05.09.2007 - 5.3 Ausschreibung des Bolzplatzes in Hagen- Halden,...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Herr Hulvershorn bittet Herrn Arnusch den Antrag zu begründen.

 

Herr Arnusch bezieht sich auf die Antragstellung. Es sei bekannt geworden, dass die Ausschreibungen zu der Errichtung des Bolzplatzes erfolgt sei. Bisher sei davon ausgegangen worden, dass der Rasenbelag bleiben würde. Nun solle geklärt werden, welcher Bodenbelag von der Fachverwaltung geplant sei.  Durch einen Tartanbelag sei ein längerfristiger Bestand des Platzes gewährleistet.

 

Dr. Neimeier knüpft an die Ausführungen von Herrn Arnusch an. Er habe durch Zufall davon Kenntnis erlangt, dass ein Asche- bzw. Schotterplatz errichtet werden solle.

Die Ausschreibung sei erfolgt. Es sei an ihn die Frage gestellt worden, wieso die Politik entschieden habe, einen Ascheplatz zu errichten. Der Beschluss habe den Auftrag zur Errichtung des Bolzplatzes erteilt. An der Planung des Belages sei die Bezirksvertretung nicht beteiligt worden. Aschebelag sei von den vier möglichen als einziger abgelehnt worden. Die Leiterin der Grundschule schließe sich dieser Meinung an.

 

Herr Heckrodt berichtet, dass die Verwaltung am 28.02.2007 von der BV Hohenlimburg beauftragt worden sei an der Grundschule in Halden an der Berchumer Straße einen Bolzplatz im Rahmen der Erschließung Lennetal zu errichten und den Schulhof mit Spielgeräten auszustatten, um damit den Wohnwert in Halden zu verbessern. Hierzu ständen 100.000,00 € aus der Haushaltsstelle Entwicklungsgebiet Lennetal zur Verfügung.

Ein Bolzplatz mit einem Kunstrasen oder Tartanbelag würde für sich ca. 100.000,00 € bis 110.000,00 € kosten. Ein Rasenplatz komme wegen des feuchten Standortes nicht in Frage. Bei starker Nutzung würde sich ein Rasenbelag nicht halten.

Nach Auskunft von dem Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte sei eine hinausgehende Maßnahme über die 100.000,00 € nicht finanzierbar.

Entsprechend dem Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg habe die Verwaltung den Bolzplatz geplant, die Baugenehmigung eingeholt und die Baumaßnahme ausgeschrieben. Es sei eine wassergebundene Deckschicht zugrunde gelegt worden. Inzwischen lege das Ausschreibungsergebnis vor und derart gravierende Änderungen seien nicht mehr möglich. Der Auftrag würde in den nächsten Tagen erteilt.

 

Herr Leisten erinnert an den Ablauf der Beschlussfassung für den Bolzplatz. Es sei über Rasen und eine Wiese gesprochen worden. Es entziehe sich seinem Einsichtvermögen  nun einen Ascheplatz zu errichten.

 

Herr Reinke betont ausdrücklich, dass es in den letzten Gesprächen immer nur um die Wiese gegangen sei. Eine Aufbereitung der Fläche sei seitens der Fachverwaltung als nicht mehr ausreichend abgelehnt worden. Es wurde nur von einem Aushub und der Wiederherstellung des Rasens ausgegangen. Er sei überrascht über die Ausschreibung mit Schotter bzw. Asche. Es sei in der Politik nicht über einen anderen Belag diskutiert worden.

 

Herr Arnusch fragt die Fachverwaltung inwieweit die Ausschreibung noch abzuändern sei.

 

Herr Heckrodt informiert über den Stand des Ausschreibungverfahrens. Und weist auf die Problematik eines Rasenbelages an dem feuchten Standort hin.

 

Herr Dr. Neimeier vertritt die Ansicht, dass der Aschebelag die schlechteste Lösung für die Ausstattung des Bolzplatzes sei. Es solle darüber nachgedacht werden, ob noch eine Möglichkeit für einen anderen Bodenbelag bestünde.

 

Herr Buschkühl fragt, in welcher Höhe Mehrkosten entstehen würden. Und in welcher Weise eine Tartanbahn zur Vermeidung von Verletzungen besser geeignet sei.

 

Herr Eschenbach verweist auf den Beschluss der Bezirksvertretung und zeigt seine Verwunderung über die Ausführungen der Verwaltung.

 

Herr Heckrodt erläutert die Kosten für einen Tartan- oder Kunstrasenbelag. Ein Tartanbelag habe den Bestand von 10-12 Jahren.

 

Herr Dr. Schmidt bietet an mit Einvernehmen der Fachverwaltung in der nächsten Sitzung eine Kostenaufstellung der verschiedenen Bodenbeläge vorzustellen.

 

Herr Dr. Neimeier bezieht sich auf eine ihm bekannte Kostenaufstellung von vor zwei Jahren, in der ein Kunstrasenbelag für eine Fläche von 25 m x 35 m  einem Schotterbelag gegenübergestellt worden sei. So ständen sich Kosten von ca. 30.000,00 € zu 8.000,00 € gegenüber.

 

Herr Arnusch begrüßt das Angebot von Herr Dr. Schmidt an und ändert den Antrag entsprechend ab.

 

Herr Leisten verweist  auf den eigentlichen Beschluss. Die Wiese sollte begradigt und als Spiel- und Sportfläche wieder hergestellt werden.

 

Herr Hulvershorn formuliert den Beschlussvorschlag.

 

 

 

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Beschluss:

 

  1. Die Beratung und Entscheidung über den Antrag wird vertagt.

 

  1. Die Fachverwaltung wird aufgefordert bis zum 17.10.2007 eine Kostenaufstellung über die möglichen Varianten zur Herrichtung des Bolzplatzes durchzuführen und zu erläutern.
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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

 

Dafür:

 

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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