02.05.2007 - 2 Jahresplanung des Kulturamtes 2007 wird ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 02.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Politt gibt einen kurzen Überblick über die Projekte
des Kulturamtes.
Sie macht auf das neue Projekt „Pixie
Kits“aufmerksam, wobei es sich um ein Literaturprojekt für Grundschulen
handelt. Finanziert werde dieses Projekt erfreulicherweise aus dem Fond der
Sparkassenspenden
Zum Projekt „Die Sehnsucht nach Ebene
II“ kritisiert Herr Hartmann die in der Vorlage angegebene Summe
der Gesamtkosten. Aus der BV-Mitte liegen ihm ganz andere Zahlen vor, dort
heiße es, die Kosten für das Gesamtprojekt betragen 781.600 Euro. Er fragt, ob die bisher
angefragten Kostenpositionen eigentlich alle bereits gesichert seien. Außerdem
sei dann immer noch einen Fehlbetrag von 138.600 Euro zu verzeichnen.
Er stellt sich die Frage, wie diese Beträge
finanziert werden sollen. Er habe ein Problem damit.
Wenn man in anderen Bereichen wirklich über
Kürzungen diskutiere, bittet er darüber nachzudenken, ob man eine solche Summe
hier einfach durchwinken könne.
Herr Gerbersmann stellt klar, niemand
wolle einen solchen Betrag einfach durchwinken, man arbeite vielmehr an den
Lücken im Finanzierungsplan. Die Kosten müssten auch nicht 2007, sondern
allenfalls 2008 dargestellt werden, insofern sei die Darstellung in der Vorlage
auch korrekt.
Er betont nochmals, es gebe klare Signale, dass
genau dieses Projekt beste Chancen habe, sich als eines der landesweiten
Vorzeigeprojekte zum Thema Kultur und Integration zu platzieren. Es sei
bedauerlich, jedes Mal wieder erneut darüber zu diskutieren, ob es sich um ein
sinnhaftes Projekt handele oder nicht.
Das Projekt müsse durch Drittmittel, die nichts
mit der Stadt Hagen zu tun haben, finanziert werden, dabei bleibe er und daran arbeite man.
Selbst wenn am Ende das Geld für die Gestaltung
der Bücke nicht zusammen kommen sollte, werde man bis dahin eine Menge toller
Begleitprojekte durchgeführt haben, die alleine schon wert waren, dass es diese
Vision einer umgestalteten Brücke gegeben hat.
Frau Suda fragt, wann man denn erfahren werde, ob dieses
Projekt bezuschusst wird oder nicht.
Herr Dr. Fischer kennt den genauen
Terminplan auch nicht, er weiß aber, dass mittlerweile schon über 500 Projekte
überprüft wurden.
Er hält es für ausgesprochen schädlich, in der
jetzigen Situation, in der die Entscheidungen langsam reifen, in der Politik
jetzt wieder eine Grundsatzdiskussion zu führen. Die Politik habe längst mit
großer Mehrheit „ja“ zu diesem Projekt gesagt und deswegen solle
man nun auch dabei bleiben und abwarten, was weiter geschieht.
Frau Kramps bedankt sich abschließend für ein bewährtes
Spitzenprogramm und freut sich persönlich besonders auf die
TanzRäume-Veranstaltungen.
