03.06.2008 - 3 Zwischenbericht zur Realisierung weiterer Konso...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 03.06.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Ellen Janssen
Wortprotokoll
Herr Bald berichtet über die Erzielung der
Konsolidierungspotenziale bei der GWH. Hier habe der Rat der Stadt Hagen im
November 2007 für die GWH ein Einsparpaket beschlossen, um eine „konzerninterne“
Privatisierung unter dem Stichpunkt G. I. S. GmbH überflüssig machen zu können.
Die Geschäftsführung der G. I. S. bzw. der Betriebsleiter der GWH habe damals
Maßnahmenpakete vorgestellt, aus denen hervorgehen konnte, dass
Konsolidierungspotenziale zu erreichen seien. Gleichzeitig sei die Verwaltung
beauftragt worden, regelmäßig, einmal vor den Sommerferien und nach Ende eines
Haushaltsjahres, über aktuelle Stände diese Konsolidierung zu berichten. Hier
sei mit den Konsolidierungsmaßnahmen begonnen worden. Um die Steigerungen der
Produktivität heben zu können, sei mit dem Gesamtpersonalrat im
Reinigungsbereich eine neue Dienstvereinbarung für die GWH abgeschlossen
worden, die auch vom Oberbürgermeister, dem Gesamtpersonalrat und dem
Betriebsleiter der GWH unterschrieben vorläg. Die Umsetzung eines neuen
Arbeitszeitmodels für z. B. Reinigungskräfte die in Objekten mit nutzungsfreien
Zeiten arbeiten, sollen noch zum Teil dieses Jahr, spätestens aber im nächsten
Jahr, eingeführt werden. Mitarbeiter in der Reinigung sollen in den Sommerferien
größtenteils nicht mehr arbeiten.
Zum Thema Zielvereinbarung und Leistungsentgelt
für Reinigungskräfte informiert Herr Bald, dass dies eingeführt werden
müsse. Hier sei bereits im Januar darüber berichtet worden.
Die Konsolidierung für 2008 läge voraussichtlich
bei ca. 550.000,- € die auch in das „Mentorpaket“ eingestellt
worden sei. Die GWH erwarte ein Gesamtpotenzial am Ende der Mentorenzeit von
ungefähr 1,8 Mio. €.
Herr Weber möchte an dieser Stelle einen Dank für die
Vorlage aussprechen.
Gleichzeitig bittet Herr Weber für die Zukunft,
zu den Vorlagen einzelnen Summen mit einzupflegen und für die Beratungsfolge im
Rat ein entsprechendes Zusatzblatt mit beizufügen.
Herrn Strüwer erkundigt sich, ob es nicht ein Problemen sei,
wie im TVöD festgelegt, 15% weniger Entgelt an Reinigungskräfte zu zahlen, die die
gleiche Arbeit verrichten und ob man darüber nachdenken könne und es möglich
sei, im laufe der Zeit bestimmte Objekte aus der städtischen Betreuung rauszunehmen
und diese über eine Ausschreibung extern zu vergeben. Herr Bald
antwortet drauf, dass dies nicht möglich sei, da der Abschluss einer
Anwendervereinbarung mit abgesenktem Lohn mit den Gewerkschaften nur zur
Verhinderung von Privatisierung möglich sei. Es solle in Zukunft darauf
geachtet werden, dass Hausmeistereien und Reinigungseinheiten so organisiert
würden, dass die „neuen“ und die „alten“ in einer
Einheit zusammen seien. Da die Reinigungskräfte keine Arbeitsverträge für bestimmte
Objekte hätten, seien Umsetzungen auch kein Problem. Der Rat der Stadt Hagen
habe schon vor Abschluss der Anwendervereinbarung beschlossen, dass das
Emil-Schumacher-Museum mit der Reinigung zukünftig extern ausgeschrieben werden
solle. Hier stünden auch neue Reinigungsflächen an und „altes“
Personal sei hier auch nicht betroffen.
Die Dienstvereinbarung sei auf 2 Jahre abgeschlossen worden.
Herr Weber weißt an dieser Stelle ausdrücklich darauf
hin, dass mit dem Gesamtpersonalrat bei den Verhandlungsgesprächen hinsichtlich
der Konsolidierung ausgeschlossen worden sei, über die Reinigung des Emil
Schumacher Museums hinaus weitere Privatisierungen in diesen Bereichen
durchzuführen.
