28.11.2006 - 4 Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft Hagen für...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 28.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Kliewe erläutert,
dass bisher im Regelfall für die Einzelmaßnahmen der Gebäudeunterhaltung
(Seiten 10 bis 13 des Wirtschaftsplanes) rd. 5 Mio. € im Wirtschaftsplan
veranschlagt worden seien. Der Rat habe beschlossen, zusätzlich 10 Mio. €
aus der allgemeinen Rücklage zur Verfügung zu stellen, um den Sanierungsstau der
städtischen Gebäude aufzulösen. Die Investitionsmaßnahmen der jeweiligen
Hausherrenämter mit den jeweiligen Einzelmaßnahmen sowie die Ansätze seien auf
Seite 9 des Wirtschaftsplanes dargestellt.
Auf Nachfrage von Herrn Weber erklärt Herr Kliewe, dass bei
den Einzelmaßnahmen die Ansätze 2007 Priorität 1 der Vorlage durch politische
Gremien beschlossen worden seien und dem Betriebsausschuss zur Genehmigung
vorgestellt würden. Die Ansätze zu Vorschlag 2007 zu Ziff. 2 der Vorlage hätten
keine politische Beratung erfahren. Frau Priester-Büdenbender
gibt an, dass diese Zahlen in den politischen Gremien erst vorgestellt werden
müssten, damit Prioritäten gebildet werden könnten; sie empfehle deshalb einen
Vorbehaltsbeschluss. Außerdem sei das Feuerwehrgerätehaus in Dahl ohne Ansätze.
Frau Neuhaus stellt fest, dass es in der Hauptschule Dahl
Schimmelpilzbefall gäbe und das Dach repariert werden müsse; hier fehlten
ebenfalls die Ansätze.
Herr Kliewe wirft ein,
dass ein Vorbehaltsbeschluss die Arbeit der GWH blockieren könnte. Herr
Weber erläutert, dass Maßnahmen der Sonderplanung zunächst in den
politischen Gremien beschlossen werden müssten und dass Maßnahmen für Kinder-
und Jugendarbeit, Schule und Bildung Vorrang haben sollten. Die Ansätze zu
Vorschlag 2007 zu Ziff. 2 der Vorlage seien deshalb nachrangig und unter
Vorbehalt zu stellen.
Frau Suda stellt die
Frage, warum der behindertengerechte Zugang im Übergangsheim Seilerstraße
(Seite 13) so teuer sei. Herr Rosga antwortet, dass diese Maßnahme in
2006 erledigt worden sei, sie sei nicht billiger machbar gewesen. Herr Rosga
berichtet weiter, dass in 2006 bereits drei Räume im Keller der Realschule Emst
gegen Radon abgedichtet worden seien, die Kosten hierfür könnten aber erst in
2007 veranschlagt werden.
Frau Priester-Büdenbender
fragt nach dem Stand des Energiedaches in der Hauptschule Dahl. Herr Rosga
berichtet, dass das Flachdach in ein geneigtes Dach oder Pooldach geändert
werden solle. Herr Weber stellt fest, dass das Übergangsheim Voerder
Str. 33 seit zwei Jahren leer stünde, jetzt einen behindertengerechten Eingang
bekommen hätte, auf Jahre angemietet worden sei und zurzeit nicht genutzt
würde. Frau Grebe erklärt, dass die Investition erfolgt sei, um die
durch den Fachbereich Jugend und Soziales vorgesehene Nutzung realisieren zu
können.
Herr Panzer stellt die
Frage, woher die Reduzierung der Reinigungsfläche bei der Unterhaltsreinigung
von 18,50 € je Quadratmeter im vergangenen Jahr auf 16,50 € in diesem
Jahr stamme, die auf Seite 3 Ausführungen zu den “Umsetzungen aus eigener
Wertschöpfung” ersichtlich sei. Herr Volkmer erklärt, dass zum
einen für die Gebäudereinigung die Dienstanweisung umgesetzt worden sei, dass
zum anderen bei den Reinigungskräften viele aus der Altersteilzeit herausgingen
und dass auch Veränderungen bei der Kostenverteilung vorgenommen worden seien.
Herr Grzeschista fragt
nach einer Gegenüberstellung der Veränderungen im Stellenplan 2007 zu 2006. Herr
Volkmer antwortet, dass beispielsweise jetzt das Hochbauamt aufgelöst
worden sei und die restlichen sieben Stellen auf die GWH übertragen worden
seien. Herr Kliewe sichert zu, dem Protokoll eine Übersicht über die
Veränderungen beizufügen.
Beschluss:
Der Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft nimmt den Wirtschaftsplan
2007 zur Kenntnis.
Dem Rat der Stadt Hagen wird empfohlen, dem
Wirtschaftsplan 2007 zuzustimmen unter dem Vorbehalt, dass die bei den
Einzelmaßnahmen auf den Seiten 10 bis 13 in der Spalte “Vorschlag 2007 zu
Ziff. 2 der Vorlage” enthaltenen Ansätze mit einem Sperrvermerk versehen
werden, der erst nach entsprechender Beschlussfassung der zuständigen
politischen Gremien durch den Betriebsausschuss der GWH aufgehoben wird.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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447,5 kB
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