05.12.2006 - 8 Zuschüsse für Kindertageseinrichtungen in kirch...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Schmidt erläutert die Hintergründe der Vorlage aus Sicht der Verwaltung.

Man stünde unter einem politischen Beschluss, in der Kindergartenbedarfsplanung und deren Kosten einen Betrag in Höhe von 1,2 Millionen einzusparen. Weiterhin gebe es einen Ratsbeschluss, die Kindergartenbedarfsplanung auf einem Level von einer

90 %igen Bedarfsdeckung. Es lägen nunmehr Anmeldungen vor, die weit über die 90% hinausgingen. Im Bereich der U 3 – Betreuung sollten in den nächsten Jahren 1,5 Millionen Euro ausgegeben werden. Das Land habe vorgegeben, bei allen 4-jährigen Kindern eine Sprachstandserhebung durchzuführen. Er erwarte, dass dies dazu führe, dass mehr Eltern ihre Kinder im Kindergarten anmeldeten.

 

Er kündigt an, dass folgende Punkte vorgeschlagen werden sollen:

 

-         die Heidestraße mit zwei Gruppen als Ganztageseinrichtung bei deutlicher Mietreduktion weiterzuführen,

 

-         in der Lützowstraße bei der evangelischen Kirche eine dritte Gruppe ein Jahr weiterzufördern,

 

-    in Altenhagen den Beschluss, die Einrichtung  zu schließen, mit dem Träger erneut

     zu diskutieren und fortzuführen,

 

-         den Kindergarten Franzstraße mit mindestens zwei Gruppen fortzuführen,

 

-         die Einrichtung am Jungfernbruch weiterzuführen, weil die Möglichkeit der Sanierung

      bestehe. 

 

Herr Strüwer erläutert die Hintergründe, die zu diesen Vorschlägen geführt haben.

Neue Erhebungen hätten zu einer anderen Diskussionsbasis im politischen Raum geführt. Die gemachten Vorschläge müssten jetzt in der nächsten Woche im Ausschuss beraten und endgültig entschieden werden.

 

Herr Reinke beauftragt die Verwaltung, auch für den Kindergarten in Holthausen eine Lösung zu suchen.

 

Herr Fischer bittet um die Zahlen, wieviel Plätze wieviel angemeldeten Kindern gegenüberstünden. Bei der Anzahl der angemeldeten Kinder sollte deutlich werden, ob es Doppelanmeldungen gebe. Auf die Nachfrage von Frau Haack, ob sich die Anmeldezahlen auf das laufende oder das nächste Kindergartenjahr beziehen solle, teilt Herr Fischer mit, dass das nächste Kindergartenjahr relevant sei.

 

Frau Haack informiert darüber, dass aufgrund der laufenden Beratungen das Anmeldeverfahren für das kommende Jahr gestoppt worden sei. Es stünden im Moment nur Wartelisten zur Verfügung.

 

Dr. Schmidt weist darauf hin, dass die Problematik vielschichtig sei. Noch nicht alle Anmeldungen lägen vor. In Einzelfällen gebe es 4-5fache Anmeldungen. Das Konzept basiere auf einer gewissen Puffersituation.

 

Herr Gebauer bittet die Verwaltung, die Eventualität des Abbaus einer großen altersgemischten Gruppe in die neue Vorlage einzubauen.

 

Herr Dr. Schmidt macht deutlich, dass es einen ständigen Austausch mit der Schulverwaltung über den Stand Offene Ganztagsschule geben. Er könne nicht garantieren, dass die Maßnahmen pünktlich fertiggestellt würden. Auf die Frage von Herrn Gebauer nach der Planungssicherheit kann Herr Dr. Schmidt nur antworten, dass es eine solche im Moment nicht gebe.

 

Frau Burghardt möchte auf folgende Problematik aufmerksam machen, dass Eltern es nicht wünschten, dass ihre Kinder schon im Kindergartenjahr 2007/2008 schon in eine offene Ganztagsschule überführt werden.  

 

Herr Dr. Schmidt macht deutlich, dass hier wiederum eine verfehlte Landespolitik zugrundeliege.

 

Herr Fischer berichtet über positive Erfahrungen mit dem offenen Ganztag. Man sei auch bereit über 16.00 Uhr hinaus Betreuung durchzuführen, wenn entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden könnten.

 

Herr Strüwer nimmt nochmal Bezug auf den Antrag von Herrn Reinke. Er habe diesen so verstanden, dass die Situation in Holthausen durchleuchtet werden solle. Seitens der Verwaltung sollten folgende Daten erhoben werden: “Wieviele Kinder im Alter von 3-6 Jahren leben in Holthausen? Wieviel Kinder sind derzeit im Kindergarten? Wieviel Kinder gibt es im Alter von 0-1, 1-2 und 2-3 Jahren?”

Auf Basis dieser erhärteten Zahlen solle dann ein Alternativvorschlag  erarbeitet werden, um den Erhalt des Holthausener Kindergartens sicherzustellen. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Dücker erklärt Herr Strüwer, dass wenn gewünscht, neben dem Kirchenkreis auch mit der Elterninitiative gesprochen werde.

 

Auf Nachfrage von Herrn Fischer informiert Herr Strüwer darüber, dass am Mittwoch, dem 13.12.06 um 14.30 Uhr der Unterausschuss Jugendhilfeplanung in nichtöffentlicher Sitzung und um 16.00 Uhr der Jugendhilfeausschuss in öffentlicher Sitzung über dieses Thema erneut beraten werden.  

 

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltungsvorlage wird als erste Lesung zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

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