02.09.2008 - 9 Lokales Bündnis für Familien
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 02.09.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zunächst berichtet Frau Schmitz über die Aktivitäten des
Bündnisses für Familien.
Unter anderem sei ein Großprojekt in Form der Familienkarte geplant. Das
Bündnis wolle das Thema
Familienfreundlichkeit ausbauen und eine Familienkarte in Hagen installieren.
Die Karte sei für die Familien und für die Unternehmer kostenlos.
Man würde sich freuen, wenn der Jugendhilfeausschuss dieses
familienfreundliche Projekt unterstützen würde.
Herr Strüwer bedankt sich
bei Frau Schmitz für ihre Ausführungen. Er bittet Herrn Steuber, die Vorlage zu
erläutern.
Herr Steuber erläutert die
Hintergründe der Vorlage.
Man müsse versuchen, aus dieser vielleicht zunächst schlechten Botschaft
gemeinsam das Beste herauszulesen, wie es trotz des Rückzugs der Gemeinde aus
diesem Projekt mit vielen gesellschaftlichen Akteuren in dieser Stadt
weitergehen könne.
Es handele sich um einen sehr wohlwollenden Kompromiss, den man hier
vorschlage.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass man die Möglichkeit habe, bis zum 31.12.08 den organisatorischen
Rahmen zu nutzen, um in neue Überlegungen einzusteigen. Man solle auch unter
diesem Gesichtspunkt überlegen, ob man einer möglichen Neuakzentuierung einen
kleinen finanziellen Startrahmen geben könne. Sein Vorschlag sei deshalb, die Restmittel,
die in 2008 nicht verausgabt würden, für eine Weiterführung der Arbeit des
Bündnisses nach 2009 zu übertragen.
Dies sei ein Weg, auch über 2008 hinaus ein gewisses Startkapital zu
haben.
Herr Dücker gibt zu
bedenken, dass die Möglichkeit bestünde, dass die eingesparten Mittel vom
Kämmerer nicht wieder zur Verfügung gestellt würden.
Er regt an, mit den Firmen, die sich an der Familienkarte beteiligten,
ein Kuratorium zu gründen.
Herr Goldbach erklärt,
dass man die Restmittel für 2009 neu veranschlagen könne, ob sie jedoch dann
zur Verfügung stünden, sei nicht sicher. Er würde vorschlagen, die Mittel
besser in 2008 zweckgebunden zu verausgaben.
Herr Haensel empfindet die
Entwicklung insgesamt als eine Niederlage. Den Erwartungsdruck, der mit dem
Label „Bündnis für Familien“ verbunden sei, halte er für nicht
gerechtfertigt.
Herr Strüwer ist anderer
Meinung. Es sei Gäbe, bestimmte Themen aufzugreifen, nach einem gewissen
Zeitraum jedoch zu äußern, dass es auf diesem hohen Niveau nicht weitergehen
könne. Genau das spiele sich in allen Lebensbereichen in vergleichbarer Form
wieder. Er wolle nicht den Eindruck einer Niederlage erwecken.
Frau Burghardt erklärt,
dass sie selbst auch Kuratoriumsmitglied des Bündnisses sei.
Während der letzten Sitzung sei berichtet worden, dass im Lokalen Bündnis
für Familien das Bestreben bestehe, dass in eine Vereinsführung umgewandelt
würde. Sie persönlich bedaure auch, dass sich die Stadt zurückziehe. Sie könne
das aber verstehen.
Das Fazit der Sitzung sei gewesen, dass das Lokale Bündnis für Familien
nicht tot sei, wenn sich die Stadt raus
ziehe.
Stellvertretend für alle anderen Mitwirkenden solle an dieser Stelle Frau
Schmitz und Frau Walter für ihr Engagement gedankt werden.
Herr Strüwer formuliert
den zweiten Teil des Beschlussvorschlages und stellt diesen insgesamt zur
Abstimmung.
