06.12.2006 - 7.4 Standortentscheidung "Großsporthalle"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 06.12.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Niederköppern kann nicht verstehen, dass eine Stadt, der es
finanziell so schlecht gehe, ein solches Großprojekt im Hinblick auf einen
möglichen Aufstieg von Phoenix Hagen plane.
Herr Dr. Schmidt meint, es werde eine Standortentscheidung getroffen,
wenngleich der Vorstand eine finanzielle Obergrenze mit in die Vorlage
eingebracht habe. Gehe man von einem notwendigen Sanierungsaufwand in Höhe von
ca. 2 bis 2,4 Millionen aus, könne man sich die Differenz an Eigenmitteln
vorstellen. Die Begrenzung liege bei zusätzlich 2,5 bis 2,7 Millionen Euro.
Interessant sei der Zeitraum, man könne diese 2,7 Millionen € nicht in
diesem, nächsten oder übernächsten Jahr ausgeben, sondern dann, wenn wieder
freie Investmittel vorhanden seien. Dies bedeute, dass man diese Mittel, bei
entsprechender Ratsentscheidung, 2009 zur Verfügung stellen könne. Wolle man
dies früher in Anspruch nehmen, müssten andere Investitionen verschoben werden.
Die Restsumme müsse über Sponsoren und Vereine finanziert werden. Es
werde ein klares Signal gesetzt, dass die Stadt Hagen sich engagiere und bereit
sei, Risiken einzugehen.
Herr Sondermeyer kritisiert, die Standortdiskussion sei von vornherein
sehr auf das Ischeland fixiert gewesen. Man hätte die Standorte in
Hohenlimburg, Kirchenberg oder Verbandstraße, ernsthafter prüfen können.
Herr Leisten stimmt Herrn Sondermeyer zu. Er schlage vor, die
Verwaltungsvorlage zur Kenntnis zu nehmen und im übrigen über einen
alternativen Beschlussvorschlag zu beschließen. Er trägt einen
Beschlussvorschlag vor.
Frau Grebe erkundigt sich, ob das neue Angebot von ten Brinke, welches
über das Angebot in der Vorlage hinausgehe, bekannt sei. Ten Brinke habe sein
Angebot noch etwas verbessert. Sie erläutert dieses inhaltlich und macht auch
auf die negativen Aspekte aufmerksam. Es sei durchaus möglich, für 3 Millionen
€ etwa 1.800 Besucherplätze zu schaffen, so dass es möglich sei, im
Rahmen der Sanierung eine Tauglichkeit für die zweite Bundesliga zu erreichen.
Eventuell könnte der Sanierungsaufwand auch noch etwas gesenkt werden. Eine
Tauglichkeit für die erste Bundesliga sei jedoch nur durch eine Erweiterung zu
erreichen.
Herr Dr. Schmidt sieht eine Formulierung im von Herrn Leisten
vorgetragenen Beschlussvorschlag als problematisch an: „Falls die Errichtung einer
Großsporthalle am Ischeland nicht realisiert werden kann…“ Er
wüsste gern nun gern, wie lange denn eine Prüfung, ob dies realisierbar sei,
dauern solle. Fraglich sei, ob das Angebot von ten Brinke nach z.B. einem oder
anderthalb Jahren noch bestehe. Er verstehe durchaus, was gemeint sei und fasse
den Beschlussvorschlag als „Lösung B“ auf.
Frau Sauerwein bittet um getrennte Abstimmungen.
Herr Eschenbach meint, der Antrag von Herrn Leisten sei der weitergehende
Antrag.
Es ergeht folgender
Anlagen zur Vorlage
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