19.06.2007 - 3 Offene GanztagsschuleFinanzielle Mehrbedarfe du...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Herms stellt noch einmal heraus, dass die Entscheidung zur Offenen Ganztangsschule (OGS) eine wichtige, zukunftsweisende Entscheidung ist. Ihres Erachtens wurde im Unterausschuss ein guter Kompromiss gefunden.

 

Herr Strüwer und Herr Hermann fassen nochmals die Ergebnisse des Unterausschusses, betreffend die OGS, für die Ausschussmitglieder zusammen. Schwerpunktmäßig werden dabei die sozialen und finanziellen Komponenten in den Vordergrund der Betrachtung gestellt.

 

Herr Gebauer weist darauf hin, dass die Träger gerade in personeller Hinsicht Verlässlichkeit benötigen, die durch den freiwilligen Einsatz der Bürger – der nach wie vor willkommen ist – nicht gewährleistet wird. Er spricht sich für eine Befristung für die Dauer von drei Jahren aus und teilt mit, dass von den sogenannten Ein-Euro-Maßnahmen fünf Mitarbeiter übernommen werden konnten. Diese Einschätzung teilt auch Frau Simon, die von einem Projekt in Bonn berichtet, welches mit sog. Seniorenpartnerschaften arbeitet und in Bezug auf Verlässlichkeit identische Erfahrungen gemacht hat. Geteilt wird diese Einschätzung von Frau Köppen, die verdeutlicht, dass qualifizierte Tätigkeit ihren Preis hat und die Aufgabe nicht unter dem Gesichtspunkt einer ausschließlichen Kostenminimierung geleistet werden kann, da Hartz-IV-Kräfte qualifiziertes Fachpersonal nicht zu ersetzen vermögen.

 

Darüber hinaus weist Frau Heukeroth auf das Erfordernis der Schaffung von Qualitätskriterien und Qualitätsentwicklung hin, wobei nach ihrer Auffassung die Schulen insoweit einzubinden sind. Im Anschluss an die Diskussion berichtet Herr Strüwer zusammenfassend, dass die genannten Punkte bereits Gegenstand der permanenten Diskussion sind, die auch fortgesetzt wird. Dementsprechend findet im Jahr 2008 eine weitere gemeinsame Sitzung der beteiligten Ausschüsse zum Thema „OGS und Qualität“ statt.

 

Herr Schledorn problematisiert das Erfordernis eines Fachkräfteeinsatzes anstelle der derzeit praktizierten Regelung. Er bittet dem Protokoll eine Aufstellung beizufügen welcher Träger an welcher Schule tätig ist (sh. Anlage 3). Herr Kurrat führt aus, dass 27 % der Hagener Bevölkerung Senioren sind und problematisiert insoweit, ob eine aktive Einbeziehung seitens der Träger erfolgt oder ob hier schlicht abgewartet wird, ob sich freiwillige melden. Herr Strüwer regt hierzu an, diesbezüglich Vereine einzubinden.

 

Herr Hermann beantwortet die Anfrage des Ausschusses bezüglich der Höhe der Regiekosten dahingehend, dass 5 % des Auftragswertes als Regiekosten anerkannt sind, was auch für die Kooperationspartner Geltung hat. Herr Haensel regt ein Kurssystem zur Förderung des Ehrenamtes an.

 

 

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Beschluss:

Das vorgestellte Konzept gemäß Punkt 3 der Vorlage i.V.m.  Anlage 2 der Vorlage wird ab dem Schuljahr 2007/2008 so beschlossen.

 

Die anteiligen Haushaltsmittel für 2007 i.H.v. 97.450 €  werden als überplanmäßige Mittel aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt.

 

Die Haushaltsmittel i.H.v. 233.880 € pro Haushaltsjahr für die Folgejahre inklusive des Schuljahres 2009/2010 werden zusätzlich aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt.

 

Die Vorlage wird bis zum 31.08.2007 umgesetzt.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

Dafür:

      

Dagegen:

 1

Enthaltungen: