05.09.2007 - 5.3 Ausschreibung des Bolzplatzes in Hagen- Halden,...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.09.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Herr Hulvershorn bittet Herrn Arnusch den Antrag zu begründen.
Herr Arnusch bezieht sich auf die Antragstellung. Es sei bekannt
geworden, dass die Ausschreibungen zu der Errichtung des Bolzplatzes erfolgt
sei. Bisher sei davon ausgegangen worden, dass der Rasenbelag bleiben würde.
Nun solle geklärt werden, welcher Bodenbelag von der Fachverwaltung geplant
sei. Durch einen Tartanbelag sei ein längerfristiger
Bestand des Platzes gewährleistet.
Dr. Neimeier knüpft an die Ausführungen von Herrn Arnusch an. Er habe
durch Zufall davon Kenntnis erlangt, dass ein Asche- bzw. Schotterplatz
errichtet werden solle.
Die Ausschreibung sei erfolgt. Es sei an ihn die Frage gestellt worden,
wieso die Politik entschieden habe, einen Ascheplatz zu errichten. Der
Beschluss habe den Auftrag zur Errichtung des Bolzplatzes erteilt. An der Planung
des Belages sei die Bezirksvertretung nicht beteiligt worden. Aschebelag sei
von den vier möglichen als einziger abgelehnt worden. Die Leiterin der
Grundschule schließe sich dieser Meinung an.
Herr Heckrodt berichtet, dass die Verwaltung am 28.02.2007 von der BV
Hohenlimburg beauftragt worden sei an der Grundschule in Halden an der
Berchumer Straße einen Bolzplatz im Rahmen der Erschließung Lennetal zu
errichten und den Schulhof mit Spielgeräten auszustatten, um damit den Wohnwert
in Halden zu verbessern. Hierzu ständen 100.000,00 € aus der
Haushaltsstelle Entwicklungsgebiet Lennetal zur Verfügung.
Ein Bolzplatz mit einem Kunstrasen oder Tartanbelag würde für sich ca.
100.000,00 € bis 110.000,00 € kosten. Ein Rasenplatz komme wegen
des feuchten Standortes nicht in Frage. Bei starker Nutzung würde sich ein
Rasenbelag nicht halten.
Nach Auskunft von dem Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte sei
eine hinausgehende Maßnahme über die 100.000,00 € nicht finanzierbar.
Entsprechend dem Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg habe die
Verwaltung den Bolzplatz geplant, die Baugenehmigung eingeholt und die
Baumaßnahme ausgeschrieben. Es sei eine wassergebundene Deckschicht zugrunde
gelegt worden. Inzwischen lege das Ausschreibungsergebnis vor und derart
gravierende Änderungen seien nicht mehr möglich. Der Auftrag würde in den
nächsten Tagen erteilt.
Herr Leisten erinnert an den Ablauf der Beschlussfassung für den
Bolzplatz. Es sei über Rasen und eine Wiese gesprochen worden. Es entziehe sich
seinem Einsichtvermögen nun einen
Ascheplatz zu errichten.
Herr Reinke betont ausdrücklich, dass es in den letzten Gesprächen immer
nur um die Wiese gegangen sei. Eine Aufbereitung der Fläche sei seitens der
Fachverwaltung als nicht mehr ausreichend abgelehnt worden. Es wurde nur von
einem Aushub und der Wiederherstellung des Rasens ausgegangen. Er sei
überrascht über die Ausschreibung mit Schotter bzw. Asche. Es sei in der
Politik nicht über einen anderen Belag diskutiert worden.
Herr Arnusch fragt die Fachverwaltung inwieweit die Ausschreibung noch
abzuändern sei.
Herr Heckrodt informiert über den Stand des Ausschreibungverfahrens. Und
weist auf die Problematik eines Rasenbelages an dem feuchten Standort hin.
Herr Dr. Neimeier vertritt die Ansicht, dass der Aschebelag die
schlechteste Lösung für die Ausstattung des Bolzplatzes sei. Es solle darüber
nachgedacht werden, ob noch eine Möglichkeit für einen anderen Bodenbelag
bestünde.
Herr Buschkühl fragt, in welcher Höhe Mehrkosten entstehen würden. Und in
welcher Weise eine Tartanbahn zur Vermeidung von Verletzungen besser geeignet
sei.
Herr Eschenbach verweist auf den Beschluss der Bezirksvertretung und
zeigt seine Verwunderung über die Ausführungen der Verwaltung.
Herr Heckrodt erläutert die Kosten für einen Tartan- oder
Kunstrasenbelag. Ein Tartanbelag habe den Bestand von 10-12 Jahren.
Herr Dr. Schmidt bietet an mit Einvernehmen der Fachverwaltung in der
nächsten Sitzung eine Kostenaufstellung der verschiedenen Bodenbeläge vorzustellen.
Herr Dr. Neimeier bezieht sich auf eine ihm bekannte Kostenaufstellung
von vor zwei Jahren, in der ein Kunstrasenbelag für eine Fläche von 25 m x 35 m einem Schotterbelag gegenübergestellt worden
sei. So ständen sich Kosten von ca. 30.000,00 € zu 8.000,00 € gegenüber.
Herr Arnusch begrüßt das Angebot von Herr Dr. Schmidt an und ändert den
Antrag entsprechend ab.
Herr Leisten verweist auf den
eigentlichen Beschluss. Die Wiese sollte begradigt und als Spiel- und
Sportfläche wieder hergestellt werden.
Herr Hulvershorn formuliert den Beschlussvorschlag.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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