06.09.2007 - 10 Zwischenbericht über die Entwicklung eines Inte...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 06.09.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Buchholz möchte
wissen, wann denn das Projekt konkret beginne.
Frau Pape-Laschat erklärt,
dass der Prozess der Entwicklung des integrierten Handlungskonzeptes im
Stadtteil Wehringhausen in diesem Jahr
passieren solle. Anfang nächsten Jahres solle dieses Handlungskonzept in die
politischen Gremien zur Beschlussfassung gehen. Spätestens am 30.03.2008 müsste
dieses Handlungskonzept beim Land eingereicht sein. Dort werde dann
entschieden, ob der Stadtteil in das Handlungskonzept aufgenommen werde. Wenn
dem so sei, könnten erste kleinere Projekte starten.
Herr Dücker regt an, bei
der Vorbereitung dieses Konzeptes alleinerziehende erwerbstätige SGB II-
Empfänger mit Kindern einzubeziehen, um besonders Kindern zu fördern.
Frau Kurte zitiert aus der
Vorlage, dass für die dargestellten Aufgaben zwischenzeitlich ein Auftrag an
das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Paul G. Jansen GmbH, Köln, vergeben
worden sei. Sie möchte wissen, was sich hinter diesem Auftrag verberge. Man
habe doch bereits Erfahrungen mit Altenhagen gesammelt.
Frau Pape-Laschat
erläutert, dass das integrierte Handlungskonzept für Altenhagen vor ca. zehn
Jahren entwickelt worden sei. Inzwischen habe sich der Standard für diese integrierten
Handlungskonzepte verändert. Das Land fordere ein qualifizierteres Layout als
vor zehn Jahren. Vor diesem Hintergrund
sei es so, dass Büros mit eingeschaltet würden, um dieses Handlungskonzept zu
entwickeln.
Frau Machatschek versteht
die Aussage dahingehend, dass es nur um die redaktionelle Aufarbeitung gehe.
Diese Frage bejaht Frau Pape-Laschat. Außerdem gehe es aber auch darum,
die Erfahrung dieser Büros mit der Entwicklung anderer Handlungskonzepte zu
nutzen. 2006 sei vom Rat der Stadt Hagen ein Budget in Höhe von 30.000 €
beschlossen worden, aufgeteilt auf zwei Jahre für die Erstellung eines
integrierten Handlungskonzeptes.
Frau Kurte äußert ihre
Enttäuschung. Man habe über zehn Jahre Erfahrungen in Altenhagen gesammelt. Was
koste diese Begleitung, die den Kindern nicht zugute käme?
Frau Pape-Laschat erklärt,
dass diese Begleitung ca. 22.000 € koste. Wenn man Lohn–und andere
Kosten dagegenhalte, sei das vergleichbar. In der Verwaltung stehe auch im Moment
niemand zur Verfügung, der dafür freigestellt werden könne.
Herr Dücker möchte wissen,
inwieweit sich die Richtlinien des Landes geändert hätten.
Er wünschte sich,dass Frau Pape-Laschat einen Ergebnisbericht über Altenhagen vorstellen würde.
Frau Pape-Laschat macht
deutlich, dass, wenn der Stadtteil Wehringhausen in das Landesprogramm
aufgenommen würde, die Kosten zu 50 % vom Land refinanziert werden könnten.
Bezüglich der Bitte von Herrn Dücker erklärt sie, dass sie gern über den Stadtteil
Altenhagen berichten würde. Der Stadtteil Altenhagen werde noch bis Ende 2008
über das Landesprogramm gefördert. Ende des Jahres beginne man mit dem Stadtteilforum
Altenhagen, um zu überlegen, wie die Prozesse ohne die Landesmittel weitergeführt
werden könnten.
Frau Machatschek stellt
fest, dass es gerade für den Sozialausschuss wichtig wäre, in einer der nächsten
Sitzungen in Form eines Berichtes
Resümee zu ziehen und gleichzeitig Perspektiven aufzuzeigen.
Frau Pape-Laschat erklärt,
dass die Bezirksvertretung Mitte regelmäßig Bericht über die Stadtteilarbeit in
Altenhagen bekäme. Sie würde dem Sozialausschuss gern Anfang des nächsten
Jahres einen Bericht vorstellen.
Frau Buchholz erklärt,
dass niemand etwas dagegen haben könne, wenn externer Sachverstand genutzt
werde und die Sache dann effizienter gestaltet werden könne. Solche
Stadtentwicklungsbüros hätten sicher ein anderes Know-how als Akteure vor Ort.
Herr Link wünscht sich
weitere Informationen zu den beiden Workshops, die für Wehringhausen geplant
seien.
Frau Pape-Laschat
berichtet, dass der erste Workshop, der am Samstag stattfinde, unter dem Thema stünde, was gut in
Wehringhausen sei und sich lohne, mit in die Zukunft zu nehmen. Im dem zweiten
Workshop werde es darum gehen, sich bestimmte inhaltliche Bereiche anzuschauen,
in welche Richtung Veränderung gehen müsse.
Auf die Frage, über welche Wege eingeladen würde, teilt sie mit, dass
dies über Fleyer und Plakate im Stadtteil, aber auch über eine Pressemitteilung
geschehe.
Herr Dücker wünscht sich,
solch ein Workshop auch mal am Samstagnachmittag zu machen, damit auch die
arbeitende Bevölkerung Gelegenheit habe, mitzumachen.
Frau Machatschek bedankt
sich und wünscht Frau Pape-Laschat für dieses Projekt viel Erfolg.
