30.08.2007 - 6.10 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.10
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 30.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB 2/KM Konsolidierungsmanagement
- Bearbeitung:
- Beate Wegehaupt
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Riechel ist der Meinung, dass sich die Verwaltung nicht immer an die abgesprochene
Vorgehensweisen im Konsolidierungsverfahren halte. Gemeinsam hätten sich
Verwaltung und Politik darauf verständigt, dass jede Konsolidierungsmaßnahme Gegenstand
einer inhaltlichen vollwertigen Beratung in den verschiedenen Gremien sein
sollte. Eine Kürzung könnte nicht als schon beschlossen gelten, nur weil sie in
einer möglichen Liste aufgeführt sei. Jede Maßnahme sollte den Charakter eines
Vorschlages beinhalten, der ohne Einzelbeschluss nicht umgesetzt werden kann.
Mit dem geplanten Wegfall der Baumschutzsatzung sei die abgesprochene
Verfahrensweise erstmalig verlassen worden und mit der heutigen Kürzung des
ÖPNV Zuschusses in Höhe von zwei Millionen Euro fortgesetzt. Die Fraktion
Bündnis 90/ Die Grünen werde den Berichtsvorlagen zukünftig nicht mehr
zustimmen, wenn die abgesprochene Verfahrensweise nicht wieder aufgenommen
werde.
Herr Gerbersmann stellt fest, dass die Verwaltung in keiner Art
und Weise das bisher abgesprochene Verfahren verlassen habe. Der Wegfall der Baumschutzsatzung
stand als Vorschlag in der vorliegenden Liste drin und wurde als
Beschlussvorlage der Politik vorgelegt. Die endgültige Entscheidung läge nun
bei der Politik. Darüber hinaus werde sich die Verwaltung auch weiterhin an das
abgestimmte Verfahren halten.
Herr Vaupel stellt die in der Niederschrift als Anlage
9 beigefügten Fragen und bittet um schriftliche Beantwortung.
Auf die Verständnisfrage von Herrn Riechel,
ob der Vermerk „Ampel Grün“ zur Ausdünnung des Liniennetzes auf
Seite 7 des Berichtswesen zur Folge habe, dass die Einsparung in Höhe von zwei
Millionen Euro bereist beschlossen sei, antwortet Herr Gerbersmann, dass
es sich lediglich um einen Prüfauftrag handele, der erst dann eine „Rote
Ampel“ bekäme, wenn sich die Politik gegen die Umsetzung dieser Maßnahme
aussprechen würde.
Auf die Nachfrage von Frau Suda, warum auf
Seite 16 des Berichtswesens die Maßnahme zur Anpassung der Versicherungsprämie
beim Karl-Ernst-Osthaus Museum regelmäßig aufgeführt sei, erklärt Herr
Gerbersmann, dass der Stellenwert bei null Prozent läge. Verwaltung und
Politik hatten sich seinerzeit darauf verständigt, alle in Betracht kommenden
Maßnahmen aufzuführen. Dabei sei es unerheblich, ob die Maßnahme noch anstehe
oder nicht umgesetzt werde.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
424,8 kB
|
