12.09.2007 - 6 Offene Ganztagsschule - Teilnahme der Stadt Hag...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 12.09.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer weist auf
eine Tischvorlage hin, die zu diesem Thema ausgelegt worden sei. Er bittet die
Verwaltung, diese Vorlage ausführlich vorzustellen.
Herr Dr. Schmidt
berichtet, dass man sich im
Verwaltungsvorstand mehrfach mit dieser Thematik befasst habe. Er dankt
ausführlich den Initiativen, die seitens der Presse und der evangelischen
Jugend ins Leben gerufen worden seien. Man habe sich im Vorstand dazu
entschieden, die Co-Finanzierung seitens der Stadt aufzubringen. Im Ergebnis
schlage man vor, aus der Sparkassenspende 2008/2009 jeweils maximal 100.000
€ zu bewilligen.
Herr Kortmann erläutert
die Vorlage.
Herr Haensel verweist in
diesem Zusammenhang auf den Bereich der Kindertageseinrichtungen. Die Probleme
mit mangelhafter Ernährung begännen schon weit vor der Schule.
Herr Gebauer begrüßt das
Landesprogramm ausdrücklich. Er äußert den Wunsch und die Hoffnung, dass die
Abwicklung der weitergeleiteten Zuschüsse möglichst unbürokritisch geschehe.
Die zugrunde gelegte Rechengröße von 200 Tagen sei außerdem zu niedrig
angesetzt.
Auch Herr Fischer begrüßt das Programm sehr. Man habe sich an
einem unbürokratischen Modell aus Witten orientiert. Er dankt den Vertretern
der Stadt, die dieses möglich gemacht hätten.
Herr Strüwer stellt fest,
dass sich der Ausschuss darüber einig sei, dass es ein Skandal sei, wenn Kinder
den ganzen Tag über keine warme Mahlzeit bekämen. Er denke, dass es eine
wichtige Aufgabe der Träger sei, die Eltern anzuhalten, die sich bisher verweigerten.
Dies sei eine gesellschaftlich enorm wichtige Aufgabe. Er lobt den Einsatz von
Hagener Privatleuten, Unternehmen und den Trägern.
Herr Schledorn gibt zu
bedenken, dass es für Eltern, die Hartz IV-Empfänger seien, sehr schwer sei,
die Kinder gesund zu ernähren.
Herr Strüwer stellt den Beschlussvorschlag
zur Abstimmung.
Beschluss:
- Die Stadt Hagen nimmt für die Schuljahre 2007/2008 und 2008/2009 am Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ im Bereich der Offenen Ganztagsschulen teil.
- Das Angebot des Mittagstisches wird -soweit möglich- umfassend durch die Kooperationspartner durchgeführt.
- Für den städtischen Eigenanteil werden pro Schuljahr maximal 100.000 € aus der Sparkassenspende zur Verfügung gestellt.
