16.11.2006 - 3 Wirtschaftsplan des HABIT 2007- 1. Lesung -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Do., 16.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
- Bearbeitung:
- Michael Diehl
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Die Herren Klinger und Diehl stellen unterstützt durch den beigefügten
Folienvortrag die Eckdaten und Grundzüge des Wirtschaftsplans 2007 dar. Insbesondere
gehen die Herren hierbei auf das leicht rückläufige Gesamtvolumen des
Erfolgsplans, die Umsatzerlöse und die Personalkosten ein. In diesem
Zusammenhang verweist Herr Klinger auf die erneute Konsolidierungswelle
der Stadt Hagen, die sich vorrangig auf Personalkosten bezieht. Des Weiteren
erläutert Herr Klinger, dass die Minderung von Personal in der
Verwaltung ein Mehr an Automatisierung und Verfügbarkeit erfordert. Ein Abbau
von Personal beim HABIT wäre in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Da jedoch
der HABIT bei der Konsolidierung nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine
Minderung im Sachkostenetat beabsichtigt. In Bezug auf die Konsolidierungswelle
wurde zunächst durch HABIT auf 100.000,- € aus dem städtischen Haushalt
verzichtet. Entsprechende Maßnahmen sind hier zu erarbeiten.
Herr Klinger erläutert weiter, dass wesentliche Maßnahmen im Personalbereich durch
die Bereitstellung von 2 Vollzeitstellen sowie 3 befristeten Stellen erfolgen.
Die Vollzeitstellen sind zum einem für das Dokumentenmanagements- und zum
anderen für Content-Management-System vorgesehen. Die Besetzung erfolgt, soweit
möglich und mit dem Nachteil des Produktionsverlusts verbunden,
verwaltungsintern. Die 3 befristeten Stellen werden zur Unterstützung in der
Entgerätebetreuung eingesetzt. In Zusammenhang mit der vorgesehenen Stelle für
das Content-Management-System erläutert Herr Klinger die EU-Dienstleistungsrichtlinie.
Herr Böhm bittet das Investitionsvolumen für das Content-Management-System, inbesondere
im Hinblick auf die zu beschaffenden Lizenzen, darzustellen.
Herr Klinger führt aus, dass bedingt durch die
Integration in das Rathauses 21 auf Basis von SAP bereits die Anschaffung einer
Basisversion für ein Content-Management-System in 2005 in Höhe von 16.000,-
€ erfolgt ist. Anfang 2006 hat es eine Entscheidung der Verwaltung zur
Bündelung und Harmonisierung der gesamtstädtischen Internet-Auftritte gegeben.
Aus dieser Entscheidung wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der
zentralen Steuerung, der Presseabteilung, der VHS, des Service-Zentrum
Wirtschaft und dem stadthistorischem Museum, gegründet. Diese Arbeitsgruppe hat
sich für den Einsatz des bei HABIT vorhandenen Content-Management-Systems unter
der Vorgabe der dezentralen Pflege ausgesprochen. Mit dem Hersteller wurde dann
eine Rabattierung einer Unternehmenslizenz mit unbeschränkten Zugriff innerhalb
der Verwaltung ausgehandelt.
Herr Böhm hinterfragt, inwieweit eine Beteiligung des Betriebsausschusses im Sinne
der Wertgrenzen für Anschaffung der Unternehmenslizenz und
Personalbereitstellung erforderlich gewesen wäre.
Herr Klinger legt dar, dass es sich hierbei um 2 getrennte Maßnahmen handelt. Die
Wertgrenzen der Betriebssatzung erlauben eine Investition bis zu einer Höhe von
130.000,-€ netto ohne erforderliche Beteiligung des Betriebsausschusses.
Die Informationen zu diesen beiden Maßnahmen erfolgt über die Vorlage des
Wirtschaftsplans.
Herr Böhm kritisiert, dass dem Betriebsauschuss bei einem so
strategischen Produkt nicht die Möglichkeit gegeben wurde, über alternative
Verfahren nachzudenken und diese Möglichkeit auch nicht mehr besteht, da
bereits ein Verfahren angeschafft wurde. Herr Klippert bestätigt dies.
Beide Herren verweisen hier auf den möglichen Einsatzes eines
Open-Source-Produkts hin.
Herr Grzeschista bestätigt, dass es sich bei den festgeschriebenen Wertgrenzen auf Basis
der Betriebssatzung lediglich um vergaberechtliche Aufträge handelt. Stellenerweiterungen
werden pauschal über den Wirtschaftsplan durch den Betriebsausschuss genehmigt.
Soweit eine inhaltliche Diskussion zu einem Thema innerhalb einer Sitzung
gewünscht wird, besteht zu Beginn einer Sitzung die Möglichkeit, dieses Thema
durch die Erweiterung der Tagesordnung zu thematisieren.
An der nachfolgenden Diskussion beteiligen sich die Herren Dr.
Bleicher, Böhm, Klinger und Klippert. Inhalt dieser Diskussion ist, die
Höhe der Wertgrenzen bei der Vergabe von Aufträgen, die Definition eines
strategischen Produkts und der mögliche Einsatz von Open-Source-Produkten.
Die Herren Böhm und Klippert bitten zukünftig um die rechtzeitige
Information bei der Durchführung derartiger Investitionen zumindest unter dem
Tagesordnungspunkt Mitteilungen.
Herr Klinger erläutert weiter den Personalkostenansatz des Wirtschaftsplans 2007 und
geht hierbei insbesondere auf die Zeitarbeitsverträge im Bereich der
Endgerätebetreuung sowie dessen Neuorganisation ein.
Bei der Erläuterung der Investitionsmaßnahmen für 2007 führt Herr Klinger auch die
Vorbereitungsmaßnahmen zur Erweiterungen der Öffnungszeiten des Zentralen Bürgeramts
am 25.11.06 auf.
An der nachfolgenden Diskussion zur technischen Realisierung der
erweiterten Öffnungszeiten beteiligen sich die Herren Böhm, Brummelte, Dr.
Bleicher, Thurau und Klinger.
Herr Grzeschista bittet in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses am 05.12.06 über
den Stand der Vorbereitung unter einem eigenen Tagesordnungspunkt (mündlicher
Bericht) zu berichten.
Abschließend geht Herr Klinger auf die Eckdaten des unbeweglichen
Anlagenvermögens ein. Herr Diehl stellt detailliert die Entwicklungen
des Personalkostenetats dar. Herr Diehl verweist in diesem Zusammenhang
insbesondere auf die Erhöhung um eine halbe Stelle im Bereich der
Schuladministration auf Basis des politischen Beschlusses durch den Schulauschuss der Stadt Hagen. Der
Schulausschuss überdenkt jedoch diese Entscheidung derzeit im Hinblick auf die
bevorstehende Konsolidierung.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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