17.10.2006 - 4 Raumbedarfe des Berufskollegs Kaufmannsschule I...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Zu dem Tagesordnungspunkt begrüßt Frau Herms zunächst Frau Rieck und Herrn Kochanowicz vom Architekturbüro PASD, die die Vorplanungen beider Standorte erarbeitet haben.

 

Herr Kortmann legt die beiden Gründe dar, weshalb die Verwaltung die Sanierung des Standortes Gasstraße vorschlägt. Zunächst hat der große finanzielle Unterschied Berücksichtigung gefunden. Weiterhin die noch freien Mittel der Schulpauschale, die bereits bei Realisierung des geringeren Finanzbedarfs durch die Sanierung der Gasstraße in den nächsten Jahren nahezu ausgereizt wären. Dabei sind noch nicht andere notwendige Maßnahmen bedacht, wie z.B. die Sanierung der naturwissenschaftlichen Fachräume, für die der Schulträger auch in der Verantwortung steht.

 

Im Anschluss daran erläutert Herr Kochanowicz die Planung.

 

 

Für die CDU-Fraktion signalisiert Herr Breddermann, dass über die Vorlage in dieser Sitzung nicht entschieden werden soll. Vielmehr soll von der Verwaltung als ergänzende Entscheidungsgrundlage eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erarbeitet und der Politik vorgelegt werden. Herr Breddermann hat mit der Schulleitung gesprochen, die sich für einen Anbau am Standort ausspricht, und dafür auch bereit ist, auf einige Räume zu verzichten.

Herr Breddermann stellt für die CDU-Fraktion daraufhin folgenden Antrag:

 

Die Verwaltung wird beauftragt bis zur nächsten Sitzung des Schulausschusses eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzuführen, und zwar

a.)   auf Grundlage der Vorlage,

b.)   auf Grundlage eines abgespeckten Raumprogramms am Standort Letmather Straße.

In die Wirtschaftlichkeitsberechnung sollen die Kosten für den Hausmeister, die Reinigungskosten und die Energiekosten einfließen.

 

Als weitere Alternative könnte auch eine Verlagerung der Pestalozzischule in das Gebäude Gasstraße überlegt werden, möglicherweise damit verbunden auch ein Teilabriss des Gebäudes Gasstraße.

 

 

Nach Ausführung von Herrn Feste kann sich die SPD-Fraktion den Ausführungen von Herrn Breddermann anschließen, bei der Entscheidungsfindung müssen auch die Folgekosten berücksichtigt werden.

 

Vom Ansatz her, so Herr Dr. Schmidt, wünschen sich alle die Schule an einem Standort. Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung sollte vorher eine Verständigung erfolgen, welche Punkte abschließend untersucht werden sollen. Dabei müssen die Wertigkeiten gleich sein, da es ansonsten unverständlich ist, weshalb am Standort Letmather Straße 4 Klassenräume weniger benötigt werden, als am Standort Gasstraße.

 

Herr Limbeck/Schulleiter des Berufskollegs Kaufmannsschule II erläutert dazu, dass bei der Ein-Standort-Lösung aufgrund von Synergien Räume eingespart werden können. Darüber hinaus ist aus Sicht der Schule eine Zwei-Standort-Lösung mit vielen Nachteilen behaftet, so dass die Schule bereit ist, sich bei einer Ein-Standort-Lösung räumlich weiter zu bescheiden.

Herr Limbeck bittet zu bedenken, dass der Schulausschuss nicht nur eine Entscheidung über einen Schulstandort trifft, sondern auch eine Entscheidung über die pädagogische Arbeit einer Schule mit Wirkung für die nächsten 50 Jahre.

 

Herr Feste greift den Vorschlag von Herrn Breddermann auf und konkretisiert abschließend die Punkte, die bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt werden sollen:

 

·        Personalkosten,

·        Fahrtkosten,

·        Verkehrssicherheit,

·        Energiekosten,

·        Parkplätze – sofern hierfür Kosten entstehen,

·        Reinigungskosten,

·        Reduzierung des Raumangebots bei dem Investitionskosten.

 

 

 

Im Anschluss daran stellt Frau Herms den Vorschlag zur Abstimmung

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt bis zur nächsten Sitzung des Schulausschusses eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzuführen, und zwar

 

a.)   auf Grundlage der Vorlage,

b.)   auf Grundlage eines abgespeckten Raumprogramms am Standort Letmather Straße.

 

 

Bei die Wirtschaftlichkeitsberechnung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

 

·        Personalkosten,

·        Fahrtkosten,

·        Verkehrssicherheit,

·        Energiekosten,

·        Parkplätze – sofern hierfür Kosten entstehen,

·        Reinigungskosten,

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

Dafür:

 17

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage

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