07.02.2008 - 4.3 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/ Die GrünenFo...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 07.02.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Ludwig bezieht sich in seinen
Ausführungen auf den Vorschlag zur Tagesordnung der als Anlage 3 der
Niederschrift beigefügt ist. Dabei geht Herr Ludwig insbesondere auf die
bisherigen Maßnahmen des Luftreinhalteplans und auf das Ergebnis des seitens
der Stadt Hagen in Auftrag gegebenen Gutachtens ein. In seiner weiteren
Begründung macht Herr Ludwig Ausführungen zur Umweltzone, zu Übergangs-
und Ausnahmeregelungen sowie weiteren Anforderungen zur Einführung einer
Umweltzone.
Frau
Priester-Büdenbender erklärt für die SPD-Fraktion, dass diese sich schon seit längerer Zeit
für die Einrichtung einer Umweltzone ausgesprochen habe. In diesem Zusammenhang
erinnert Frau Priester-Büdenbender daran, dass sich die Fraktionen im
Rat zeitlich darauf verständigt hätten, im Mai dieses Jahres den von der
Verwaltung gemachten Vorschlag zur Einrichtung einer Umweltzone zu
verabschieden. Aus diesem Grunde sei der heute vorgelegte Beschlussvorschlag
ohne Einbindung eines Fachausschusses irritierend. Der Vorschlag der Fraktion
Bündnis 90/ Die Grünen könnte lediglich als Arbeitspapier mit in die Fachausschüsse
genommen werden.
Herr Thielmann schließt sich den
Ausführungen von Frau Priester-Büdenbender an und erklärt für die
FDP-Fraktion, dass diese dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen nicht
zustimmen werde. Ergänzend macht Herr Thielmann deutlich, dass nicht jede
in Hagen betroffene Person sich eine Umrüstung seines Fahrzeuges finanziell leisten
könnte. In der Regel werden die dann umzurüstenden Fahrzeuge von sozial
schwächer gestellten Personen gefahren.
Herr Röspel schließt sich der
Argumentation der SPD und FDP Fraktion an und erinnert an das
parteiübergreifend abgestimmte Vorgehen. Herr Röspel weist die
Argumentation der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen entschieden zürück, dass
durch die Feinstaubbelastung Todesfälle zu verzeichnen sein werden.
Frau Kingreen hält die Berechnung
der Anzahl möglicher Todesfälle für ein ernstzunehmendes Untersuchungsergebnis.
Mit dem Antrag sollte noch einmal zum Ausdruck gebracht werden, wie wichtig
dieses Thema in der heutigen Zeit sei. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
erwarte, dass in dem Vorschlag der Verwaltung die Einrichtung einer Umweltzone
enthalten sein werde, die zum 01.01.2009 oder früher in Kraft trete.
Herr Dr. Bücker bittet um weitere
Zusatzinformationen zu den Kosten hinsichtlich der Einrichtung einer Umweltzone
sowie eine klare Aussage zu den damit zusammenhängenden Erfolgsaussichten zur
Luftsauberkeit.
Herr Marscheider erklärt für seine
Fraktion Bürger für Hagen, dass diese sich dem Vorschlag der SPD Fraktion
anschließen werde.
Herr Dr. Bleicher fasst zusammen, dass
die Bezirksregierung gemeinsam mit der Verwaltung einen entsprechenden
Luftreinhalteplan 2008 aufstellen und diesen in die Beratung der einzelnen Gremien
und dem Rat bis Mai 2008 geben werde. Im Übrigen habe Herr Dr. Bleicher
im Umweltausschuss über den aktuellen Stand zur Aufstellung des
Luftreinhalteplans 2008 berichtet und deutlich gemacht, dass nur ein
Maßnahmebündel zur Luftreinigung beitragen könnte. Die Einrichtung einer
Umweltzone sei bisher ein Bestandteil bei der Aufstellung des
Luftreinhalteplans 2008, aber es werde zurzeit noch geprüft, welche Kosten und
welchen Erfolg die Einrichtung einer Umweltzone mit sich bringen würde. Die
Maßnahmen des aktuellen Luftreinhalteplans wurden seitens der Verwaltung zum
Wohle der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Hagen
abgearbeitet.
Auf Nachfrage von Herrn
Oberbürgermeister Demnitz, ob der Antragsteller auf Abstimmung des
Beschlussvorschlages bestehen würde, erklärt Herr Ludwig sein Einverständnis,
wenn der Rat den Antrag an den Umweltausschuss verweisen würde.
Hierzu stellt Herr
Oberbürgermeister Demnitz das Einvernehmen des Rates fest.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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79,1 kB
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