12.02.2007 - 8 Erhebung von Indikatoren für eine nachhaltige E...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mo., 12.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Roswitha Kleinert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kleinert erläutert
die Vorlage.
Frau Machatschek äußert
ihr Erschrecken über die im Bericht angeführte Armut von Kindern. Es sei
notwendig, diese Entwicklung näher zu untersuchen. Sie fragt sich, ob man diesen
Bericht nur zur Kenntnis nehmen solle oder wie der Ausschuss weiter vorgehen
könne.
Auch Frau Kuschel-Eisermann fragt sich, welche Schlussfolgerungen
der Ausschuss aus den Ergebnissen des Berichtes ziehen kann. Wo könne die Hilfe
ansetzen?
Herr Mervelskemper möchte
wissen, ob eine Möglichkeit bestehe, dass der Armutsbericht des DGB, der eng
mit dieser Thematik zusammenhänge,
weitergeführt werde.
Herr Steuber teilt mit,
dass aus der Analyse verschiedener Projekte erste Vorschläge vorlägen, wie man
die Armut von Kindern verhindern könne. Der DGB plane keine weitere
Berichterstattung zu dieser Thematik. Er halte die Fortschreibung des Berichts
für wichtig.
Frau Kleinert ist der
Meinung, dass es in der Natur der Sache liege, dass die Politik Anregungen aus
den vorliegenden Daten ziehe und Maßnahmenvorschläge von der Verwaltung
einfordere. Die Vorlage durchliefe neben den aufgeführten Gremien auch noch
alle Bezirksvertretungen.
Dr. Schmidt greift die
Anregung von Herrn Mervelskemper auf, den Bericht weiterzuführen.
Frau Machaschek fordert
die Fraktionen auf, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen.
Frau Kuschel-Eisermann
schlägt vor, diesen Bericht an das Bündnis für Familien weiterzuleiten.
Herr Link lobt den Bericht
und wünscht sich eine jährliche Fortschreibung und Änderungen kenntlich zu
machen. Es sei sinnvoll, diesen Bericht breit zu streuen.
Herr Halbeisen erinnert an
einen Workshop vor einigen Wochen zum Thema “Demographiewandel”.
Dort habe man sich unter anderem zum Thema Jugendarbeitslosigkeit und möglichen
Maßnahmen Gedanken gemacht. Der vorliegende Bericht könne als weitere Grundlage
in diesem Zusammenhang dienen. In kleinen Schritten müsse versucht werden,
Erfolge zu erzielen.
Frau Machatschek weist auf
die erfreuliche Tatsache hin, dass das Vorhandensein von Obdachlosen in Hagen
mit einem grünen Pfeil versehen sei und dies als positives Signal für die
hiesige Politik verstanden werden könne.
Frau Kleinert spricht sich
dafür aus, den Bericht im Zweijahresrhythmus beizubehalten.
Beschluss:
1.
Der erste
Hagener Nachhaltigkeitsbericht wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die
Verwaltung wird beauftragt die Indikatoren fortzuschreiben und der Politik alle
zwei Jahre einen Bericht vorzulegen.
3.
Für den
Bereich Lärm werden im Rahmen der Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie
Daten erhoben.
