02.09.2008 - 10 Projekt "Straßenkinder"Aufsuchende Straßensozia...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Goebels erläutert die Vorlage.

 

Herr Goldbach ergänzt, dass man stärkere aufsuchende und mobile Elemente in der Jugendsozialarbeit bräuchte. Er sähe jedoch keine Möglichkeit, das im Rahmen des

jetzt laufenden Jugendförderplans zu verändern. Er sähe es jedoch durchaus als notwendig an, sich über diese Arbeitsansätze bei der Aufstellung des nächsten Jugendförderplans 2010-2014 Gedanken zu machen.

 

Herr Haensel bedankt sich für die Vorlage. Er könne dem Inhalt der Vorlage komplett folgen. Das Diakonische Werk halte die Szene im Blick. Man habe eine Verstetigung des Projektes erzielt. Hier müsse es zu einer Neuorientierung der aufsuchenden Arbeit kommen.   

 

Herr Strüwer zieht das Fazit, dass der Beitrag für die fachliche Weiterentwicklung in dem Bereich Straßensozialarbeit ungeheuer wichtig gewesen sei. Auf solch einer Basis könne man auch gemeinsam aufbauen und nach Wegen suchen, wie es weitergehen könne.

 

Herr Reinke ist der Meinung, dass dieses Thema den Ausschuss weiterhin beschäftigen sollte. Es gebe noch viele offene Fragen. Er schlägt vor, dieses Thema „Aufsuchende Straßensozialarbeit“ im neu zu verhandelnden Kontrakt  erneut aufzugreifen.

 

Herr Strüwer berichtet von einem Gespräch mit dem Mentor, in dem dieser geäußert habe, dass er es für sinnvoll halte, für einen längeren Zeitraum einen Kontrakt zu verabschieden. Dieser Kontrakt biete nicht nur eine Planungssicherheit, sondern auch eine gewisse Gestaltungsfreiheit. Er schlägt vor, im Rahmen dieser Gespräche im Jahr 2009 das Thema bereits einzubeziehen und eine Brücke zu den Gesprächen im Rahmen des Jugendförderplans für 2010 bis 2014 zu bauen. Dies sei eine Chance, dem Thema eine Perspektive zu geben. 

 

Herr Decker kann dem nicht folgen, da das Fazit in der Vorlage doch aussage, dass keine Straßenkinder vorhanden seien.

 

Herr Strüwer verweist auf die Beratungen, die deutlich gemacht hätten, dass es viele Kinder und Jugendliche gebe, die einem hohen Gefährdungspotential unterlägen. Es sei die Pflicht des Jugendhilfeausschusses, sich über diese Problematik Gedanken zu machen.

 

Herr Steuber weist darauf hin, dass man sich im Moment in einem kontraktlosen Zustand befände. Der alte Kontrakt sei  zum 31.12.07 ausgelaufen. Man habe einen unterschriftsfähigen Entwurf vorgelegt. Sinnvoll sei ein Kontrakt, der zeitlich nicht abweiche vom Kinder- und Jugendförderplan, sondern mit diesem identisch sei. Dann habe man über die gesamte Legislaturperiode des Rates  Gestaltungsspielraum.

Die Verwaltung würde das sehr begrüßen.

 

Herr Strüwer hält es für sinnvoll, für 2009 einen Übergangskontrakt zu schaffen.

Er lässt über den erweiterten Beschluss abstimmen. 

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Beschluss:

 

Der Vertrag zwischen dem Diakonischen Werk Ennepe-Ruhr/Hagen und der Stadt Hagen vom 20.07.2006 für die Höhe der Zuwendungen für das Leistungsangebot Aufsuchende Straßensozialarbeit für die Jahre 2005 bis 2007 wird nicht weiter fortgesetzt.

 

Der Bereich der aufsuchenden Straßensozialarbeit soll im Zuge der anstehenden Kontraktverhandlungen für 2009 thematisiert werden.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   2

 

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