31.01.2007 - 7.1 Neugestaltung des Lenneparks
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 31.01.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Heckrodt verweist auf die ausführliche Verwaltungsvorlage und steht
gern für Rückfragen zur Verfügung.
Herr Leisten geht auf die möglichen Varianten für Bühnenüberdachungen
ein. Bei der Version 1 stelle sich ihm die Frage, ob bei Regen nicht doch Teile
der Bühne ungeschützt blieben. Variante 2 könne dann eventuell einen besseren
Wetterschutz bieten. Die Version böte auch die Möglichkeit, bei sehr schlechtem
Wetter durch Planenkonstruktionen die Bühne seitlich zusätzlich zu schützen.
Herr Eschenbach gibt Herrn Leisten Recht und führt dies näher aus.
Herr Strüwer meint, bis gestern sei er ebenfalls für die Variante 2
gewesen. Er habe sich nun die aushängenden Bilder angesehen. Für einen
Veranstalter sei es wichtig, im Bühnenbereich unabhängig zu sein, sowohl was
das Wetter, als auch was die Bühnengestaltung betreffe. Aus seiner Sicht
empfehle er die Acrylglas-Variante.
Herr Heckrodt erläutert ausführlich die Vor- und Nachteile der drei
Varianten, er selbst bevorzuge die Variante 2.
Herr Palsherm betont, dass in erster Linie die Funktionalität, nicht das
Aussehen, wichtig sei. Nach einer kurzen Rückfrage an Herrn Heckrodt ziehe er
die Variante 2 vor.
Herrn Leisten gefällt Variante 1 unter optischen Gesichtspunkten am
besten, allerdings sei dies die unpraktischste Lösung. Vom praktischen Nutzen
her bevorzuge er die Variante 3. Variante 2 sei eventuell zu hoch, um guten
Regenschutz zu bieten.
Herr Heckrodt erklärt, die Varianten 2 und 3 seien gleich hoch.
Herr Strüwer spricht sich aus praktischen Erwägungen für die Variante 3
aus und erläutert dies.
Herr Arnusch fragt, ob bei der Variante 2 das Dach ständig oder nur bei
Veranstaltungen installiert sei.
Herr Heckrodt erwidert, das Dach sei immer da.
Herr Eschenbach hat sich überzeugen lassen und spricht sich für die
Variante 3 aus. Man solle sich noch heute auf eine Variante einigen und die
Angelegenheit nicht zerreden.
Herr Eisermann gefällt die Variante 3 nicht, da es bei Hagel schnell
Probleme gebe, zudem verschmutze Acrylglas sehr schnell. Die Acrylbögen seien
schlecht zu reinigen.
Herr Heckrodt erwidert, eine Gefährdung bei Hagel sei im Falle des
Acrylglases – wie stark auch immer – gegeben. Gereinigt werden
müssten jedoch alle Dachkonstruktionen. Es seien jedoch alle Dächer für eine
Reinigung betretbar. Wenn es sich nicht um ein klares Material handele, könne
man allerdings einen Farbton wählen, der nicht so häufig gereinigt werden
müsse.
Herr Leisten schlägt vor, zunächst über die drei Dachvarianten und
anschließend über die Gesamtvorlage abzustimmen.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Der Neugestaltung des Lenneparks entsprechend der vorgestellten
Ausbauplanung wird zugestimmt.
Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Maßnahmen im Zeitraum
2007/2008 im Rahmen der auf der zuständigen Haushaltsstelle zur Verfügung
stehenden Mittel zu realisieren.
Die zusätzlichen Folgekosten sind nach Fertigstellung der Maßnahmen in
den Haushalt einzustellen.
Die Sanierung der Teichdichtung und Erstellung einer Fontänenanlage sowie
die Errichtung des Bühnendaches werden bis Ende 2007 durchgeführt. Die übrige
Innenhofgestaltung und der Rückbau der Treppe an der Iserlohnerstraße sind bis Ende
2008 vorgesehen.
Konkretisierung:
Unter Punkt „3. Herstellung einer
Bühnenüberdachung“ beschließt die Bezirksvertretung Hohenlimburg die
Umsetzung der Variante III (Tonnengewölbe aus Acrylglas) mit einer
Stimmenmehrheit von 7 zu 6 Stimmen.
(Frau Sauerwein und Herr Thau haben
nicht mit abgestimmt.)
