14.11.2007 - 3 Situationsbericht der Max-Reger-Musikschule der...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Schröder stellt voran, er habe mit dem Begriff „Neuausrichtung“ der Max-Reger-Musikschule, der im Ratsbeschluss vom 14.06.07 auftauchte, Schwierigkeiten gehabt.

In der aktuellen Vorlage habe er nun den IST-Stand der Musikschule dargestellt.

Wahrscheinlich habe der Einstieg der Hagener Musikschule in das NRW-Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ eine Rolle gespielt und zu verschiedenen Trugschlüssen geführt, Man scheine im politischen Raum der Meinung zu sein, dass die  Musikschule in der bestehenden Form nicht mehr gebraucht werde, sondern nur noch im Elementarbereich. Er bittet dabei zu bedenken, dass die Intention der Landesregierung dahin geht, den Elementarbereich massiv auszuweiten, so dass dadurch viel mehr Nahrung für die anschließende Instrumentalausbildung entsteht, gerade für die Bevölkerungskreise, die sonst keinen Zugang zu diesen Dingen hätten. Gerade dies sei die soziokulturelle Aufgabe jeder kommunalen Musikschule.

 

Er verweist auf die Anlagen der Vorlage, mit denen er dezidiert darauf hinweisen wollte, dass es sich nicht um die Gedankenspiele der Hagener Musikschule handele, sondern um Inhalte, die bundesweit Gültigkeit haben und mit denen Hagen nicht von der Norm abweiche.

 

Frau Kramps hält die Vorlage für sehr umfassend und informativ.

 

Herr Jobst fragt, wann man mit ersten Erfahrungsberichten über das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ und über die Zusammenarbeit mit den Schulen rechnen könne.

 

Herr Schröder antwortet direkt, man sei bereits nach Vorgaben des Projektbüros mit sechs Grundschulen und 150 Kindern in das Projekt gestartet. Man bereite eine Veranstaltung vor, zu der man potentielle Sponsoren eingeladen habe, um an die Mittel für die benötigten Instrumente zu kommen. Dies sei für alle beteiligten Kommunen ein großes Problem.

Das nächste sei die Lehrerfortbildung, mit der die vorhandenen Pädagogen für etwas qualifiziert werden müssen, das sie in dieser Form noch nicht können. Dazu habe man noch ein Jahr Zeit. Man stehe vor den gleichen Problemen, die alle anderen Städte auch haben und er sieht der Aufgabe optimistisch entgegen.

 

Herr Jobst fragt, wie sich dieses Programm in den Schulen auf die Arbeit der Musikschule auswirke.

 

Herr Schröder berichtet, Ziel sei bis zum Jahr 2010 alle Grundschulen in Hagen mit allen vier Jahrgängen zu erfassen, wodurch natürlich einiges an Schülerzahlen auf ihn zukomme.

 

Frau Kramps bedankt sich für die ausführliche Vorlage und regt an, die Vorlage zu dem Ergebnis der Vorlage „Jedem Kind ein Instrument“ mit dazu zu nehmen.

 

Reduzieren

Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Situationsbericht der Max-Reger-Musikschule zur Kenntnis.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=59738&selfaction=print