12.06.2007 - 2 Vorschlag zur Tagesordnung der CDU-Fraktion ge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 12.06.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Ramrath führt aus, dass Anlass für
diesen Vorschlag konkrete Vorkommnisse aus der Vergangenheit im Zusammenhang
mit seiner Meinung nach überdimensionierten Ausbauten von Fuß- und Radwegen
gewesen seien. Um hierüber diskutieren zu können und auch konkrete Folgerungen
zu ziehen, beantrage er einen Bericht der Verwaltung zu den vorgegebenen
gesetzlichen Mindeststandards und wie die Standards seitens der Verwaltung in
den vergangenen Jahren gehandhabt worden seien. Auch solle aufgezeigt werden,
welche Schrumpfungsmöglichkeiten der Standards gesehen würden. Falls
statistische Modelle für Verkehrsmengenberechnungen vorlägen, sollten diese
vorgestellt werden, um hierüber gegebenenfalls zu anderen gewünschten Ergebnissen
zu kommen.
Als Negativbeispiele werden von Frau Suda die
Fleyerstraße im Bereich der Humpertstraße und von Herrn Romberg der Bürgersteig
Konrad-Adenauer-Ring/Eugen-Richter-Straße angesprochen.
Herr Grothe befürchtet, dass durch einen
derartigen Bericht, der sich mehr mit Allgemeinheiten befasse, dass Problem
nicht gelöst werden könne. Es gehe um Einzelfälle, die durch vorhergehende
politische Beschlüsse im Rahmen von Planungs- oder Ausbauverfahren festgelegt
worden seien. Das, was draußen zu sehen sei, entspreche der Beschlusslage. Natürlich
überlege die Verwaltung, wie es hier zu Einsparungen kommen könnte. Er schlage
vor, eine Vorlage für eine der nächsten Sitzungen vorzubereiten, um dann eine
längere Diskussion über die Problematik
und auch Einzelfälle zu führen.
Herr Oberste-Berghaus spricht sich für die
Entwicklung eines Verfahrens aus, bei dem zunächst immer die Mindeststandards eingeplant würden.
Falls jedoch hiervon auf Vorschlag der Verwaltung abgewichen werden sollte,
müsse dies auch mit Kosten belegt sein.
Hierin bestände die Möglichkeit des Sparens.
Herr Grothe weist anhand eines Beispiels mit der
Ausweisung von Stellplatzflächen für LKW in einem Gewerbegebiet oder nicht auf
die Schwierigkeiten hin. Vielleicht sei es auch richtig wie es teilweise schon
geschehe, bei den Planungen nur noch Flächenausweisungen für viele
Nutzungsmöglichkeiten festzusetzen, um dann nach der Fertigstellung und der Besiedelung erst die konkrete
Entscheidung hinsichtlich Material, Querschnitte etc. zu treffen.
Herr Dr. Ramrath gibt zu bedenken, dass doch auf
Seiten der Politik oft der Sachverstand fehle. Daher sei eine Gegenüberstellung
von Mindeststandard und Vorschlag der Verwaltung sinnvoll, um eine
Vergleichsmöglichkeit und Kriterien zu haben, die eine Entscheidung möglich
machten.
Für Herrn Oberste-Berghaus ist eine Gegenüberstellung
von Mindeststandards und möglichen Abweichungen hiervon wichtig. Auch sollten
Alternativen dargestellt werden.
Herr Grzeschista ist der Auffassung, dass auch
beim Straßenausbau Optionen für die Zukunft offen gehalten werden müssten und
verweist auf möglicherweise erforderliche Verbreiterungen.
Herr Grothe schlägt eine Diskussion anhand von
Beispielen für Standards für Gewerbe- und Wohngebiete vor.
Herr Asbeck greift auch den Vorschlag von Herrn
Oberste-Berghaus auf, in zukünftigen Vorlagen zu Ausbauten von Straßen
verschiedene Varianten – sparsam und teurer – auf zu zeigen.
Herr Asbeck stellt fest, dass gegen den nachfolgenden Beschluss keine Bedenken bestehen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, für eine der
nächsten Sitzungen einen Bericht über Ausbaustandards bei der
Verkehrswegeplanung vorzulegen. Dieser Bericht sollte Aussagen enthalten zu
gesetzlichen Mindeststandards, von der Verwaltung angenommene Standards in der
Vergangenheit, Einsparungsmöglichkeiten sowie evtl. vorliegende statistische
Modelle. Außerdem sollen Alternativen für den Ausbau aufgezeigt werden.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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