23.01.2008 - 5 Bau der Großsporthalle Ischelandhier: Vergabe, ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 23.01.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr H. Erlmann erläutert, dass in der Fraktion über die Vorlage diskutiert wurde und
noch einige Fragen aufgekommen sind. Teilweise seien diese durch die
Tischvorlage geklärt. Die
Im Namen der SPD-Fraktion spricht sich auch Herr Tenne für den
Grundsatzbeschluss der Errichtung einer Halle aus, allerdings unter der
Prämisse, dass die erkennbaren Problemfelder aus der Vorlage geklärt werden,
wobei auch Herr Tenne auf die Tischvorlage hinweist. In der
SPD-Fraktionssitzung hat Herr Haensel von Phoenix hagen Stellung zur Vorlage
genommen und es sind erhebliche Erklärungsprobleme aufgetreten. Die
Problemfelder müssen sportlich und in der Gesamtfinanzierung restlos abgeklärt
werden. Die zukünftige Nutzung muss mindestens den bisherigen Umfang haben, so Herr
Tenne weiter. Abzuwarten ist nun, wie sich die Gesamtfinanzierung in der
weiteren Diskussion darstellt. Hier sieht Herr Tenne noch große
Probleme. Im Namen der SPD-Fraktion bittet Herr Tenne darum, zu
bedenken, ob dieses schwierige Problem mit einer externen Begleitung versehen
werden kann.
Auch Frau Neuhaus stimmt im Namen der CDU-Fraktion dem Beginn der
externen Ausschreibung zu. Auch Frau Neuhaus befürwortet, dass dieses
Verfahren extern begleitet werden soll (siehe auch Punkt I. d in der Vorlage).
Entsprechende Nutzungsverträge können auch noch nach Beginn der Ausschreibung
vorgelegt werden.
Herr Alexander spricht den Punkt I. a
der Vorlage an. Hier muss die nicht aufgeführte, aber sehr große Fachschaft
Fußball ebenfalls berücksichtigt werden.
Die FDP-Fraktion wird der Vorlage zustimmen, so
Herr Rissmann, zumal durch die heutige Tischvorlage einige Punkte geklärt
wurden. Herr Rissmann weißt darauf hin, dass eine 1 zu 1 –
Umsetzung auch im Schulsport nicht
unbedingt geben kann. Wenn freitags Spiele angesetzt sind, muss nachmittags
schon aufgebaut werden.
Phoenix Hagen muss auch unbedingt mittags
trainieren können. Bei dem großen Engagement von des Vereins sei es nicht in
Ordnung, dass dies lt. Punkt III. der Vorlage nicht möglich ist (Vereinssport
erst ab 17.00 Uhr).
Die neue Halle wird vier Felder haben und nicht
mehr nur drei. Somit sind generell mehr Trainings-
und Schulsporteinheiten vorhanden.
Der Bau der neuen Halle sei sehr positiv für
Hagen, so Herr Rissmann abschließend.
Die Vorlage zeigt die Grundlagen der
öffentlichen Ausschreibung auf, so Frau Grebe. Aufgrund der
voraussichtlichen Kosten und der Größe des Objektes, muss die Ausschreibung
EU-weit erfolgen. Es wird davon ausgegangen, dass eine Gesellschaft von Phoenix
sich als Bieter an der Ausschreibung beteiligen wird.
In der Ausschreibung muss deutlich beschrieben
werden, was genau gefordert wird, da es möglich ist, dass eine andere Firma
Partner in dieser Sache wird. Wenn sich ein anderer Bauherr findet, wäre dies
natürlich sehr erfreulich aber eher unwahrscheinlich, so Frau Grebe, da
die geschätzten Kosten wahrscheinlich überschritten werden.
Die Nutzungszeiten in der Vorlage sind nach
Vorgabe des Sportamtes aufgezeigt worden, so Frau Grebe.
Frau Grebe betont, dass es gut ist, dass Änderungswünsche
und Missverständnisse jetzt diskutiert werden. Noch kann der Beschluss dementsprechend geändert oder erweitert
werden. Nach dem Ratsbeschluss wird dies nicht mehr möglich sein, dann soll die
Ausschreibung möglichst schnell auf den Weg gebracht werden, so Frau Grebe
weiter. Der Zeitplan ist eng. Die Stadtplanung rechnet mit den baurechtlichen
Genehmigungen noch vor den Sommerferien.
Die Verwaltung soll beauftragt werden, die Frage des Spiel- / Trainingsbetriebs
an Freitagen zu klären, so Herr Dr. Schmidt. Die Stadt Hagen investiert
viel Geld und somit muss der Schul- / Vereinssport für alle zufriedenstellend
gesichert werden, insbesondere auch für den Spitzensport u. a. in den Bereichen
Basketball und Handball.
Herr Dr. Schmidt befürwortet die
zukünftig entstehende Sportlandschaft am Ischeland und spricht an, dass das
hierfür benötigte Sportanlagenmanagement in Vorbereitung ist. Der Ausschuss
soll heute grünes Licht für die Ausschreibung geben, unter dem Vorbehalt, dass weitere
Details im Nachhinein noch geklärt werden können.
Herr Grzeschista regt an, dass die
Tischvorlage unbedingt Bestandteil des Beschlusses werden soll.
Punkt 1 des Beschlussvorschlages kann der
Ausschuss heute so beschließen, so Herr H. Erlmann. Die weiteren
Punkte sollten vorerst offen gelassen werden.
Auch Herr Tenne bittet darum, die
Tischvorlage in den Beschluss einzubringen.
Herr Tenne und Herr H. Erlmann einigen sich
darauf, dass Detailfragen in den Fraktionen nachträglich geklärt werden können.
Beschluss:
1. Das
Recht zur Errichtung einer Großsporthalle mit 3.100 Zuschauerplätzen am Standort Ischeland ist europaweit auszuschreiben.
Die maßgeblichen Einzelheiten sind in der
Begründung unter Ziffer I. aufgeführt.
Die europaweite Ausschreibung ist unverzüglich
vorzubereiten und durchzuführen.
2. Die
Stadt Hagen stellt das für den Bau der Großsporthalle benötigte Grundstück im
Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages zur Verfügung.
Die maßgeblichen Einzelheiten sind in der
Begründung unter Ziffer II. aufgeführt.
3. Durch
Abschluss eines Nutzungsvertrages ist sicherzustellen, dass die Großsporthalle
der Stadt Hagen für Schul- und Vereinssport zur Verfügung steht.
Die maßgeblichen Einzelheiten sind in der
Begründung unter Ziffer III. aufgeführt.
4. Die in der Sitzung
ausgelegte Tischvorlage (Anlage) wird Bestandteil des Beschlusses.
