25.10.2006 - 4.7 der SPD-Fraktion: Neuer Spielplatz für Rummenohl

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Wölm verliest den Tagesordnungspunkt und eröffnet die Diskussion, an der sich Frau Priester-Büdenbender, Frau Ellner sowie die Herren Schulz (SPD), Neuhaus, Dr. Lemme, Springiewicz, Dr. Bleicher und von der Verwaltung Herr Winkler vom Fachbereich für Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken beteiligen.

 

Frau Priester-Büdenbender bezieht sich auf die als Tischvorlage ausgelegte Mitteilung des Fachbereiches für Planen und Bauen für Grün, Straßen und

Brücken (Anlage I.2.7) und empfindet es als unverschämt auf Spielplätze aufmerksam zu machen, die eine relativ große Entfernung zum angefragten Standort besitzen. Zumal die Erwartungen an solch einen Spielplatz nicht sehr hoch seien. Ein kleiner abgetrennter Bereich mit einem Sandkasten und einem Spielgerät seien bereits ausreichend, um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich dort auszutoben.

Aus diesem Grund bittet Frau Priester-Büdenbender um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen bis zur nächsten Sitzung:

 

Gibt es überhaupt eine städtische Fläche im Bereich Rummenohl, auf der ein Kinderspielplatz errichtet werden kann?

 

Besteht die Möglichkeit, eine Fläche im unteren Bereich durch zum Beispiel Kontaktaufnahme mit Privatleuten oder mit einem ansässigen Verein zu finden? Könne man eventuell auch Fläche im Bereich der Sporthalle nutzen?

 

Herr Winkler weist darauf hin, dass die bestehende Prioritätenliste zunächst abgearbeitet werden müsse.

Zumal würde eine Flächensuche von Privatleuten und Ähnlichem einen immensen Verwaltungsaufwand bedeuten.

 

Frau Priester-Büdenbender macht deutlich, dass dieser Wunsch, einen Kinderspielplatz in Rummenohl zu erhalten, bereits seit einigen Jahren bestehe und nicht darauf abgezielt sei, eine bestehende Prioritätenliste außer Acht zu lassen.

 

Herr Neuhaus kritisiert den Ablauf der Genehmigung zum Bau von etwa 25 Häusern. Dabei sei eine mögliche Auflage für den Grundbesitzer, dort ebenfalls Fläche zur Errichtung eines Kinderspielplatzes freizuhalten, völlig außer Acht gelassen worden.

 

Darüber hinaus wird deutlich gemacht, dass die Verwaltung auch für mögliche Haftungsfälle eintreten müsse, wenn Spielgeräte auf Privat- oder Vereinsflächen errichtet werden würden.

 

Weiterhin wurde der Vorschlag unterbreitet, die Fläche des städtischen Kindergartens in der Oelmühler Straße für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um damit eine Möglichkeit zu schaffen.

 

Demzufolge wurde folgender Beschluss gefasst:

Reduzieren

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die Spielfläche des städtischen Kindergartens an der Oelmühler Straße für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 13

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=42687&selfaction=print