11.09.2007 - 5 Neueinstellung von Auszubildenden im Jahr 2008
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Di., 11.09.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Asbeck kann die geplante
Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern in der gegenwärtigen
Haushaltssituation der Stadt nicht nachvollziehen. Der Altersbaum der Beschäftigten
der Stadtverwaltung sei zwar bekannt, es müsse jedoch ein Umdenken stattfinden.
Die Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern bedeute auch die Einrichtung
von 13 neuen Stellen, die mit der Maßgabe des Personalabbaus nicht einhergehen
könnten. Er stellt den Antrag, die Anzahl der neu einzustellenden
Inspektoranwärter von 13 auf 5 zu reduzieren.
Herr Gregull teilt mit,
dass bei der Ermittlung der Anzahl der neu einzustellenden Auszubildenden die
2011 ausscheidenden Beschäftigten der Stadtverwaltung berücksichtigt wurden.
Bei den dezentralen Steuerungseinheiten wurden dabei unter Maßgabe äußerster
Sparsamkeit angefragt, welche Stellenbesetzungen dringend erforderlich seien,
um externe Neueinstellungen zu vermeiden. Im Sinne der Sparsamkeit seien diese
Meldungen dann um 10 % gekürzt worden. Wenn eine Reduzierung auf 5 neue
Inspektoranwärter gewünscht sei, sei dies eine politische Aussage, die nicht
fachlich gestützt sei.
Herr Asbeck macht der
Verwaltung keinen Vorwurf ob der angewandten Fachlichkeit. Gleichwohl sei
gerade unter dem Aspekt der noch zu beratenden Vorlage im nichtöffentlichen
Teil der Sitzung zu bedenken, dass es mit Sicherheit in der Verwaltung genug
Personal gebe, um freigewordene Stellen zu besetzen. Auch die Besetzung einer
niedriger dotierten Stelle müsse in Zeiten des dringenden Personalabbaus
akzeptiert werden.
Herr Thielmann ist der Auffassung,
dass eine Verwaltung durchaus über Bedarf ausbilden darf, man sich aber darüber
im Klaren sein muss, dass die ausgebildeten Stadtinspektoren in der freien
Wirtschaft keine Chance haben. Deshalb sei die Einstellung von 13 neuen
Inspektoranwärtern nicht geboten.
Herr Peters weist auf die
Vorbildfunktion der Stadt Hagen hin. Man könne von den heimischen Unternehmen
nicht politisch fordern, mehr Auszubildende einzustellen, wenn die
Stadtverwaltung die Ausbildung selbst auf eine Minimalmaß beschränke. Wenn die
Verwaltung erkläre, dass die Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern
fachlich notwendig sei, so werde sich die SPD – Fraktion darauf
verlassen. Die Altersstruktur in der Stadtverwaltung werde damit nur
unwesentlich ausgeglichen.
Frau Kingreen schließt
sich den Ausführungen von Herrn Peters an und fragt nach den Profilen der
unterschiedlichen Ausbildungszweige.
Herr Gregull erklärt, dass
die Ausbildung der Inspektoranwärter für den gehobenen Dienst in der Verwaltung
sehr umfassend sei. Die Verwaltungsfachangestellten würden für die mittlere
Verwaltungslaufbahn ausgebildet und würden häufig nicht über die entsprechende
Vorbildung verfügen, um ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen zu
können.
Herr Thielmann bittet die
Verwaltung darüber nachzudenken, ob eine Erhöhung der Anzahl der
Verwaltungsfachangestellten auf 10 möglich sei, bei gleichzeitiger Senkung der
Anzahl der Inspektoranwärter. Gleichzeitig sollte die Anzahl der
Fachangestellten für Bürokommunikation erhöht werden.
Herr Röspel erinnert
daran, dass eine Reduzierung der Anzahl der Auszubildenden vor dem Hintergrund
des eingerichteten IMA – Pools gesehen werden muss.
Herr Röspel lässt über den
Antrag der CDU – Fraktion, Reduzierung der Anzahl der neu einzustellenden
Stadtinspektoranwärter von 13 auf 5, abstimmen.
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Abstimmungsergebnis Antrag CDU – Fraktion: |
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Einstimmig beschlossen |
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Mit Mehrheit beschlossen |
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Einstimmig abgelehnt |
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Mit Mehrheit abgelehnt |
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X |
Abgelehnt bei Stimmengleichheit |
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Ohne Beschlussfassung |
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Zur Kenntnis genommen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Herr Röspel lässt über den
vorliegenden Beschlussvorschlag abstimmen und bittet die Verwaltung die
entsprechenden Bedarfe für die Anzahl der Auszubildenden dem Ausschuss
vorzulegen.
Beschluss:
Die in der Vorlage dargestellten Ausbildungsberufe werden mit den
entsprechenden Ausbildungskräften besetzt.
Auf dem Sachkonto 541200, Produkt „Ausbildung“, werden für
Lehrgangsgebühren und Ausbildungsmittel der Einstellungsjahrgänge 2005 bis 2008
82.000 Euro bereit gestellt.
Die Vorlage wird realisiert zum 12.09.2007.
