig sind, ist ein Verkauf zu überprüfen.

 

5.              Dem Rat ist bis zum 31.03.2009 ein Zwischenbericht vorzulegen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 16

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 1

 

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Anlagen zur Vorlage

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