06.03.2008 - 5.33 Prioritätenliste für die investive Planung 2008
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.33
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 06.03.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB20 - Finanzen und Controlling
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Hinweis des Schriftführers: Der Beratungspunkt
wurde nach dem Tagesordnungspunkt I.5.1 „Einbringung des NKF
Haushaltes“ beraten. Aus redaktionellen Gründen erfolgt die
Protokollierung an dieser Stelle.
Herr Gerbersmann verdeutlicht die Auffassung der
Kommunalaufsicht, wonach diese die Vorlage der Prioritätenliste sehr frühzeitig
erwarte. Die Prioritätenliste beinhalte lediglich die zu finanzierenden investiven
Maßnahmen, deren Umsetzung unter Einbeziehung der Politik mit der
Bezirksregierung zu besprechen sei. Durch verschiedene Ursachen seien in einzelnen
Bereichen der investiven Maßnahmen die finanziellen Mittel nicht in der Form
abgeflossen wie sie ursprünglich geplant gewesen seien. Dies könnte sich auf
die Kreditlinie der Bezirksregierung auswirken. Die vorliegende
Prioritätenliste sei so aufgestellt, dass im nichtrentierlichen Bereich die
Kreditaufnahme unter der Tilgung im Bereich der Investitionskredite liegen
würde. Inwieweit die Kommunalaufsicht die Kreditlinie erneut genehmigen werde,
sei noch fraglich. Die Verwaltung habe sich dahingehend geeinigt, dem Rat die
Prioritätenliste auf der Basis der vergangenen Jahre vorzulegen. Des Weiteren
geht Herr Gerbersmann auf die verschiedenen Kategorien in der Prioritätenliste
ein und erläutert in diesem Zusammenhang einzelne Positionen.
Auf die Anmerkung von Herr Marscheider,
dass aufgrund der kurzfristigen Zuleitung der Prioritätenliste eine
Beschlussfassung schwierig sei, äußert Herr Gerbersmann sein Verständnis
dahingehend, dass der Rat die Vorlage zunächst als Einbringung betrachten
sollte. Gegenüber der Bezirksregierung sollte aber möglichst bald deutlich
gemacht werden, dass dieser Verwaltungsvorschlag politisch im Rat getragen
werde. Ein entsprechender vorgezogener Beschluss könnte im nächsten Haupt- und
Finanzausschuss gefasst werden, so dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein erstes
Signal gegenüber der Bezirksregierung abgegeben werden könnte.
Herr Jochen Weber schlägt aufgrund der fehlenden Vorberatungszeit
vor, die Vorstellung der Prioritätenliste als erste Einbringung zu betrachten.
Der vorgeschlagenen Verfahrensweise des Kämmerers könnte sich die SPD-Fraktion
anschließen, so dass die abschließende Beratung im Mai gefasst werden könnte. Sollte
eine vorgezogene Beratung aus den unterschiedlichsten Gründen erforderlich
sein, so stehe die SPD-Fraktion zur Verfügung. Inwieweit die in der Liste
aufgeführten Positionen unter den gesetzlichen Aufgaben in der dargestellten
Größe und Tiefe dargestellt werden müssten, sei fraglich.
Herr Riechel versteht die Liste als eine Bestandsaufnahme von investiven Maßnahmen,
die die Stadt Hagen braucht, um gegenüber der Bezirksregierung auszuloten,
welche Kreditrichtlinie notwendig sei. Viele Maßnahmen mit investivem Charakter
seien in der Liste nicht aufgeführt, so dass seine Fraktion Bündnis 90/ Die
Grünen weiteren Beratungsbedarf signalisieren.
Die CDU und FDP Fraktion erklärt sich mit der
vorgeschlagenen Verfahrensweise von Herrn Jochen Weber einverstanden,
weil eine weitere intensive Beratung erforderlich sei. In diesem Zusammenhang
äußert Herr Röspel sein Missfallen dahingehend, dass die Ratsmitglieder
über die Verzögerung der Eröffnung des Emil Schumacher Museums durch die
örtlichen Medien erfahren haben. Aufgrund der regionalen Bedeutung dieses Projektes
sollte der Stadtentwicklungsausschuss als auch der Rat regelmäßig über die
Entwicklung der Baumaßnahme informiert werden.
Herr Grothe entgegnet, dass im Stadtentwicklungsausschuss als auch in der Bezirksvertretung
Hagen-Mitte ein ständiger Beratungspunkt auf den Tagesordnungen zum Emil
Schumacher Museum vorhanden sei. Ein möglicher Termin zur Eröffnung des Emil
Schumacher Museums sei verwaltungsintern dahingehend festgelegt worden, dass insbesondere
noch organisatorische Fragen vor einer Veröffentlichung geklärt werden müssten.
Das exakte Datum werde in den nächsten Tagen definiert.
Herr Asbeck regt an, dass es sinnvoll sei, entsprechende Informationen frühzeitig in
die Ausschüsse und Bezirksvertretungen einzuspeisen.
Herr Oberbürgemeister Demnitz stellt das Einvernehmen des Rates dahingehend
fest, dass die Beratung der Prioritätenliste im April im Haupt- und
Finanzausschuss und abschließend im Mai im Rat der Stadt erfolgen soll. Sollte
auf Veranlassung der Kommunalsicht eine schnellere Beschlussfassung
erforderlich sein, so verweist Herr Oberbürgermeister Demnitz auf die
Einberufung möglicher Sondersitzungen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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37,8 kB
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