28.02.2007 - 5.1 Bolzplatz in Hagen-Halden
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 28.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0150/2007 Bolzplatz in Hagen-Halden
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Neimeier meint, Herr Zillner habe vor ungefähr einem halben Jahr
zugesichert, dass zumindest die Schlammwüsten vor den Toren in einem absehbaren
Zeitraum beseitigt würden. Allerdings sei dort noch nichts geschehen. Da der
Bolzplatz in einem renovierungsbedürftigen Zustand sei, habe man erneut diesen
Antrag gestellt. Sollten noch Mittel aus dem Topf „Entwicklungsgebiet
Unteres Lennetal“ zur Verfügung stehen, so schlage er vor, daraus eine
Renovierung zu finanzieren. Ihm lägen Kostenvoranschläge des Grünflächenamtes
in Höhe von ca. 50.000,00 € - 60.000,00 € vor. Eventuell reiche es
jedoch schon aus, vor den Toren einen bespielbaren Untergrund zu schaffen.
Das Thema solle nicht weiter vertagt werden, er bitte daher um
Zustimmung.
Herr Reinke ergänzt, bereits vor zwei Jahren habe es einen CDU-Antrag
gegeben, den Bolzplatz wieder herzustellen. Herr Zillner habe seinerzeit
ausgeführt, dass dies mit einfachen Mitteln nicht möglich sei und der
Bezirksvertretung empfohlen, dafür Sorge zu tragen, dass der Bolzplatz in die
Prioritätenliste der Kinderspielplätze aufgenommen werden solle. Dies sei
geschehen, der Bolzplatz befinde sich auf Platz 11. Die Fertigstellung der
Plätze 9 und 10 sei für das Jahr 2009 vorgesehen, der Bolzplatz werde daher
ebenfalls frühestens im Jahre 2009 oder 2010 renoviert werden können. Daher
freue er sich über den nun vorliegenden Finanzierungsvorschlag. Sollte
tatsächlich noch Mittel vorhanden seien, spreche er sich dafür aus, den Antrag
weiterzufassen und auch den angrenzenden Schulhof mit einzubeziehen.
Herr Leisten möchte den Antrag aus der Vergangenheit zur Diskussion
stellen und den vorliegenden Antrag entsprechend erweitern und verliest
daraufhin einen Beschlussvorschlag.
Herr Eschenbach meint, vielleicht könne man noch einmal über die
Reihenfolge in der Prioritätenliste sprechen.
Herr Strüwer merkt an, die Prioritätenliste werde im Jugendhilfeausschuss
koordiniert. Wenn eine Bezirksvertretung Interesse habe, ein neues Projekt zu
beginnen oder ein weiter hinten stehendes Projekt nach vorne zu ziehen, müsse
dies immer zu Lasten eines anderen Projektes aus dem eigenen Bezirk geschehen.
In Hohenlimburg sei in den vergangenen Jahren viel verwirklicht worden, daher
werde es schwierig, Hohenlimburger Projekte besser platzieren zu können.
Herr Dr. Neimeier bezieht sich auf den ausführlichen Erweiterungsantrag
der CDU und bemerkt, auch die SPD sei des Lesens und Schreibens mächtig. Er
habe allerdings nichts dagegen, den Antrag ausführlicher zu formulieren.
Herr Hulvershorn schlägt vor, die beiden Anträge zusammenzufassen.
Herr Arnusch schlägt vor, den Spielplatz in der Nahmer in Zusammenhang
mit den Gestaltungsmaßnahmen am Koenigsee zu betrachten und nicht auf die
Prioritätenliste zu setzen. Auf diesem Wege sei eventuell eine frühere
Realisierung möglich.
Herr Reinke macht darauf aufmerksam, dass die Prioritätenliste durch den
vorliegenden Antrag nicht betroffen sei. Daher müsse man in diesem Zusammenhang
keine Prioritäten diskutieren.
Herr Hulvershorn erkundigt sich nach dem Einvernehmen, über beide Anträge
gemeinsam abstimmen zu lassen.
Es bestehen keine Bedenken.
Daraufhin ergeht folgender
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Plan für die Renovierung des
Bolzplatzes unter Berücksichtigung der noch nicht ausgegebenen Landesmittel zu
erstellen.
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob aus Mitteln des
„Entwicklungsgebietes Unteres Lennetal“ folgende Maßnahmen
finanzierbar sind:
- Die in 2005 von
der Bezirksvertretung Hohenlimburg und dem Jugendhilfeausschuss
beschlossene Renovierung des Bolzplatzes an der Berchumer Straße.
Sind
Mittel verfügbar, soll der Bolzplatz unverzüglich wiederhergestellt werden.
- Die
Umgestaltung des an den Bolzplatz angrenzenden Schulhofes der
Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule, Filiale Halden.
Der Schulhof sollte mit für 6 – 10jährige
Kinder geeigneten Spielgeräten, z.B. Laufsteg, Klettergerät, Sitzgelegenheiten
usw. ausgestattet werden. Die Kinder sollen bei der Planung in geeigneter Weise
beteiligt werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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23,5 kB
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