31.05.2007 - 6.19 § 12 HaushaltssatzungHandlungsrahmen für ein ak...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.19
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 31.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB20 - Finanzen und Controlling
- Bearbeitung:
- Beate Wegehaupt
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Weber signalisiert, dass die SPD-Fraktion noch Beratungsbedarf hat.
Herr Riechel ist der Ansicht, dass der seitens der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
in der Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses erteilte Prüfauftrag noch
nicht hinreichend abgearbeitet ist. Insbesondere die Ziffer 7 ist ihm zu weich
formuliert. Hier sollte deutlicher werden, dass für die Tochtergesellschaften
im Konzern Stadt die gleichen Regelungen, wie für die Stadt Hagen gelten
müssen. Er schlägt daher vor, die Beschlussfassung bis zum Rat zu verschieben.
Diesem Vorschlag schließt sich Herr Weber
im Namen der SPD-Fraktion an. Er hält es für wichtig, die
Gesellschafterversammlungen zu beauftragen, dies auch für die Gesellschaften
anzuwenden. Er bittet darum, den Schuldenerlass der Landesregierung (Derivatgeschäfte)
zur Verfügung gestellt zu bekommen. Um zu einem abgestimmten Ergebnis zu
kommen, schlägt Herr Weber vor, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zu bilden.
Herr Oberbürgermeister Demnitz ergänzt, dass die Bündelung dessen, was diese Arbeitsgruppe
erarbeitet sowie die Benennung der Mitglieder, die heute noch nicht benannt
werden können, bei / gegenüber Herrn Dr. Schmidt erfolgt.
Aus den Reihen des Haupt- und Finanzausschusses
werden:
Herr Rudel
Herr Riechel
Herr Thielmann
Herr Dr. Ramrath
benannt. Bei den Fraktionen die Linke.PDS und
Bürger für Hagen werden die Arbeitsgruppenmitglieder noch erfragt.
Herr Dücker teilt mit, dass in die Arbeitsgruppe seitens der FDP-Fraktion
eingespeist werden soll, Derivatgeschäfte künftig grundsätzlich nicht mehr
abzuschließen.
Auf die Frage von Herrn Feste, wer den
Handlungsrahmen, der hier vorliegt, erarbeitet hat, verweist Herr Dr.
Schmidt auf Teil 3 Seite 1 der Begründung, wonach dies durch die Verwaltung
geschehen ist.
Herr Oberbürgermeister Demnitz fasst zusammen, dass somit die Beschlussfassung
auf den Rat verschoben wird.
Beschluss:
Der Rat der Stadt beschließt den Handlungsrahmen
für ein aktives Schuldenmanagement, wie er sich aus der der Niederschrift
beigefügten Anlage ergibt.
Zur Beratung und Betreuung im Aufgabenbereich des
Abschlusses von Derivatgeschäften schließt die Stadt einen Vertrag mit einem
externen Berater ab.
Das Betreuungsinstitut ist vertraglich zu
verpflichten, der Stadt schriftliche Empfehlungen zu geben, in welche Richtung
sich die Stadt bei Fortentwicklung ihres Portfolios unter Einschätzung künftiger
Markgegebenheiten bewegen soll.
Über die Auswahl des Beratungs- und
Betreuungsinstituts entscheidet der HFA auf schriftlichen Vorschlag der
Verwaltung.
Umsetzungstermin: sofort
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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242,6 kB
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