14.11.2007 - 5.1 Verkehrsbehinderung an der Hünenpforte
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:09
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kabeck berichtet, dass sie ständig mit dem Landesbetrieb Straßen NRW
in Kontakt sei. Der lange Vorlauf sei ihr bewusst. Es habe in dem Bereich
Hünenpforte eine Fahrzeugmessung und anschließend eine dadurch resultierende
Knotenpunktstrommessung gegeben. Das Ergebnis für den Linksabbieger sei
mangelhaft. Daraufhin sei die Bezirksvertretung Arnsberg angeschrieben worden.
(Anmerkung der
Schriftführerin: Das Schreiben ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.)
Frau Kabeck führt aus, dass das benötigte Grundstück, um eine Aufweitung
der Straße auf 6 m bis 6,50 m für einen Linksabbieger erreichen zu können, in
Privatbesitz sei. Eine Enteignung sei aus Sicht des Landesbetriebes nicht
möglich, da die Bedarfsumleitung für die A 45 ca. 5x im Jahr vorkomme.
Durch eine Lichtsignalanlage würde die Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Der Landesbetrieb erstelle zurzeit einen neuen Lageplan um die
Vorraussetzungen für eine Lichtsignalanlage ohne eine zweite Spur zu prüfen.
Für die Fachverwaltung stelle sich ein Kreisel als eine Alternative dar,
so würde auch der Bereich Sundernstraße abgedeckt.
Herr Leisten bedankt sich bei Frau Kabeck für den Sachbericht und macht
deutlich, dass eine schnelle Lösung gefunden werden müsse. Es würde deutlich,
dass der Autobahnanschluss zur A 46 in der Hammacher vom Ministerium für Bauen
und Verkehr NRW nicht gewollt sei. Dadurch sei mit weiterem Schwerlastverkehr
zu rechnen, der diesen Knotenpunkt noch stärker als bisher belasten und den
Rückstau vergrößern werde. Ebenso würde der weitere Ausbau des Gewerbegebietes
Hammacher/Sudfeld und Röhrenspring zu einem höheren Verkehrsaufkommen führen.
Er hebt die mit der Ablehnung des Autobahnanschlusses durch das
Ministerium entstehenden verkehrstechnischen Schwierigkeiten für Hagen-
Hohenlimburg hervor.
Herr Dr. Schmidt bezieht sich auf den Schriftverkehr des Vorstands der
Stadt Hagen und des Grundstückseigentümers des Hofes Herbeck an Herrn
Regierungspräsident Diegel. Dort sei die Notwendigkeit des Autobahnanschlusses
verdeutlicht worden.
Inzwischen haben der Regierungspräsident und das Landesministerium die
Stadt informiert, dass sie sich der Ablehnung des Bundesverkehrsministeriums zum
Autobahnanschluss anschließen würden. Herr Dr. Schmidt betont, dass die
sachlichen Gründe somit ausgeschöpft seien. Er könne sich jetzt nur noch
politische Argumentationen vorstellen.
Herr Arnusch schließt sich den Ausführungen von Herrn Leisten an und
bekräftigt weiter für den Autobahnanschluss kämpfen zu wollen. Er schlägt vor,
Herrn Minister Tiefensee einen persönlichen Brief mit den Gründen für den Autobahnanschluss
zu übermitteln. Es solle betont werden,
wie wichtig der Autobahnanschluss für Hagen- Hohenlimburg sei. Eine Enteignung
zur Verbesserung der Verkehrslage an der Hünenpforte werde er nicht unterstützen.
Herr Dr. Neimeier zeigt die vier möglichen Lösungen für den Knotenpunkt
Hünenpforte auf. 2-spurig, Kreisverkehr, keine Lösung, und Ampellösung.
Herr Leisten bezieht sich auf den Enteignungshinweis und verdeutlicht,
dass die Eigentümer angemessen nach Marktpreisen entschädigt würden. Zurzeit sei
ein solches Verfahren nicht erforderlich.
Herr Eschenbach vertritt die Ansicht, dass ein Enteignungsverfahren nicht
in Frage käme und knüpft an den Vorschlag an, einen Brief an den Bundesminister
Tiefensee zu senden.
Frau Karbeck erinnert, dass die Verwaltung sich im Planungsverfahren
befände und auf den Lageplan des Landesbetriebes zur Lichtsignalanlage warte.
Herr Arnusch stellt die jetzige Situation des östlichen Grundstücksbesitzers
da. Der Rechtsabbiegerverkehr suche sich seinen Weg über die Parkplatzfläche.
Der Besitzer selbst versuche dies zu verhindern, indem er die Parkfläche
zustelle.
Herr Hulvershorn bedankt sich bei Frau Kabeck für den Bericht.
Weitere Wortmeldungen ergeben sich nicht.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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41,5 kB
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Anlagen
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