07.11.2006 - 2 BahnhofshinterfahrungBericht über den Sachstand...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Einleitend weist Herr Asbeck darauf hin, dass es heute um die Einbringung der Vorlage gehe, die auch wunschgemäß abschließend im Dezember im Rat behandelt werden solle. Wegen der in Kürze zu stellenden Zuschussanträge sei aber eine gewisse Dringlichkeit gegeben. 

 

Herr Schädel erläutert insbesondere die Unterschiede der 2- und 3-Knotenlösungen, wobei letztendlich Kostengründe und bessere Förderaussichten den Ausschlag für die 2-Knotenlösung gegeben hätten. Diese erlaube es auch sowohl die Varta-Insel als auch den Kuhlerkamp zu erschließen, wobei ein Kreuzungspunkt entstehen, der in etwa die Dimensionen des Emilienplatzes habe. Es könne jedoch auch ein Brückenbauwerk eingespart werden. Die Rückseite der Bebauung entlang der Wehringhauser Straße müsse mit einem Lärmschutz von ca. 4 m Höhe versehen werden. Dieser Lärmschutz könnte möglicherweise auch eine gewerbliche Bebauung  entlang der Hinterfahrung darstellen. Diese müsse jedoch erst noch gefunden werden.

 

Für Herrn Meier stellt die 2-Knotenlösung sicherlich die praktikabelste Alternative dar. Er rege an, auch einen Zugang zur Ennepe zu schaffen.

 

Herr Grothe stellt klar, dass auf der Varta-Insel nur eine gewerbliche Nutzung möglich sei, jedoch auch wegen der sicherlich vorhandenen Altlasten kein Wohnen. Interesse an einer gewerblichen Nutzung in Richtung Einzelhandel beständen. Jedoch sei zu klären, ob eine Einzelhandelsansiedlung mit Wehringhausen und der Gesamtstadt verträglich sei.

 

Herr Dr. Ramrath hält einen Standort für eine gewerbliche Nutzung direkt an der Hinterfahrung für sehr attraktiv. Für eine seriöse Abwägung zwischen den unterschiedlichen Lösungen wären für ihn auch die Vorteile der 3-Knotenlösung wichtig. Auch stelle sich die Frage, ob die Weiterführung der Straße in Richtung Eckesey bei allen Varianten in gleicher Weise und in welchem Kostenrahmen realisierbar sei.

 

Lt, Herrn Schädel spreche für die 3-Knotenlösung eine bessere Zugänglichkeit der Varta-Insel und auch eine bessere Verkehrsabwicklung. Beide Lösungen hielten alle Optionen für die Weiterführung offen.

 

Herr Grothe fügt hinzu,  dass die jetzige Hinterfahrung im Gegensatz zu früheren Planung auch Erschließungsfunktionen wahrnehmen solle.

 

Auf die Frage von Herrn Ludwig nach den Kosten für die Anbindung Kuhlerkamp antwortet Herr Schädel, dass diese im Hinblick auf die Gesamtmaßnahme untergeordnet seien.

 

Für Herrn Grzeschista ist langfristig die Dimensionierung des Mittelabschnittes der Bahnhofhinterfahrung zu klären.

 

Hieran anschließend hält Herr Romberg die vorgesehene Zweispurigkeit der Straße im Bereich des 2. Abschnitts für wenig produktiv und bittet darum, dieses vordringlich zu überprüfen. Außerdem verweist er auf die Problematik  der Spedition Schmitz.

 

Herr Asbeck weist darauf hin, dass der jetzt vorgesehene Knoten alle Optionen der Weiterführung offen halte und somit auch die 4-Spurigkeit. Wenn der 2. Bauabschnitt in Angriff genommen werde, müsse auch die Spurigkeit  geprüft werden. Es müsse natürlich auch die entsprechende Fläche vorhanden sein. Derzeit ginge es um die Entscheidung der 2- oder 3-Knotenlösung. Diese sollte im Dezember im Rat getroffen werden.

 

Abschließend kündigt Herr Grothe die Bürgeranhörung für den 1. Abschnitt der Bahnhofshinterfahrung für den 28.11.2006 in der Villa Post an. Die Frage von Herrn Gläser, ob die Wiederherstellung der Wehringhauser Straße auch von dem Förderantrag abgedeckt würde, wird von ihm verneint. 

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Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt der weiteren Planung der Bahnhofshinterfahrung im 1. Bauabschnitt (Ortsumgehung Wehringhausen) die im 1. Entwurf beschriebene 2-Knoten-Lösung zugrunde zu legen. Für die Varta-Insel wird dabei die Verkehrsmenge aus der Dimensionierung des Knotens K2 mit max. 1300 Kfz. je Tag / Richtung akzeptiert.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Ohne Beschlussfassung

 

 Einbringung der Vorlage