08.06.2004 - 3.1 Bürgerantrag der Eheleute Angelika und Ulrich B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Beschwerdeausschusses
- Datum:
- Di., 08.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/B Büro des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Elke Kramer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Die Antragstellerin erhält zunächst
Gelegenheit, ihren Bürgerantrag näher zu erläutern. Frau Brinkmann
schildert, dass die Anwohner der Lennestraße erst durch den Presseartikel auf
die Planungen zum Ausbau der Fläche aufmerksam gemacht worden seien. Man befürchte,
dass sich nach Einrichtung einer weiteren Sportanlage in diesem Bereich die
Lärmbelästigung vervielfältige und somit die Wohnqualität weiter herabgesetzt
werde, insbesondere durch die Einrichtung einer Skater- Anlage. Außerdem
befürchte man eine stärkere Frequentierung der Zufahrtsstraße, die als
Spielstraße ausgebaut sei. Eine Abwägung
der Interessen der Anwohner und der Jugendlichen sei nicht erfolgt. Die
Anwohner seien der Ansicht, dass sich bereits genügend Flächen in Halden
befinden, auf denen sich Jugendliche sportlich bzw. Spielerische betätigen
können, die Einrichtung einer weiteren Anlage sei nicht erforderlich. Es sei
nicht abgewogen worden, ob die entsprechenden Erfordernisse gegeben sind.
Anschließend nimmt Herr Heckrodt,
Grünflächenamt, Stellung und erläutert die Vorlage, wie sie am 19.05.2004 im
Haupt- und Finanzausschuss beraten und entschieden wurde. Er teilt mit, dass
die Finanzierung der Einrichtung und die Folgekosten des Volleyballfeldes
inzwischen gesichert sei, mit der Maßnahme könne daher umgehend begonnen
werden. Zunächst werde das Volleyballfeld als Rasenfläche angelegt, später
solle, hinter dem Lärmschutzwall gelegen, noch eine BMX- Anlage hinzukommen.
Die Abstandsfläche des Volleyballfeldes zum Wohnhaus der Antragsteller liege
bei ca. 135 Metern, dieser Abstand werde als ausreichend angesehen.
Herr Ciupka möchte
wissen, ob mit den Anwohnern im Vorfeld über die Ausbauplanungen wurde. Herr
Heckrodt verneint dies mit dem Hinweis darauf, dass bei einer solchen
Maßnahme eine Bürgeranhörung nicht vorgesehen sei.
Frau Kramps schlägt vor,
die Vorlage in der Form des Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses zur Kenntnis zu nehmen und
zunächst abzuwarten, ob das Volleyballfeld tatsächlich Lärmbelästigungen
erzeuge, die über das übliche Maß hinausgehen. Die Verwaltung solle ein halbes
Jahr nach Einrichtung der Anlage einen Erfahrungsbericht vorlegen.
Frau Sauerwein lässt über diesen
Vorschlag abstimmen.
Beschluss:
1.
Der Ausschuss für Beschwerden, Anregungen, Bürgerdienste
und Ordnungspartnerschaften nimmt die Vorlage der Verwaltung und den Beschluss
des Haupt- und Finanzausschusses vom 19.05.2004 zustimmend zur Kenntnis.
2.
Um den Interessen der Anwohner gerecht zu werden, wird
dem Oberbürgermeister empfohlen, die Verwaltung zu beauftragen, ein halbes Jahr
nach Einrichtung des Volleyballfeldes
einen Erfahrungsbericht zu fertigen und diesen dem Ausschuss vorzulegen.
3.
Der Bürgerantrag wird
solange vertagt.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
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Mit Mehrheit beschlossen |
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Einstimmig abgelehnt |
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Mit Mehrheit abgelehnt |
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Abgelehnt bei Stimmengleichheit |
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Ohne Beschlussfassung |
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Zur Kenntnis genommen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
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