16.01.2008 - 7.1 Realisierung des Projekts "Königsee"mündlicher ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.01.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Bevor Frau Stiller- Ludwig mit ihrem Bericht beginnt, erinnert Herr Hulvershorn
an die Chronologie der Beschlussfassung der Bezirksvertretung Hohenlimburg für
das Projekt „Königsee“.
Frau Stiller- Ludwig führt aus, dass
der Beschluss vom 20.03.2007 mit dem erfolgten Spatenstich im Oktober 2007
umgesetzt worden sei.
Die Umgestaltung des Königssees sei in 2 Bauphasen unterteilt worden:
- Umgestaltung
Oberlauf
- Umgestaltung des Wehres
Um so schonend wie möglich die Eingriffe in der Natur vornehmen zu
können, seien am 17.12.2007 die Arbeiten witterungsabhängig an dem Projekt gestoppt
worden. Anfang März sei mit einem zügigeren Vorgehen zu rechnen.
Frau Stiller- Ludwig erklärt, dass ein Arbeitskreis zur Umsetzung des
Konzeptes Lehrpfad und Spielraum am Wasser gegründet worden sei. Es würden noch
Sponoren für diese Gestaltungsmöglichkeiten gesucht, da der bisherige Sponsor
ohne Angabe von Gründen zurückgetreten sei. Zu diesem Konzept würde in der
nächsten Sitzung der Bezirksvertretung berichtet.
Herr Niederköppern fragt, ob es gewährleistet sei, dass der Hüsekenteich
während der gesamten Baumaßnahme nicht leerlaufen würde.
Herr Arnusch möchte wissen, ob sich die Wasserflächen, die geplant seien,
sich natürlich bilden sollen.
Herr Leisten ist in Sorge, ob sich der Lehrpfad bei rückläufigen
Sponsoren verwirklichen ließe.
Frau Stiller- Ludwig antwortet, dass der Hüsekenteich nicht zielgerichtet
gespeist werde. Er erhielte sein Wasser durch das abläufige Hangwasser. Der
Ablauf des Teiches sei desolat und werde durch einen massiven Deich ersetzt.
Die Speisung der Wasserflächen werde der Natur überlassen.
Um sehbare Wasserflächen zu gestalten würden Waldflächen beseitigt. Eine
Solrampe würde gebaut und die Straße müsse abgesichert werden.
Die gebildete Arbeitsgruppe bemühe sich so kostengünstig wie möglich den Lehrpfad und
den Spielraum am Wasser zu realisieren.
Um Vandalismusschäden vorzubeugen habe sich eine Idee zur Übernahme von
Patenschaften entwickelt. Frau Stiller-Ludwig betont, dass sie für jede
Anregung zur Anwerbung von Sponsoren aus der Bevölkerung und aus der Bezirksvertretung
offen sei. Sie gebe gerne ihre Kontaktadresse für das Projekt „Königsee“
weiter.
Herr Eschenbach fragt, ob der Hüsekenteich Privateigentum sei und wie
sich der rechtliche Rahmen zu den Wasserrechten darstelle.
Herr Arnusch gibt zu bedenken, sollte das Wassers abgegraben aber noch
weiterhin zur Kühlung benötigt werden, Probleme für die ansässige Firma
entstehen könnten.
Herr Strüwer erinnert an ein Gespräch in Arnsberg mit deutlichen
Hinweisen auf die Beeinhaltung des Lehrpfads in das Gesamtkonzept
„Königsee“. Er fragt, in welcher Höhe Sponsorengelder benötigt
würden und regt an sich an z. B. Thyssen und die SEH zu wenden.
Frau Stiller- Ludwig erläutert die rechtliche Lage der Wasserrechte der
Firma Hüseken. Diese würde das Wasser nicht mehr benötigen. Es werde zurzeit
verhandelt und bis März solle eine Lösung erarbeitet sein. Sie bedankt sich bei
Herrn Strüwer für die Anregungen, die sie aufgreifen werde.
Herr Eschenbach dankt Frau Stiller- Ludwig für die Ausführungen und
erinnert an die Diskussion um den Königsee. Er wolle nicht, dass der Hüsekenteich
verschwände.
Herr Dr. Schmidt macht deutlich:
- Über die
Wasserrechte: Es sei betrieblich nicht mehr notwendig dem Unternehmen
Wasser zuzuführen.
- Der Hüsekenteich
sei abgesichert und könne jederzeit wieder mit Wasser gespeist werden.
Herr Hulvershorn bedankt sich für den ausführlichen Bericht der
Verwaltung.
