08.08.2007 - 3 Ersatzbau für die Turnhalle Emst.(Schul- und Ve...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Mi., 08.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Rosga erläutert auf Frage von Frau Priester-Büdenbender und Herrn Romberg, dass ein relativ kleiner Bauabschnitt im Oktober 2006 abgeschlossen worden sei, so dass auch nur ein geringer Anteil mit 16% Mehrwertsteuer abgerechnet worden sei. Die Baumaßnahme unterliege maßgeblich für die Bemessung der Mehrwertsteuer in ihrer Gesamtheit den vollen 19%, da es um die Fertigstellung der Baumaßnahme ginge und nicht um den Zeitpunkt der Beauftragung.
Herr Rosga erklärt, dass ein Bodengutachter von der Stadt Hagen bestellt worden sei. Auf Empfehlung des Prüfstatikers sei ein Sickertest durchgeführt worden. Dabei sei festgestellt worden, dass der Kalkstein in bestimmten Bereichen mit Löß und anderen Materialien zugeschwemmt sei. Dadurch bliebe das Wasser stehen und sei nicht mehr versickert. Dies sei der Grund, weshalb im nachhinein die Gründung verändert worden sei, da es sonst zu Frostschäden komme. Dies habe zu einem Teil der Mehrkosten geführt.
Für Neubauten sei es zwingend erforderlich, nach einem Brandschutzkonzept vorzugehen. Das Bauordnungsamt behalte sich das Recht vor, Brandschutzkonzepte, die von staatlich anerkannten Sachverständigen erstellt wurden, zu überprüfen und evtl. zusätzliche Forderungen zu stellen. Daher sei auf Anforderung des Bauordnungsamtes im laufenden Verfahren eine Brandschutztür in einem Putzmittelraum angebracht worden. Die relativ hohen Kosten resultieren darauf, dass hier eine T30 Tür in einer Leichtbauwand eingebaut und die gesamte Untergrundkonstruktion nicht für den Einbau einer solchen Brandschutztür ausgelegt gewesen sei.
Auf Frage von Frau Suda antwortet Frau Rachor-Ebbinghaus, dass die Stadt Hagen ein Gutachten bezüglich der Radonmessung in Auftrag gegeben habe, da das Umweltamt eine Karteikarte erstellt habe, in der Emst mit den Höchstwerten aufgelistet worden sei, vor allem auch der Bereich, in dem die Halle erstellt werden sollte.
An der darauf folgenden Diskussion beteiligen sich Herr Romberg, Herr Heider, Herr Strüwer, Frau Suda, Herr Oberste-Berghaus, Herr Panzer und Frau Kurte.
Herr Weber schlägt vor, dass der Betriebsausschuss der GWH den „Kostenfortschreibungsbericht“ zur Kenntnis nehme. Alles weitere müsse in den Fachausschüssen beschloss werden.
