30.01.2007 - 4.1 der SPD-Fraktion: Gastronomie im Freilichtmuseu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Di., 30.01.2007
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Frank Bleicker
Wortprotokoll
Herr Dr. Beckmann, Leiter des Freilichtmuseums, bedankt sich zunächst für
die Vertagung des Tagesordnungspunktes im November und berichtet im folgendem
über die geplanten Absichten zur Gastronomie im Museum.
Um den Besuchern des Freilichtmuseums einen so angenehmen Aufenthalt wie
möglich zu gestalten gehöre eben auch dazu, dass zur Bildung ebenfalls die
Möglichkeit der Verzehrung einer vernünftigen Mahlzeit gegeben sein sollte.
Derzeit befinden sich die gastronomischen Angebote jedoch im oberen Bereich.
Aufgrund einer Besucherbefragung vor etwa 3 Jahren, habe sich dies als
großen Kritikpunkt herausgestellt.
Ein daraufhin in Auftrag gegebenes Gastronomiekonzept umfasse folgende
Grundstruktur:
Besucher sollen nach ihrer Ankunft im unteren Bereich die Möglichkeit erhalten,
eine Erfrischung zu sich zu nehmen, sodass der derzeitige Kioskbetrieb etwas
umgewandelt werden soll.
Aus der Analyse der Besucherströme sei bekannt, dass sich die Mehrheit
der Besucher zur Mittagszeit im mittleren Bereich aufhalten. So soll insbesondere
die Hauptgastronomie vom oberen in den mittleren Museumsbereich – in der
Nähe des Schmiedemuseums – untergebracht werden.
Weiterhin bestehe die Absicht, den Biergarten im oberen Bereich, der
bisher mit einem Angebot an biertypischen Speisen lebt, beizubehalten und
darüber hinaus dort ein Café zu errichten.
Dieses Konzept werde auch grundsätzlich von dem Träger des Museums, dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe, mitgetragen. An der im letzten Jahr
stattfindenden
Kulturausschusssitzung wurde dieses Thema entsprechend vorgestellt.
Aufgrund der damit verbundenen nicht unerheblichen Kosten und bezüglich
einiger logistischer Fragestellungen, wurde eine anonyme Mehrfachbeauftragung
an Architekturbüros, darunter auch ein Architekturbüro aus Hagen, beauftragt,
um in diesem Bereich eine optimale bauliche Lösung zu erhalten. Was den
Zeitrahmen betreffe, so hoffe man innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren auf
eine Fertigstellung dieser neuen Museumsgastronomie.
Dies werde auch positive Auswirkungen für die Pächter der bisherigen
Gastronomie haben. So bestehe dann die Möglichkeit eines gastronomischen
Angebotes auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums. Dieses Angebot werde
sich voraussichtlich aber nur auf vorherige Anmeldungen für zum Beispiel
Gruppen beschränken, da Herr Dr. Beckmann der Auffassung ist, ohne für die
derzeitigen Pächter sprechen zu können, dass dieser Betrieb außerhalb der
Museumsöffnungszeiten eher unrentabel sei.
Nachfragen von Herrn Wölm und Frau Ellner bezüglich der inhaltlichen
Veränderung zum Haus Letmathe erklärt Herr Dr. Beckmann, dass er sich
vorstellen könne, ohne mit dem Träger bisher darüber gesprochen zu haben, dort
ein Zentrum für Museumspädagogik entstehen zu lassen.
Herr Neuhaus hält die beabsichtigte Belebung der Gastronomie für sehr
positiv. Daneben bittet Herr Neuhaus im Zuge der Umstrukturierung, um eine
Beschilderung Richtung Kalthausen für Wanderer anzubringen, damit ihnen der Weg
bis vor dem geschlossenen Tor, außerhalb der Öffnungszeiten, erspart bleibe.
Herr Dr. Beckmann bedankt sich für diese Anregung und informiert alle
Anwesenden, dass das Museum eventuell in „LWL-Freilichtmuseum Hagen“
umbenannt werden soll.
Zwar stehe die politische Entscheidung dazu noch aus – sollte dies
jedoch so beschlossen werden, so werde im Zusammenhang mit der
Schilderüberarbeitung der gewünschte Hinweis berücksichtigt.
Herr Wölm bedankt sich bei Herrn Dr. Beckmann für den ausführlichen
Vortrag.
