21.02.2008 - 6.12 Bericht zur bisherigen Entwicklung des NRW - Pr...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.12
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 21.02.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 44 Max-Reger-Musikschule
- Bearbeitung:
- Carola Freudenberger
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Machatschek ist erfreut darüber, dass das Projekt in Hagen angelaufen ist und einige Schulen partizipieren können. Bedauerlich findet sie es jedoch, dass vom Land so wenig Aussagen kommen, wie es mit dem Projekt weitergehen soll. Schwierig ist es ihrer Ansicht nach auch, dass auch hier wieder Sponsoring, in diesem Fall für die Musikinstrumente, benötigt wird. Frau Machatschek möchte von Herrn Schröder wissen, wie er perspektivisch die Entwicklung des Projektes beurteilt.
Herr Schröder erklärt, dass man sich in der Verwaltungsvorlage bewusst vorsichtig geäußert hat, indem zu erwägen ist, seitens der Verwaltungsspitze weitere Sponsoren anzusprechen. Er steht im Kontakt mit den anderen Ruhrgebietsstädten und nennt als Beispiel Oberhausen, der es gelungen ist, bereits rd. 70.000 € seitens der Verwaltungsspitze zu akquirieren. Es zeigt sich daher, dass der Einfluss der Verwaltungsspitze auf potentielle Geldgeber nicht zu unterschätzen ist. Herr Schröder sieht sich nicht in der Lage, eine Prognose abzugeben. Er geht davon aus, dass das Land pro Kind 10 € übernehmen wird. Herr Schröder möchte das Projekt fortsetzen, weil er sehr gute Erfahrungen damit gemacht hat. Seinen Möglichkeiten der Sponsorenwerbung sind jedoch bei der Größenordnung, dass alle Grundschüler in allen Grundschulen erreicht werden sollen, Grenzen gesetzt.
Herr Thielmann hält das Projekt für sehr wichtig. Es zeigt sich im bisherigen Verlauf, dass das Land das Engagement der Stadt unterstützt. Er weist darauf hin, dass das Engagement der Rats- und Ausschussmitglieder bisher nicht sehr groß ist. Es hat eine Auftaktveranstaltung gegeben, die schlecht besucht worden ist. Er appelliert dafür, dass das Projekt auch seitens der Stadt mitgetragen wird, damit es funktionieren kann und fordert jeden auf, das Projekt in seinem Bekanntenkreis publik zu machen.
Herr Gerbersmann pflichtet den Ausführungen von Herrn Thielmann bezüglich der Auftaktveranstaltung bei. Zumindest konnte hier so viel Geld eingeworben werden, dass die Instrumente für das folgende Jahr gekauft werden können. Er weist darauf hin, dass sich dieses Projekt gut für Privat- und Kleinspender eignet, da der durchschnittliche Beschaffungswert eines Instruments bei 350 € liegt. Herr Gerbersmann erläutert, dass der Kreis derer, die um Spenden gebeten werden können, gering ist und bittet darum, dass jeder noch einmal seine persönlichen Kontakte nutzen möge, um für das Projekt zu werben. Das Projekt stellt eine Chance dar, neue Bildungsangebote zu unterbreiten, ohne die Kosten zu erhöhen. Sofern das Projekt verpflichtend werden sollte und die Kosten noch stärker übernommen werden, kann sich dies sogar kostensenkend auf die Musikschule auswirken.
Herr Schröder pflichtet Herrn Gerbersmann bei, dass es sich hier um "eine intelligente Form des Sparens" handelt und erklärt dies näher. Er weist am Beispiel der Stadt Bochum darauf hin, wie mit dieser einen großen Maßnahme Erfolg zu erzielen ist.
