30.10.2007 - 5.3 Bahnhofshinterfahrung-Sachstandsbericht der Ver...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 30.10.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Grothe
Hinweis der
Schriftführerin:
Eine Mitteilung des Fachbereiches für Immobilien, Wohnen und
Sonderprojekte (23) vom 22.10.2007 ist als Tischvorlage ausgelegt und als Anlage
5 Gegenstand der Niederschrift.
Herr Grothe berichtet zu der Bahntrasse unterhalb der Philippshöhe, dass
nach telefonischen Recherchen seitens der Bahn kein Interesse bestehe, diese
Strecke zu reaktivieren. Diese sei bereits 2002 als Strecke aufgegeben worden.
Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Tischvorlage, aus der Näheres
zu entnehmen sei. Es handele sich bei den Gleisen lediglich noch um eine
Andienungsstrecke für einen Spediteur, mit dem man in Verhandlungen für eine
Ausweichmöglichkeit stünde. Wenn diese Verhandlungen positiv entschieden seien,
könne die Bahn diese Strecke einer Entbehrlichkeitsprüfung unterziehen und die
Gleise entfernen.
Am 06.11.2007 fände zu diesem Thema Bahnhofshinterfahrung ein
Gesprächstermin mit Vertretern der Bahn und den Tochtergesellschaften statt, wo
verschiedene Sachverhalte zu klären seien. Eventuelle Ergebnisse werden der
Bezirksvertretung dann mitgeteilt.
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich Frau Richter und Herr
Löwenstein und für die Verwaltung Herr Grothe und Frau Grebe.
Frau Richter regt an, da Verhandlungen mit der Bahn offensichtlich
schwierig seien, dieses Thema zur Chefsache zu erklären und damit Unterstützung
vom Verkehrsminister zu erbitten. Herr Grothe erklärt, dass die
Bahnhofshinterfahrung höchste Priorität auf allen Ebenen genieße. Die
Verhandlungen mit dem Spediteur müssten positiv entschieden sein, dann würde sich
alles Weitere entschärfen.
Die Anmerkung von Frau Richter, dass mit der Bahnhofshinterfahrung nicht
komplett die Feinstaubproblematik gelöst wäre und die angedrohte Einrichtung
von Umweltzonen abgewandt werden könne, sagt Herr Grothe, dass auf jeden Fall
die Bahnhofshinterfahrung nur eine Teillösung sein könne. Die EU-Normen würden
erheblich verschärft, so dass man parallel zu diesem Projekt noch weitere
Aspekte in Angriff nehmen müsse. Hierzu gehöre die Umleitung des LKW-Verkehrs
auf eine weiträumigere Umfahrung der Innenstadt und mögliche Belassung des
Verkehrs auf den umliegenden Autobahnen mit einer entsprechenden Beschilderung
im Wege des Luftreinhalteplanes 2008. Da die Bahnhofshinterfahrung frühestens
2012 /2013 fertig gestellt sein könne, müssten auf jeden Fall auch frühere
Maßnahmen zur Luftreinhaltung ergriffen werden.
Frau Grebe teilt noch ergänzend mit, dass durch die Struktur der
Bahngesellschaften die Verhandlungen so schwierig seien und nicht eine
Hinhaltetaktik der Grund sei. Man habe aus diesen Gründen die ausgelegte
Stellungnahme an die DB-Netz in Duisburg und Frankfurt geschickt, um
Missverständnissen vorzubeugen.
Herr Löwenstein erklärt, dass auch er der Meinung sei, dass die
Bahnhofshinterfahrung nur ein Bestandteil des Luftreinhalteplanes sein könne.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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4,8 MB
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