12.02.2007 - 9 Integrationskonzept für die Stadt Hagen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Machatschek liest vorab den Empfehlungsbeschluss des Seniorenbeirates vor.

Sie weist darauf hin, dass die aufgeführten Maßnahmen lediglich beispielhaft seien und die Liste offen für weitere Vorschläge sei. 

 

Herr Kilic lobt die Vorlage. Diese sei auch im Integrationsrat vorgestellt worden. Er äußert den Wunsch, noch Veränderungen und Anregungen in die Vorlage einzuarbeiten, bevor diese vom Rat beschlossen wird. Er fragt, wie mit den Maßnahmen weiterverfahren werde, wenn die Sparkassenspende nicht dafür zur Verfügung gestellt werde.

 

Herr Steuber ist der Meinung, dass die inhaltliche Diskussion noch nicht stattfinden müsse. Die Verwaltung habe eine Vorlage mit mehreren Beteiligten konzipiert, die einen methodischen Vorschlag beinhalte. In dem Prozess, der mit der Integrationskkonferenz beginnen solle, sollten Vorschläge erarbeitet werden. Er habe Zweifel, ob dies bis zum Ende des Jahres gelingen könne. Dies sei sehr kurzfristig. Auf der Basis vorhandener Strukturen müssten neue Wege beschritten werden.  In diesem Zusammenhang müsse dann auch geklärt werden, in welcher Form die Maßnahmen finanziert werden sollten.

 

Frau Machatschek sagt Herrn Kilic zu, dass alle Anregungen aus der Integrationskonferenz mitberücksichtigt würden. 

 

Dr. Schmidt erklärt, dass die Mittel aus der Sparkassenspende für 2007 zur Verfügung stünden.

 

Frau Buchholz greift die Schulungen der VHS zur interkulturellen Kompetenz städtischer Mitarbeiter auf und regt in diesem Zusammenhang an, diese in Kooperation mit den Integrationsdiensten durchzuführen.

 

Herr Steuber greift die Anregung auf.

 

Herr Kilic weist auf die Problematik hin, dass viel zu wenig Lehrer für den muttersprachlichen Unterricht eingesetzt würden.

 

Frau Machatschek weist auf die Zuständigkeit des Schulausschusses und Jugendhilfeausschusses hin. Sie sei dankbar, dass diese Information vom Integrationsrat in den Sozialausschuss transportiert worden sei.

 

Abschließend stellt sie den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.   

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Beschluss:

 

1.      Die Verwaltung wird beauftragt, das Integrationskonzept so wie in der Vorlage beschrieben unter Beteiligung der Migranten und gesellschaftlicher Gruppen zu entwickeln. Hierzu wird im Frühjahr 2007 eine Integrationskonferenz durchgeführt.

2.      Die folgenden bereits laufenden bzw. kurzfristigen Maßnahmen werden im Jahre 2007 fortgeführt:

-          Fortführung der “Rucksack” Sprachförderprogramme mit einem Zuschussbedarf von 25.000 €.

-          Fortführung der Komm-In Maßnahme durch Aufstockung des VHS-Budgets um 15.000 € (Teilfinanzierung).

-          Durchführung von zusätzlichen 630 Stunden Sprachförderkursen für Zielgruppen, die nicht durch die Integrationskurse erreicht werden(Kosten: 15.000 €).

-          Die VHS wird beauftragt, im Rahmen der vorhandenen Mittel Fortbildungen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz für städtische Mitarbeiter / -innen anzubieten.

Zur Finanzierung der o.g. Maßnahmen werden vorhandene Mittel der Spar-kassenspende eingesetzt.

3.      Das Integrationskonzept wird dem Rat bis Ende 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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