07.11.2007 - 4 Entwurf des Jahresabschlusses 2006
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Mi., 07.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
- Bearbeitung:
- Michael Diehl
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Thurau informiert über den im Jahr 2006 erzielten Überschuss und die Rückführung
zum städtischen Haushalt bzw. die zweckgebundene Übertragung eines Teilbetrages
in die Rücklage Dokumentenmanagementsystem.
Herr Kroniger erläutert per Vortrag die Eckdaten und das Prüfungsergebnis zum Jahresabschluss 2006. Der Vortrag ist der
Niederschrift als Anlage beigefügt.
Herrn Böhm nimmt den Jahresabschluss 2006 positiv auf. Des Weiteren geht Herr
Böhm auf die Risikobewertung ein und bittet im Hinblick auf den
Prüfungsbericht, Seite 41, Abs. 5 zu erläutern, ob eine mögliche Insolvenz der
Stadt Hagen als Risiko für den Betrieb HABIT zu bewerten ist.
Herr Thurau verweist auf die Sonderfacette der Erfüllung von gesetzlichen Aufgaben. In
diesem Zusammenhang führt Herr Thurau die vom Verwaltungsvorstand
verabschiedete Abnahmeverpflichtung von EDV-Dienstleistungen der Fachbereiche
und –ämter an.
Herr Grzeschista berichtet über eine Gemeinde im Land Thüringen,
welche Insolvenz angemeldet hat.
Herr Kroniger erläutert, dass bei einer Insolvenz einer Gemeinde die Gemeinschaft der
verbliebenen öffentlich-rechtlichen Institutionen „einspringen“ muss. Herr Kroniger hält es für richtig,
sich mit diesem Aspekt in Bezug auf den zukünftigen Einsatz von NKF zu beschäftigen. Herr Böhm ergänzt, dass entsprechend
dieser Ausführungen das Risiko einer möglichen Insolvenz entsprechend in
die Bewertungen einzubeziehen ist.
Herr Grzeschista führt abschließend aus, dass diese Thematik und
dessen Klärung nicht Aufgabe des Betriebsausschusses HABIT ist. Für den Betrieb
HABIT ist viel wichtiger zu klären, ob es einen Zahlungsausfall für HABIT auf
Grund einer Insolvenz geben kann oder nicht.
Herr Dr. Bleicher sagt zu, diesen Aspekt im Risikomanagement
entsprechend zu berücksichtigen.
Herr Stroschein bittet um Mitteilung, inwieweit die Empfehlung des Wirtschaftsprüfers in
Anlage 7.3. zur zukünftigen Vermeidung von Redundanzen und Überschneidungsfehlern im
Rechnungs-, Planungs- und
Informationswesen umgesetzt wird.
Herr Diehl führt aus, dass mit der kurzfristigen Umstellung auf SAP der Empfehlung nachgekommen
werden soll.
Herr Thurau informiert ergänzend, dass in eine der nächsten Sitzungen eine entsprechende
Vorlage für den Einsatz von SAP beim
HABIT vorgelegt wird.
Hinweis:
Die Beschlussfassung bezieht sich nicht auf die Erteilung der Entlastung.
Beschluss:
Der Betriebsleitung wird gemäß § 5 Abs. 5 Eigenbetriebsverordnung NRW Entlastung erteilt.
Der Jahresabschluss 2006 wird vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt in Herne festgestellt. Nach Beratung im Verwaltungsvorstand schlägt die Betriebsleitung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 612.441,47 € wie folgt zu verwenden:
·
Rückführung
an den städtischen Haushalt in Höhe von 400.000 €,
·
Zuführung zur zweckgebundenen Rücklage für ein
Dokumentenmanagement-/Archivierungssystem in Höhe von 212.441,47 €.
Dem Betriebsausschuss HABIT wird
gemäß § 4 Buchst. c) der Eigenbetriebsverordnung NRW Entlastung erteilt (siehe
Hinweis).
Nach Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt erfolgt eine Veröffentlichung
in der für die Stadt Hagen vorgesehenen Form. Dies wird im Dezember 2007
erfolgen. Mit Veröffentlichung ist der Ratsbeschluss umgesetzt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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89,7 kB
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(wie Dokument)
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1,6 MB
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Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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130,3 kB
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