20.08.2008 - 8 Zuschüsse an die Wohlfahrtsverbände und andereh...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Machatschek erklärt, dass es sei Jahren üblich sei, zu diesem Tagesordnungspunkt einen Bericht eines Verbandes zu bekommen. Heute sei die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes so freundlich, seine Arbeit vorzustellen.

 

Herr Haensel sagt ein paar einleitende Worte zu dem Thema. Er lobt den Bericht der Verwaltung, der sehr anschaulich und aussagekräftig sei. Auch die Berichte der Verbände sollten ja einen Gebrauchswert haben, so dass man an dem Verfahren zur Berichterstattung der Verbände eventuell noch arbeiten müsse.

 

Frau Egler und Frau Ulrich berichten über die Arbeit der Schuldnerberatungsstelle (siehe Anlage zur Niederschrift).

 

Herr Haensel merkt aus Trägersicht an, dass Prävention bei Kindern und Jugendlichen immer stärker nachgefragt werde. Leider wäre für eine solche Aufgabe kein Geld vorhanden. Das sei eine wichtige Aufgabe. Viele Menschen würden immer ärmer.

 

Frau Buchholz fragt, ob es bei der Schuldnerberatung des DW auch eine Warteliste gebe. In Bezug auf die neue Stelle wüsste sie gern, wie viele Fälle dort im letzten Jahr und in diesem Jahr bearbeitet worden seien.

Gebe es vermehrte Anfragen durch die Änderung der geplanten Verbraucherinsolvenzordnung?

 

Frau Egler kann die letzte Frage klar bejahen. Die Schuldnerberater/innen hätten dann mehr Aufgaben zu erledigen. Die Fallzahlen, die jetzt geschafft würden, würden dann wieder zurückgehen.

Auch die zweite Frage sei eindeutig mit ja zu beantworten. Zurzeit seien 54 Fälle in Bearbeitung. Da würden bis zum Jahresende noch einige hinzukommen. Zusätzlich würden ca. 70-75 Leute über die Insolvenz über Frau Ulrich abgedeckt werden. Zusammen mit ihrer Arbeit käme man voraussichtlich bis zum Jahresende auf 90-100 Fälle im Rahmen der Insolvenz.

Wartezeiten für die Insolvenz gebe es trotzdem. Die Wartezeit betrüge ca. 6-9 Monate. In der übrigen Schuldnerberatung gebe es zurzeit 207 Kurzberatungen, 101 Fälle in der Bearbeitung, 40 Fälle über Altpersonal/Insolvenz und 54 Fälle, die Frau Ulrich bearbeite.

 

Frau Machatschek bedankt sich für die Berichterstattung wünscht alles Gute für die weitere Arbeit.

In Bezug auf den Bericht geht ihr Appell an die Arge bezüglich der schweren Erreichbarkeit der Mitarbeiter der Arge, die von den Verbänden bemängelt wird, Abhilfe zu schaffen.

Bezüglich der Schwangerschaftskonfliktberatung stellt sie fest, dass vor allem im Bereich der Verhütung ganz große Probleme gebe. In Hagen sei es wahrscheinlich aufgrund der Haushaltslage nicht möglich, in diesem Bereich eine freiwillige Leistung zu machen. Das sei sehr wichtig und notwendig.

Ihr abschließender Dank geht an alle Verbände für deren Berichterstattung.

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Beschluss:

 

Der Sozialausschuss nimmt die Vorlage der Verwaltung und die Berichte der Wohlfahrtsverbände zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

X

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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