03.06.2004 - 14 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 14
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 03.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Demnitz bittet um weitere Erläuterungen zu den Hintergründen der
Vorlage, da er den Erklärungen in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
nicht habe folgen können. So seien die Ausführungen zu den Konsolidierungzielen
zwar graphisch untermauert, die Darstellung des Gesamtergebnisses jedoch nicht
nachvollziehbar.
Frau Grehling erläutert den von der Verwaltung beabsichtigten Aufbau
eines aktiven Bodenmanagements anhand eines Vier-Säulen-Modells, das sich aus
Bodenbevorratung, Bodencontrolling, Bodenvermarktung und –verwertung
zusammensetze.
Herr Demnitz vertritt die Auffassung, aktives Bodenmanagement setze
voraus, dass die Stadt Hagen über ausreichende Flächen verfüge, die auch
zukünftig noch mit Gewinn veräußert werden könnten. In den Gesprächen zur
Haushaltskonsoldierung seien seiner Erinnerung nach in der Vergangenheit
bereits alle Immobilien und vermarktbaren Grundstücke verkauft worden, mit
denen ein Erlös hätte erzielt werden können. Es sei daher unverständlich, dass
die Stadt Hagen, anders als in der Vorlage beschrieben, auch über das Jahr 2009
hinaus noch über Grundvermögen in nennenswertem Umfang verfüge. Darüber hinaus
sei nicht ersichtlich, was mit den Veräußerungserlösen geschehen solle.
Herr Dr. Ramrath nimmt Bezug auf die Diskussion in der letzen Sitzung des
Haupt- und Finanzausschusses und führt aus, dass das Bodenmanagements natürlich
nicht nur aus dem Verkauf sondern auch aus dem gezielten Ankauf von Flächen
bestehe. Zielsetzung sei es, durch die städtebauliche Entwicklung von Flächen
eine Steigerung des Nutzungswertes zu erreichen und somit einen
Veräußerungsgewinn zu erzielen. Es könne daher nicht vom aktuellen
Flächenbestand ausgegangen werden, das Bodenmanagement müsse vielmehr als
dynamischer Prozess verstanden werden.
Herr Demnitz bezweifelt, ob es sich bei den genannten Eckwerten der
Vorlage um einen realistischen Ansatz handele. Er möchte wissen welche Flächen
als Grundlage dienen, um die geschätzten Gewinne erzielen zu können.
Herr Hauck führt aus, dass entsprechend der Zielvorgabe versucht
worden sei, dies auf verschiede Arbeitsfelder zu verteilen. Die Verwaltung habe
sich sehr wohl damit auseinandergesetzt, ob die in Frage stehen Flächen in
einer entsprechenden Zeitrahmen sowohl im An- als auch im Verkauf realisierbar
seien. Er erläutert nochmals die Vorteile der Verteilung des
Bodenmanagements auf verschiedene
Säulen.
Herr Horn weist auf den einstimmigen Beschluss des Haupt- und
Finanzausschusses und stellt die Vorlage zur Abstimmung.
