03.06.2004 - 21 Geh- und Radwegenetz entlang Harkort-/ Hengstey...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Horn erläutert die Beschlusslage der Bezirksvertretung Nord und des Stadtentwicklungsausschusses. Die BV Nord habe den Beschlussvorschlag der Verwaltung abgelehnt und statt dessen einstimmig beschlossen, den Förderantrag “Radwegeunterführung – Dortmunder Straße” aufrecht zu erhalten. Der STEA hingegen habe den Punkt 1 des Beschlussvorschlages, eine Überquerung der Dortmunder Str. durchzuführen und zu finanzieren, abgelehnt und die Verwaltung habe in derselben Sitzung den Punkt 2 des Beschlussvorschlages, den Förderantrag zurückzuziehen, zurückgenommen. Das sei inhaltlich mit dem Beschluss der BV Nord gleichzusetzen, den Förderantrag einer Radwegeunterführung aufrecht zu erhalten.

 

Herr Grothe nimmt Bezug auf die Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss und erläutert die ursprüngliche Planung, bei der von einem Finanzvolumen von rd. 350.000,-- Euro auszugehen sei. Er gibt zu bedenken, dass diese Maßnahme bisher nicht gefördert worden sei, da es sich nicht um einen Lückenschluss sondern nur um eine qualitative Verbesserung der Radwegeverbindung handele. Ob eine Realisierung überhaupt wahrscheinlich sei, könne er nicht sagen. Für eine Querungshilfe über die Dortmunder Str. hingegen sei ein Maßnahmebeginn noch in 2004 möglich. Herr Grothe weist darauf hin, dass mit dem Fördergeber dahingehend verhandelt worden sei, den ursprünglichen Antrag weiterhin zusätzlich aufrecht zu erhalten. Die Verwaltung schlage aus den genannten Gründen vor, den Radweg ebenerdig über die Dortmunder Str. zu führen.

 

Herr Demnitz bedauert, dass die bisherige Radwegeplanung in Hagen nur minimale Erfolge aufweise. In anderen Städten seien Über- und Unterquerungen mit einem Riesenaufwand realisiert worden. Herr Demnitz führt aus, er lehne den Vorschlag der Verwaltung ab und kritisiert, dass die Fördermittel für den Radwegebau nur anderen Kommunen zu Gute kämen. Dies treffe auch für den Bereich des Harkort- und Hengsteysees zu. Er spricht sich dafür aus, den Bereich des Hengsteysees zu einem wirklichen Freizeitschwerpunkt umzugestalten. Dabei sei auch die Ansiedlung einer geeigneten Gastronomie zu berücksichtigen.

 

Herr Thielmann stimmt Ausführungen von Herrn Demnitz zu. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Querungshilfe sei nur unzulänglich, da die Radfahrer auch weiterhin absteigen müssten. Er spricht sich für eine Unterquerung der Dortmunder Str. aus, da dies die einzige akzeptable Lösung darstelle.

 

Frau Kingreen erkundigt sich, ob in diesem Bereich Einrichtung einer Tempo-30-Zone möglich sei, um den Gefahrenschwerpunkt zu entschärfen.

 

Herr Hammer hinterfragt die Akzeptanz einer zusätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung, da für die Auffahrt zur Hohensyburg bereits Tempo 30 vorgeschrieben sei.

 

Herr Horn stellt den Beschluss des STEA (Punkt 1 der Verwaltungsvorlage) zur Abstimmung.

 

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Beschluss:

Die in den vorberatenden Gremien vorgestellte Planung sowie die Durchführung und Finanzierung der Maßnahme “Überquerungshilfe Dortmunder Straße im Zuge des Ruhrtal-Radweges” werden beschlossen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 Einstimmig beschlossen

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

x

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

      

 

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