12.08.2008 - 6 Abschlussbericht Teleheimarbeit
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Di., 12.08.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Thorsten Meyer
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Thurau fasst den Inhalt der Vorlage zusammen.
Herr Klippert bittet zu erläutern, warum der Personalausschuss nicht in der Beratungsfolge
berücksichtigt wurde. Des Weiteren fragt Herr Klippert nach der weiteren
Vorgehensweise bzgl. der Teleheimarbeit und nach der Kalkulation von
Hardwarepreisen, insbesondere bei der Beschaffung von Laptops.
Herr Dr. Bleicher weist hinsichtlich der Beratungsbeteiligung des
Personalausschusses auf die Änderung der Gemeindeordnung und die
Zuständigkeiten des Haupt- und Finanzausschusses hin.
Herr Klippert beantragt, dass der Abschlussbericht Teleheimarbeit dem Personalausschuss
zur Beratung vorgelegt wird.
Herr Stroschein führt aus, dass die Ergebnisse der Projektphase als sehr bescheiden zu
verzeichnen sind. Da aus dem Abschlußbericht lediglich Nutzeffekte bei der Motivation
der Mitarbeiter und Flexibilität der Tätigkeit erreicht werden, jedoch
wirtschaftliche Effekte für die Stadt Hagen eher gering ausfallen, stellt Herr
Stroschein eine Weiterführung der Teleheimarbeit in Frage. Darüber hinaus
bestätigt Herr Stroschein die Frage nach der weiteren Vorgehensweise.
Herr Reinke schließt sich den Aussagen der Herren Klippert und Stroschein an. Weiter führt Herr Reinke aus, dass aus seiner
Sicht keine weiteren Fragen zur Technik bestehen. Vielmehr stellt sich die
Frage nach möglichen Einsparungen aus dem Einsatz von Teleheimarbeit. Herr
Reinke stellt fest, dass die hierzu erforderliche Diskussion nicht in die
Zuständigkeit des Betriebsausschusses
HABIT fällt, sondern durch den Personalausschuss zu behandeln ist.
Herr Silbersiepe bittet um Aufschlüsselung der Mehrkosten. Des
Weiteren bittet Herr Silbersiepe zu erläutern, wie die Effizienz eines
Teleheimarbeiters gemessen wird.
Herr Thurau führt die Gründe zum Projekt auf
und geht auf einzelne Verfahrensbereiche ein, die im Zuge der Teleheimarbeit
genutzt werden können Hierbei erläutet Herr Thurau im Einzelnen die
Rahmenbedingungen der Anbindung und geht detailliert auf die Beschaffungskosten ein. Herr
Thurau stellt dar, dass Einsparungen seines Erachtens nach nur dann möglich
sind, wenn weiträumig hochpreisige Büroflächen frei gezogen werden können. Der aus
dem Projekt resultierende Nutzen liegt insbesondere für HABIT und die
Verwaltung darin, dass mit dem technischen Equipment nun auch außerhalb von
Dienstzeiten auf Störungsfälle und Besonderheiten reagiert werden kann und das
weitere Bereiche wie z.B. die Kindertagesstätten edv-technisch angebunden
werden konnten. Abschließend ergänzt Herr Thurau, dass eine Effizienzprüfung
der Teleheimarbeit den jeweiligen Führungskräften obliegt.
Auf die erneute Frage von Herrn Silbersiepe
nach den Mehrkosten, stellt Herr Thurau die Bestandteile der
Mehrkosten unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen eines
städtischen Teleheimarbeitsplatzes dar.
Herr Klippert bittet nicht nur die Kosten zu beachten, sondern auch die
gesellschaftspolitischen Ziele bei einer Entscheidung einzubeziehen.
Die Aussage von Herrn Klippert hinsichtlich der
gesellschaftspolitischen Ziele wird grundsätzlich von Herrn Voigt
bestätigt. Herr Voigt mahnt jedoch, bedingt durch die finanzielle
Situation der Stadt Hagen, den Vorrang der Kostenminimierung an. Weiter bittet Herr
Voigt, die Frage zur Kontrolle der Teleheimarbeiter zu beantworten.
Herr Banski führt aus, dass die Zulassung von Mitarbeitern zur Teleheimarbeit die Genehmigung des Vorgesetzten benötigt. Nur in
Einzelbereichen kann derzeit eine Kontrolle im Sinne der Stückzahlproduktion,
z.B. bei der Erstellung von Beitragsbescheiden, erfolgen. Möglicherweise werden
zukünftig Kontrollmechanismen über Zielvereinbarungen einsetzbar. Weiter führt Herr
Banski aus, dass neue Arbeitsmethoden in der Verwaltung nur dann integriert
werden können, wenn man die Möglichkeiten hierfür schafft. Herr Dr. Bleicher
ergänzt, dass unter anderem für die Realisierung der Sparpakete des Mentors
das Angebot der Desk-Sharing-Modelle erforderlich ist und damit möglicherweise
langfristig die Option besteht, die Verwaltung auf zwei Kernstandorte
zurückzuführen.
Herr Reinke bittet aus dem Beschlussvorschlag das Wort „langfristig“ zu
streichen.
Herr Grzeschista fasst die Diskussion zusammen.
Der Betriebsausschuss HABIT beschließt
einvernehmlich, die Vorlage 0225/2008 dem Personalausschuss zur Beratung
weiterzuleiten und bittet hierzu die entsprechende Beratung und Entscheidung
durch den Haupt- und Finanzausschuss herbeizuführen.
Beschluss:
Der Betriebsausschuss HABIT sowie der Haupt- und
Finanzausschuss unterstützen die Verwaltung darin, alternierende Teleheimarbeit
als innovative Arbeitsform bei der Stadt Hagen zu intensivieren. Durch die
verstärkte Wahrnehmung des Angebots soll die Möglichkeit von sogenannten
„Desk-Sharing-Modellen“ geschaffen sowie eine Flexibilisierung der
Arbeitszeiten erreicht und damit ein wirksamer Beitrag zur Haushaltssanierung
erbracht werden.
Der Abschlussbericht Teleheimarbeit (0225/2008)
ist dem Personalausschuss zur Beratung vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
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