06.11.2007 - 6 Gestaltung des Johanniskirchplatzes

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Die Herren Grothe und Schädel erläutern die Überlegungen der Verwaltung anhand des aufgestellten Models und verweisen auf die unterschiedlichen Alternativen.

 

Herr Marscheider bringt die sehr starke Belastung des Ringes gerade an dieser Stelle in Erinnerung. Diese würde sich bei einem zusätzlichen 4 – 5-geschossigen Gebäude noch erhöhen.  Er bemängele die Aussage in der Vorlage, für einen Pavillonneubau gebe es keinen Investor. Nach seiner Erinnerung habe es einen Antrag für einen Pavillon entsprechend dem am Wilhelmsplatz gegeben. Dieser sei jedoch abgelehnt worden.  

 

Frau Grebe berichtet, dass es vor längerer Zeit intensive Gespräche mit einem Interessenten gegeben habe,  der diesen Pavillon zu einem Eiscafe umbauen wollte. Dies habe sich nicht realisieren lassen, da dieser Interessent letztlich keine Wirtschaftlichkeit gesehen habe.  Abgelehnt worden sei allerdings ein weiterer Interessent, der das Gebäude mit geringen Mitteln habe umbauen wollen. Der Aufwand für einen Umbau sei nach bestehenden Kenntnissen ungleich höher. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt wichtig zu wissen, was sich die Politik dort vorstelle, ob Pavillon oder größeres Gebäude. Dann könne nach Interessenten gesucht werden.  

 

Herr Dr. Ramrath sieht Einigkeit darüber, dass Planungen an dieser Stelle eine städtebauliche Herausforderung darstellten.  Er sehe die heutige Beratung als Einbringung an, um eingehende Diskussionen hierüber in den Fraktionen zu ermöglichen. Anschließend könne der Ausschuss erneut beraten.

 

Herr Oberste-Berghaus würde eine neue Bebauung an dieser Stelle aus städtebaulicher Sicht begrüßen. Die unterschiedlichen Varianten sollten in den Fraktionen vorgestellt werden, da sie doch sehr kontrovers diskutiert worden seien. Er halte ein viergeschossiges Gebäude für zu hoch und ein eingeschossiges für zu niedrig. Er bitte darum, derzeit alle Möglichkeiten zu nutzen, um den Pavillon wenigstens zeitweise in einen besseren Zustand zu versetzen.

 

Herr Gläser bemerkt, dass er versucht habe, Interessenten für den Pavillon zu finden. Dies sei jedoch aus wirtschaftlichen Gründen kaum möglich gewesen.

 

Für Herrn Meier muss das Denken und Planen an dieser Stelle erlaubt sein. Er plädiere dafür, dass dies auch auf Ratsebene diskutiert werden sollte.

 

Die Frage von Frau Suda nach der Verpflichtung der Stadt öffentliche Toiletten zur Verfügung stellen zu müssen, wird von Frau Grebe verneint. Sie berichtet jedoch über Ideen, die Toiletten an dieser Stelle behindertengerecht auszubauen. Diese Entscheidungen müssten jedoch von der Politik getroffen werden.

 

De Frage noch den Anbauabsichten der Kirche beantwortet Herr Grothe dahingehend, dass die Kirche versuchen wolle, mit Anbauten an das Kirchengebäude auch andere Nutzungen unterzubringen. Hierüber seien jedoch noch keine Entscheidungen gefallen.

 

Herr Panzer bittet zu bedenken, dass es in Hagen nicht viele Plätze gebe. Aber an dieser Stelle bestände einer. Wichtig sei auch die Verschärfung der Immissionssituation durch einen mehrgeschossigen Neubau.

 

Herr Grothe hält eine kontroverse Diskussion an dieser Stelle für richtig, da dieser Bereich sehr wichtig für die Stadt sei. Es gebe Zustimmung und Ablehnung. Diese Diskussion sollte jedoch in aller Ruhe geführt werden. Auch sollte die gesamtstädtische Sicht berücksichtigt werden. Eine Verdichtung der Bebauung sei an bestimmten Stellen notwendig.

 

Herr Asbeck stellt fest, dass gegen die heutige Einbringung der Vorlage keine Bedenken bestehen und betont, dass er eine Beteiligung des Rates sicherlich für richtig erachte.

 

 

 

  erren Grothe 

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Beschluss:

Auf dem Johanniskirchplatz soll anstelle des bestehenden Pavillons ein neues Gebäude errichtet werden.

Die Verwaltung wird beauftragt, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung der Variante 3 zu schaffen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Ohne Beschlussfassung

 

 Einbringung der Vorlage zur Beratung in den Fraktionen

 

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Anlagen zur Vorlage