14.11.2007 - 4 Projekt Evolutionspark Hagen1. Gutachten zur Ve...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 14.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB 2/EVO
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kramps schlägt vor, zunächst den Vortrag von Herrn
Hauck und Frau Hobein anzuhören und dann Fragen zu stellen.
Herr Gerbersmann schickt voraus, es
gebe den klaren Auftrag des Rates, dieses Projekt voranzutreiben. Der Auftrag
sei immer so verstanden worden, dass der Evolutions-Park selbstverständlich nur
mit der Hilfe von Investoren durchgeführt werden kann.
Die Vorlage beinhalte insbesondere das
Verkehrsgutachten und den Vorschlag, ein Interessenbekundungsverfahren einzuleiten.
Er versichert, es habe zahlreiche Kontakte zwischen
dem Projekt-Team und verschiedenen Investoren gegeben, die ihr Interesse
bekundet haben und sich das Projekt zu gegebener Zeit in Ruhe anschauen wollen.
An genau diesem Punkt sei man nun und dies solle in einer öffentlichen
Ausschreibung in einem formal standardisierten Verfahren erfolgen. Dann könnten die interessierten Investoren
sich mit dem Projekt auseinandersetzen und ihr Interesse bekunden und
anschließend könne die Politik entscheiden, ob sie mit der dann vorliegenden
Interessenbekundung das Projekt in die nächste Phase bringe oder eben auch
nicht.
Sollte sich kein Investor melden, sei man sich darüber im Klaren, dass
man dieses Projekt alleine nicht stemmen könne.
Er nimmt vorweg, die 20.000,- € seien dafür geplant, dass
entsprechende Veröffentlichungen auch überregional stattfinden können.
Herr Gerbersmann
appelliert, ernsthaft über dieses Projekt zu diskutieren, es gehe um eine
Verknüpfung von Freizeit, Eventcharakter, Wissenschaft und Kommerz und letztendlich
um ein Wirtschaftsförderungsprojekt.
Abschließend bittet Herr Gerbersmann dringend, bis spätestens zum
13.12.07 eine klare Entscheidung zu treffen.
Herr Hauck schickt einige
Bemerkungen zu dem seit Sommer vorliegenden Verkehrsgutachten voraus, bevor anschließend
Frau Hobein auf die Investorensuche eingehen wird. Dabei fasst er einige
Änderungen zur ursprünglichen verkehrlichen
Konzeption zusammen. Insgesamt werde ein Kostenvolumen von etwa 7,5 Mio.
€ zu bewegen sein, dies sei erheblich kostengünstiger als die erste
Konzeption, wobei man berücksichtigen müsse, dass in der ursprünglichen finanziellen
Konzeption auch eine Doppelvariante im Bereich Werdringen enthalten war.
Die Verkehrsplanung werde erst im Sinne einer Feinplanung
weiterentwickelt, wenn man Klarheit über die Investorensuche habe. Deswegen
stelle man dieses Konzept hier als Ergebnis einer Machbarkeitsstudie vor und
nicht als das Ergebnis einer Verkehrsplanung.
Frau Hobein unterstreicht
die Bitte von Herrn Gerbersmann, bis zum 13.12.07 eine klare
Entscheidung zu treffen. Um seitens der Stadt
Investoren einbinden zu können, komme es sehr darauf an,
vergaberechtlich korrekt zu sein.
Zur Zeit gebe es zwei Investorengruppen, die sehr deutlich gemacht haben,
dass sie ihr Geld möglicherweise in Hagen oder in angrenzenden Gemeinden
einsetzen wollen. Ein Investor aus einem kleineren Bereich habe bereits in benachbarten Städten um
Flächen nachgefragt. Der andere Investor zähle zu einer größeren
Investorengruppe, die mit Geld aus dem europäischen Ausland so stark
investieren möchte, dass sie signalisiert habe, unter Umständen sogar
überregional zu denken und auch in eine andere Region bzw. auch in ein anderes
Bundesland zu gehen.
Es sei ihr wichtig, diese Tragweite deutlich zu machen, damit nicht
später der Vorwurf erhoben wird, man habe die Dinge nicht richtig beurteilen
können.
Frau Hobein erläutert noch
einmal den heute ausliegenden Beschluss des Sport- und Freizeitausschusses, der
als erstes Gremium mit dieser Vorlage betraut war. Dort habe man den ersten
Teil des Beschlussvorschlages mitgetragen und beschlossen und den zweiten Teil an den HFA zur Beschlussfassung empfohlen.
Es sei signalisiert worden, dass die Fraktionen erwarten, dass bis zur
HFA-Sitzung die Summe, die eingesetzt werden soll, noch einmal überprüft wird,
was man zugesagt habe.
Sie bittet, eine klare Entscheidung zu treffen, denn beide
Investorengruppen würden sehr genau darauf achten, wie die Diskussion in Hagen
verläuft.
Herr Hartmann macht klar,
seine Fraktion wolle das Thema gerne am Montag noch einmal mit in die Fraktion
nehmen, um am Donnerstag im HFA dann zu einem einheitlichen Votum zu kommen.
Man wisse sicherlich, dass es innerhalb der CDU-Fraktion unterschiedliche
Strömungen gebe, dies wolle man gerne noch abschließend klären. Insofern wolle
man die 20.000 € heute ungern beschließen und eher auf den HFA
verschieben.
Herr Meier meint, bis auf
einige Ausnahmen seien sich die Fraktionen einig, dieses Projekt weiter zu
verfolgen. Die Mittelbereitstellung von 20.000.- € sei allerdings ein
Thema, das auch die SPD-Fraktion noch einmal erörtern müsse, denn man habe
auch
gesagt, dass man kein weiteres öffentliches Geld in das Projekt
hineinstecken wolle. Er denkt, der KWA sei auch nicht für die Frage der
Finanzen verantwortlich, insofern könne der KWA den Beschluss so handhaben wie
der Sport- und Freizeitausschuss
Für die FDP-Fraktion stellt Herr Millhoff klar, man stehe auf dem
Standpunkt, dass die 20.000.- € aufgrund der Vorinvestitionen eingesetzt werden sollen, zumal der Ratsbeschluss
vorliege. Sollte es noch Möglichkeiten geben, diesen Betrag zu verringern, wäre
das natürlich wünschenswert.
Es folgen unterschiedliche Meinungen von Frau Suda, Herrn Meier und
Frau Kramps zur Beschlussfassung, man ist sich nicht einig, ob der erste
Teil des Beschlusses hier im KWA beschlossen werden soll und der zweite an den
HFA verwiesen wird oder ob man beide Teile des Beschlusses an den HFA verweisen
soll.
Frau Suda macht deutlich,
wenn man als KWA nur dem ersten Satz des Beschlussvorschlages folge, beschließe
man indirekt auch die Bereitstellung der Mittel in Höhe von 20.000.- €. Daher
sollen beide Teile des Beschlussvorschlages komplett an den HFA überweisen
werden.
Herr Meier ist schon der
Auffassung, der KWA solle als Fachausschuss eine Meinung zu dem Projekt äußern.
Daher könne man den Auftrag an die Verwaltung, das Interessenbekundungsverfahren
durchzuführen, auch hier beschließen, denn es gebe doch eine klare Meinung dazu.
Frau Suda meint, dann beschließe
man auch, die Mittel von 20.000.- €
bereitzustellen und dass das Projekt weiterverfolgt werden soll.
Frau Kramps hält fest, die
Entscheidung über den Mitteleinsatz von 20.000.- € treffe der HFA.
Herr Meier stellt an Frau
Suda gerichtet klar, es sei doch gewollt, das Projekt weiter zu betreiben
und fragt, ob das nun nicht mehr der
Fall sei.
Frau Kramps unterbricht an
dieser Stelle die Sitzung, da es offensichtlich Abstimmungsbedarf gibt.
Die Sitzung wird für fünf Minuten unterbrochen.
Nachdem die Sitzung wieder eröffnet ist, fragt Frau Kramps, wie
nun verfahren werden soll.
Herr Hartmann bleibt
stellvertretend für die CDU-Fraktion dabei, den Beschlussvorschlag der
Verwaltungsvorlage komplett zur Beschlussfassung an den HFA zu verweisen.
Herr Jobst gibt bekannt,
dass die SPD-Fraktion dabei bleibt, in beiden Teilen dem Beschluss des Sport-
und Freizeitausschusses zu folgen.
Frau Kramps lässt nun über
diesen weitergehenden Beschluss abstimmen.
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