12.02.2007 - 9 Integrationskonzept für die Stadt Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mo., 12.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek liest
vorab den Empfehlungsbeschluss des Seniorenbeirates vor.
Sie weist darauf hin, dass die aufgeführten Maßnahmen lediglich
beispielhaft seien und die Liste offen für weitere Vorschläge sei.
Herr Kilic lobt die
Vorlage. Diese sei auch im Integrationsrat vorgestellt worden. Er äußert den
Wunsch, noch Veränderungen und Anregungen in die Vorlage einzuarbeiten, bevor
diese vom Rat beschlossen wird. Er fragt, wie mit den Maßnahmen weiterverfahren
werde, wenn die Sparkassenspende nicht dafür zur Verfügung gestellt werde.
Herr Steuber ist der
Meinung, dass die inhaltliche Diskussion noch nicht stattfinden müsse. Die
Verwaltung habe eine Vorlage mit mehreren Beteiligten konzipiert, die einen
methodischen Vorschlag beinhalte. In dem Prozess, der mit der
Integrationskkonferenz beginnen solle, sollten Vorschläge erarbeitet werden. Er
habe Zweifel, ob dies bis zum Ende des Jahres gelingen könne. Dies sei sehr
kurzfristig. Auf der Basis vorhandener Strukturen müssten neue Wege beschritten
werden. In diesem Zusammenhang müsse
dann auch geklärt werden, in welcher Form die Maßnahmen finanziert werden
sollten.
Frau Machatschek sagt
Herrn Kilic zu, dass alle Anregungen aus der Integrationskonferenz
mitberücksichtigt würden.
Dr. Schmidt erklärt, dass
die Mittel aus der Sparkassenspende für 2007 zur Verfügung stünden.
Frau Buchholz greift die
Schulungen der VHS zur interkulturellen Kompetenz städtischer Mitarbeiter auf
und regt in diesem Zusammenhang an, diese in Kooperation mit den Integrationsdiensten
durchzuführen.
Herr Steuber greift die
Anregung auf.
Herr Kilic weist auf die
Problematik hin, dass viel zu wenig Lehrer für den muttersprachlichen
Unterricht eingesetzt würden.
Frau Machatschek weist auf
die Zuständigkeit des Schulausschusses und Jugendhilfeausschusses hin. Sie sei
dankbar, dass diese Information vom Integrationsrat in den Sozialausschuss
transportiert worden sei.
Abschließend stellt sie den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Beschluss:
1.
Die
Verwaltung wird beauftragt, das Integrationskonzept so wie in der Vorlage
beschrieben unter Beteiligung der Migranten und gesellschaftlicher Gruppen zu
entwickeln. Hierzu wird im Frühjahr 2007 eine Integrationskonferenz
durchgeführt.
2.
Die
folgenden bereits laufenden bzw. kurzfristigen Maßnahmen werden im Jahre 2007
fortgeführt:
-
Fortführung
der “Rucksack” Sprachförderprogramme mit einem Zuschussbedarf von
25.000 €.
-
Fortführung
der Komm-In Maßnahme durch Aufstockung des VHS-Budgets um 15.000 € (Teilfinanzierung).
-
Durchführung
von zusätzlichen 630 Stunden Sprachförderkursen für Zielgruppen, die nicht
durch die Integrationskurse erreicht werden(Kosten: 15.000 €).
-
Die VHS wird
beauftragt, im Rahmen der vorhandenen Mittel Fortbildungen zur Stärkung der
interkulturellen Kompetenz für städtische Mitarbeiter / -innen anzubieten.
Zur Finanzierung der o.g. Maßnahmen
werden vorhandene Mittel der Spar-kassenspende eingesetzt.
3.
Das
Integrationskonzept wird dem Rat bis Ende 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt.
