21.02.2007 - 5 Erhebung von Indikatoren für eine nachhaltige E...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Mi., 21.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Roswitha Kleinert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Ramrath stellt die Frage, ob die Auswahl der Indikatoren mit den Vorgaben des Landes und der Bezirksregierung hinsichtlich der Entwicklungspotentiale z.B. Gewerbe und Wohnen abgestimmt sei.
Dies wird von Frau Kleinert verneint. Es sei hier zunächst Wert darauf gelegt worden, das Bild der Nachhaltigkeit zu verdeutlichen. Als Hauptindikatoren seien Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgewählt worden. Jedoch könne das Bild mit der Auswahl neuer Indikatoren in Zukunft verfeinert werden.
Auf Nachfrage von Herrn Romberg nach der Kostenbezifferung erklärt Frau Kleinert, dass dies z. Zt. nicht beantwortet werden könne. Entweder müsse das vorhandene Personal den Mehraufwand leisten bzw. es müssten für einzelne Bausteine Aufträge vergeben werden.
Herr Dr. Ramrath nimmt zur Kenntnis, dass eine Abstimmung mit Land und Bezirksregierung nicht erfolgte. Aber in Bezug auf eine strategische Planung oder im Vorfeld einer Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sei es sicherlich hilfreich, wenn Indikatoren beständen, die die Politik in die Lage versetzten, diese für die Planung nutzbar zu machen. Für ihn sei z.B. eine wesentliche Kennzahl das Verhältnis zwischen gewerblicher Nutzfläche und Beschäftigten. Inzwischen habe sich seiner Auffassung nach auf der Grundlage des wirtschaftlichen Handelns die Nutzfläche erhöht. Daher müsse jetzt eine offensive gewerbliche Entwicklung betrieben werden.
Herr Oberste-Berghaus äußert sich zufrieden darüber, dass ein derartiger Bericht vorgelegt worden sei. Jedoch müsste für eine praktikable Anwendung der Bericht reduziert werden, obwohl noch viele Indikatoren fehlten. Insofern sei noch viel Arbeit zu leisten.
Frau Priester-Büdenbender hält es für wichtig, dass überhaupt eine Diskussionsgrundlage geschaffen worden sei. Sie bedankt sich für die geleistete Arbeit, die als Grundlage für die Zukunft geeignet sei.
Auch Herr Ludwig bedankt sich für die Vorlage dieses Berichtes. Auf dieser Basis könne nun weitergearbeitet werden.
Herr Marscheider stimmt der Auffassung von Herrn Dr. Ramrath zu. Es sei schon wichtig zu wissen, ob auf einer großen Fläche für einen Betrieb ein oder viele Beschäftigte arbeiten würden.
Herr Grzeschista schlägt eine Veranstaltung vor, in der unter Leitung fachkundiger Referenten dieses Thema vertieft werden könne.
Herr
Grothe verweist darauf, dass möglicherweise auch die Ansiedlungspolitik überdacht
werden müsse. Statt einiger großer Betreibe könnte auch versucht werden, viele
kleinere Betriebe anzusiedeln. Er stellt auch die Frage nach einem regionalen
Gewerbegebiet, für das in Hagen seiner Meinung nach leider keine Fläche
vorhanden sei.
Beschluss:
1.
Der erste
Hagener Nachhaltigkeitsbericht wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die
Verwaltung wird beauftragt die Indikatoren fortzuschreiben und der Politik alle
zwei Jahre einen Bericht vorzulegen.
3.
Für den
Bereich Lärm werden im Rahmen der Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie
Daten erhoben.
