07.11.2006 - 2 BahnhofshinterfahrungBericht über den Sachstand...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 07.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Einleitend weist Herr Asbeck darauf hin, dass es heute um die Einbringung der Vorlage gehe, die auch wunschgemäß abschließend im Dezember im Rat behandelt werden solle. Wegen der in Kürze zu stellenden Zuschussanträge sei aber eine gewisse Dringlichkeit gegeben.
Herr Schädel erläutert insbesondere die
Unterschiede der 2- und 3-Knotenlösungen, wobei letztendlich Kostengründe und
bessere Förderaussichten den Ausschlag für die 2-Knotenlösung gegeben hätten.
Diese erlaube es auch sowohl die Varta-Insel als auch den Kuhlerkamp zu
erschließen, wobei ein Kreuzungspunkt entstehen, der in etwa die Dimensionen
des Emilienplatzes habe. Es könne jedoch auch ein Brückenbauwerk eingespart
werden. Die Rückseite der Bebauung entlang der Wehringhauser Straße müsse mit
einem Lärmschutz von ca. 4 m Höhe versehen werden. Dieser Lärmschutz könnte
möglicherweise auch eine gewerbliche Bebauung
entlang der Hinterfahrung darstellen. Diese müsse jedoch erst noch
gefunden werden.
Für Herrn Meier stellt die 2-Knotenlösung
sicherlich die praktikabelste Alternative dar. Er rege an, auch einen Zugang
zur Ennepe zu schaffen.
Herr Grothe stellt klar, dass auf der Varta-Insel
nur eine gewerbliche Nutzung möglich sei, jedoch auch wegen der sicherlich
vorhandenen Altlasten kein Wohnen. Interesse an einer gewerblichen Nutzung in
Richtung Einzelhandel beständen. Jedoch sei zu klären, ob eine Einzelhandelsansiedlung
mit Wehringhausen und der Gesamtstadt verträglich sei.
Herr Dr. Ramrath hält einen Standort für eine
gewerbliche Nutzung direkt an der Hinterfahrung für sehr attraktiv. Für eine
seriöse Abwägung zwischen den unterschiedlichen Lösungen wären für ihn auch die
Vorteile der 3-Knotenlösung wichtig. Auch stelle sich die Frage, ob die
Weiterführung der Straße in Richtung Eckesey bei allen Varianten in gleicher
Weise und in welchem Kostenrahmen realisierbar sei.
Lt, Herrn Schädel spreche für die 3-Knotenlösung
eine bessere Zugänglichkeit der Varta-Insel und auch eine bessere
Verkehrsabwicklung. Beide Lösungen hielten alle Optionen für die Weiterführung
offen.
Herr Grothe fügt hinzu, dass die jetzige Hinterfahrung im Gegensatz
zu früheren Planung auch Erschließungsfunktionen wahrnehmen solle.
Auf die Frage von Herrn Ludwig nach den Kosten
für die Anbindung Kuhlerkamp antwortet Herr Schädel, dass diese im Hinblick auf
die Gesamtmaßnahme untergeordnet seien.
Für Herrn Grzeschista ist langfristig die
Dimensionierung des Mittelabschnittes der Bahnhofhinterfahrung zu klären.
Hieran anschließend hält Herr Romberg die
vorgesehene Zweispurigkeit der Straße im Bereich des 2. Abschnitts für wenig
produktiv und bittet darum, dieses vordringlich zu überprüfen. Außerdem
verweist er auf die Problematik der
Spedition Schmitz.
Herr Asbeck weist darauf hin, dass der jetzt
vorgesehene Knoten alle Optionen der Weiterführung offen halte und somit auch
die 4-Spurigkeit. Wenn der 2. Bauabschnitt in Angriff genommen werde, müsse
auch die Spurigkeit geprüft werden. Es
müsse natürlich auch die entsprechende Fläche vorhanden sein. Derzeit ginge es
um die Entscheidung der 2- oder 3-Knotenlösung. Diese sollte im Dezember im Rat
getroffen werden.
Abschließend kündigt Herr Grothe die
Bürgeranhörung für den 1. Abschnitt der Bahnhofshinterfahrung für den
28.11.2006 in der Villa Post an. Die Frage von Herrn Gläser, ob die
Wiederherstellung der Wehringhauser Straße auch von dem Förderantrag abgedeckt
würde, wird von ihm verneint.
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt der weiteren Planung der Bahnhofshinterfahrung im 1. Bauabschnitt (Ortsumgehung Wehringhausen) die im 1. Entwurf beschriebene 2-Knoten-Lösung zugrunde zu legen. Für die Varta-Insel wird dabei die Verkehrsmenge aus der Dimensionierung des Knotens K2 mit max. 1300 Kfz. je Tag / Richtung akzeptiert.
