05.09.2007 - 4.1 Bädersituation in Hohenlimburg

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Hulvershorn begrüßt den Geschäftsführer der Hagenbad GmbH

Herrn Grünhagen.

 

Herr Grünhagen äußert sich zum Themenbereich Ganzjahresschwimmen in Hohenlimburg.

Es seien konstruktive Gespräche zwischen Hagenbad und dem Hohenlimburger Schwimmverein e. V. geführt worden.  Hagenbad gehe davon aus, dass am 01.11.2007 die Traglufthalle in Henkhausen aufgebaut würde, um Ersatzweise das Schwimmen für die Schulen und Vereine in Hagen während der Schließung des Ischelandbades zu gewährleisten.

Er betont, dass das Lennebad in dieser Zeit nicht geschlossen würde.

Um das Ganzjahresschwimmen weiter zu ermöglichen, solle Henkhausen eine größere Unterstützung als in diesem Jahr von der Hagenbad GmbH erhalten.

Von Hagenbad würde der Vorschlag gemacht in zwei Jahren das Freibad Henkhausen in den Sommermonaten und das Lennebad in den Wintermonaten übergangslos zu öffnen. Sollte dies Zustimmung finden, sei Hagenbad bereit mit den Planungen zu beginnen.

 

Herr Niedernköppern fragt nach, ob sich die Samstagsöffnungszeiten bis 17.00 Uhr im Lennebad aufgrund der Nachfrage von Familien verlängern ließen.

 

Herr Grünhagen teilt mit, dass zurzeit keine Änderungen vorliegen würden.

 

Frau Sauerwein fragt Herrn Grünhagen, welche Öffnungszeiten bei einem personellen Einschichtbetrieb zu erwarten seien.

 

Herr Grünhagen antwortet, dass  bei einem Einschichtbetrieb des Schwimmbads

pro Tag 8 Stunden geöffnet und ein Tag in der Woche geschlossen sein könnte.

Konkretes könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht zusagen, da aufgrund der Tarifverhandlungen Änderungen eintreten könnten.

Er werde sich im nächsten Jahr für eine Kooperation mit dem Hohenlimburger Schwimmverein e. V. einsetzen, um das Bad in zwei Schichten betreiben zu können.

 

Herr Arnusch bedankt sich für die Ausführungen bei Herrn Grünhagen und betont das öffentliche Interesse an dem Erhalt von zwei Bädern in Hohenlimburg. Er macht deutlich, dass das Freibad Henkhausen ein Privatbetrieb sei und die finanzielle Situation durch eine Kooperation mit Hagenbad GmbH abgesichert werden solle, um beide Bäder im Ganzjahresbetrieb zu führen.

 

Herr Leisten fragt nach, wie die Perspektive für die Hohenlimburger Bäder über den Zeitraum der Fertigstellung des neuen Bades am Ischland hinaus aussähe. 

 

Herr Grünhagen betont, dass von Hagenbad vorgesehen sei, den Schwimmbetrieb im Lennebad langfristig über 2010 hinaus zu gewährleisten. Ein Signal setze er mit der Renovierung des Lennebades. Die Traglufthalle sei in Henkhausen für zwei Jahre geplant. Es gebe bereits einen Interessenten mit Kaufabsicht.

 

Herr Strüwer fragt nach, ob für den Schul- und Vereinsschwimmsport, die Kapazitäten in Hohenlimburg weiter bestehen bleiben und in welchem Umfang weitere Investitionen geplant seien.

 

Herr Grünhagen antwortet, dass im Lennebad der Schwimmsport in dem heutigen Umfang über 2010 hinaus fortgeführt werden solle. Eine Invest- Strategie werde erarbeitet. Die Fassadensanierung des Lennebades sei sehr aufwendig. Es würden Alternativen geprüft.

 

Weitere Wortmeldungen ergeben sich hierzu nicht.

 

Herr Grünhagen berichtet dann über Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung des Kirchenberggeländes. Im Vordergrund stehe die Sport- und Feizeitgestaltung für das Gelände.  Angebote gebe es für die Nutzung durch Wohnbebauung oder Einzelhandel.

Herr Grünhagen wünscht mit den politischen Gremien in Hohenlimburg und möglichen

Interessenten über eine Ideensammlung für die weitere Nutzung des Geländes zu sprechen.

 

Herr Arnusch favorisiert die  Freizeitnutzung und begrüßt eine gemeinsame Lösungsfindung. In diesem Gebiet solle keine Einzelhandelskonkurrenz zur Hohenlimburger Innenstadt aufgebaut werden.

 

Herr Niedernköppern weist auf die bisherigen Vorschläge hin und äußert seine Bedenken wegen Vandalismusschäden. Er schlage für die Gestaltung des Geländes eine Minigolfanlage vor.

 

Herr Leisten macht deutlich, dass die Sport- und Freizeitnutzung für das Kirchenberggelände bereits vom Rat beschlossen worden sei und schließt sich für seine Fraktion diesem Vorschlag nachdrücklich an. Eine Wohnbebauung dieses Geländes würde einen neuen Ratsbeschluss voraussetzen, Einzelhandel sei nicht gewollt.

 

Herr Grünhagen informiert über die Planung einer möglichen Nutzung in der Freizeitgestaltung, auf die er zurzeit nicht weiter eingehen könne.

 

Herr Leisten bezieht sich auf den Tagesordnungspunkt 6.1 Unterhaltung des Henkhauser Bades und bittet Herrn Grünhagen an der Diskussion zu diesem TOP teilzunehmen.

 

Herr Hulvershorn bietet an bei Einvernehmen den Tagesordnungspunkt an diese Stelle vorzuziehen.

 

 

Herr Grünhagen bedankt sich für das Angebot den Tagesordnungspunkt vorzuziehen. Er macht deutlich, dass bei Zustandekommen der Kooperation Hagenbad GmbH und Hohenlimburger Schwimmverein e. V., Hagenbad sich mit 10.000,- € zu dem bereits vorgesehenen Betrag von 25.000,00 € an den Betriebskosten des Freibads Henkhausen beteiligen würde.

 

Herr Hulvershorn lässt über das Vorziehen des Tagesordnungspunktes abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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