09.06.2004 - 6.3 Sportpauschale und Sportentwicklungsplanung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Mi., 09.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Ursula Schneider
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Weber weist auf die unterschiedlichen Beschlüsse
seitens der Bezirksvertretungen hin und bittet die Verwaltung, die Unterschiede
kurz darzustellen. Herr Wischnewski vom Sportamt teilt mit, dass der Sport- und
Freizeitausschuss und die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl dem Beschlussvorschlag
gefolgt seien. Die Bezirksvertretung
Hohenlimburg hat den Beschlussvorschlag dahingehend ergänzt, dass die
Sportpauschale nicht für PCB-Sanierungen verwendet wird.
Herr
Weber möchte wissen, ob eine PCB-Sanierung überhaupt ohne Sportpauschale
möglich ist. Hierzu kann Herr Wischnewski derzeit keine konkrete Aussage
treffen, er weist jedoch darauf hin, dass aus der Sportpauschale in Höhe von
480.000 Euro für dieses und nächstes Jahr eigentlich ausschließlich
Sportstätten saniert werden sollen.
Frau Ader vermisst die Beteiligung der Bezirksvertretungen.
Herr Wischnewski erläutert im Detail das Verfahren, wobei er herausstellt, dass
die Bezirksvertretungen involviert werden, nachdem die sportpolitischen Fragen
am Runden Tisch vorab diskutiert und aufbereitet werden.
Herr Weber schlägt vor, die Ergänzung Punkt 5. im Beschluss
der Bezirksvertretung Hohenlimburg zu übernehmen sowie den Punkt 4. des
Beschlussvorschlages wie folgt zu
erweitern:
Am Runden Tisch sind die Bezirksvertretungen entsprechend zu
beteiligen.
Hiergegen erheben sich keine
Bedenken.
Beschluss:
1.
Die Verwaltung wird beauftragt, Vorschläge zur
Verwendung der Sportpauschale zu erarbeiten. Hierzu ist eine Prioritätenliste
für kommunale und vereinseigene Anlagen zu erstellen.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt, neue Förderrichtlinien
für den Bereich der Vereinsförderung zu erarbeiten.
3.
Die Verwaltung wird beauftragt, eine neue Bedarfsplanung
für den Zeitraum bis zum Jahre 2015 zu entwickeln. Hierfür werden aus der
Sportpauschale maximal 15.000 Euro bereitgestellt.
4.
Zur
sportpolitischen Koordination wird ein Runder Tisch bestehend aus Politik,
Verwaltung und Stadtsportbund eingerichtet.
Ergänzung:
Am Runden Tisch sind die
Bezirksvertretungen entsprechend zu beteiligen.
5.
Die Mittel der Sportpauschale sollen nicht in mögliche
Gebäudesanierungen hinsichtlich der Schadstoffbelastung einfließen, sondern
ausschließlich der Sportförderung dienen.
